Masterarbeit, 2023
105 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Aktuelle und praktische Relevanz
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Arbeitgeberattraktivität
2.1.1 Definitorische Grundlagen und Facetten der Arbeitgeberattraktivität
2.1.2 Relevanz der Arbeitgeberattraktivität zur Gewinnung von Fachkräften
2.1.3 Einordnung in das Personalmarketing
2.1.4 Einflussfaktoren auf die Arbeitgeberattraktivität
2.1.4.1 Merkmale der Organisation und Tätigkeit
2.1.4.2 Merkmale der Personalgewinnungsaktivitäten
2.1.4.3 Merkmale der Person
2.1.5 Person-Organisation-Fit als Ansatz zur Entstehung von Arbeitgeberattraktivität
2.1.6 Messung der Arbeitgeberattraktivität und Abgrenzung von verwandten Konstrukten
2.2 Hundefreundliche Unternehmenspolitik
2.2.1 Definitorische Grundlagen und Relevanz
2.2.2 Vor- und Nachteile einer hundefreundlichen Unternehmenspolitik
2.2.3 Einführung einer hundefreundlichen Unternehmenspolitik
2.3 Einstellungen
2.3.1 Drei Komponenten von Einstellungen und Relevanz des Konstruktes
2.3.2 Theorie des geplanten Verhaltens
2.3.3 Messung von Einstellungen
2.4 Generation Y
2.4.1 Begriffsbestimmung und Relevanz der Betrachtung von Generationen im Arbeitskontext
2.4.2 Generelle Eigenschaften der Generation Y
2.4.3 Merkmale der Generation Y im Arbeitskontext
3 Herleitung der Fragestellung und Ableitung der Hypothesen
3.1 Fragestellung
3.2 Zusammenhang zwischen einer hundefreundlichen Unternehmenspolitik und Arbeitgeberattraktivität
3.3 Betrachtung der Einstellung zu Hunden als Moderator
4 Methodik
4.1 Untersuchungsdesign und -rahmen
4.2 Operationalisierung und Datenerhebungsinstrumente
4.2.1 Operationalisierung der Variablen
4.2.2 Messung der Einstellung zu Hunden
4.2.3 Messung der Arbeitgeberattraktivität
4.3 Fragebogenkonstruktion und Vorgehen
4.3.1 Pretest
4.3.2 Konstruktion und Durchführung der Umfrage
4.4 Stichprobe
4.4.1 Stichprobenumfang und Rekrutierung
4.4.2 Charakteristika der Stichprobe
4.5 Datenaufbereitung
4.6 Datenanalyse
5 Ergebnisse
5.1 Deskriptive Ergebnisse
5.2 Hundefreundliche Unternehmenspolitik und Arbeitgeberattraktivität
5.3 Einstellung zu Hunden als Moderator
5.4 Post-hoc Analysen
6 Diskussion
6.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6.1.1 Zusammenfassung und Interpretation der hypothesenrelevanten Ergebnisse
6.1.2 Zusammenfassung und Interpretation der post-hoc Ergebnisse
6.2 Kritische Reflexion und Forschungsausblick
6.3 Praktische Implikationen
7 Fazit
Die vorliegende Masterarbeit untersucht, ob eine hundefreundliche Unternehmenspolitik als Instrument zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität fungiert und inwiefern die Einstellung zu Hunden diesen Zusammenhang moderiert, mit speziellem Fokus auf die Generation Y.
2.2.2 Vor- und Nachteile einer hundefreundlichen Unternehmenspolitik
Die Vorteile einer hundefreundlichen Unternehmenspolitik und der damit einhergehenden Anwesenheit von Hunden am Arbeitsplatz sind vielseitig (Wilkin et al., 2016, S. 102). Es existieren einige Studien, die den Einfluss der Interaktion mit Hunden bzw. dessen Anwesenheit auf Stress untersuchten und dabei nachweisen konnten, dass Hunde eine stresslindernde Wirkung auf den Menschen ausüben (Miller et al., 2009, S. 31; Polheber & Matchock, 2013, S. 860). Dies gilt ebenfalls für Hunde am Arbeitsplatz (Barker et al., 2012, S. 15; Handlin et al., 2011, S. 302; Wells & Perrine, 2001, S. 81). Als weitere Vorteile von Hunden am Arbeitsplatz wird die Verbesserung des Arbeitsklimas sowie die Vereinfachung von sozialen Interaktionen im Büro genannt (Colarelli et al., 2017, S. 77), welche sich wiederum auf eine erhöhten Arbeitszufriedenheit widerspiegeln (Wells & Perrine, 2001, S. 84-85; Perrine & Wells, 2006, S. 71). Der positive Einfluss von Hunden am Arbeitsplatz auf die Arbeitszufriedenheit konnte ebenfalls durch jüngere Studien nachgewiesen werden (Barker et al., 2012, S. 25-26; Rice, 2019, S. 44-49). Mitarbeitende, welche ihre Hunde mit an den Arbeitsplatz nehmen dürfen, fühlen sich von der Organisation wertgeschätzt, was sich wiederum positiv auf ihr Commitment auswirken und folglich die Fluktuation verringern kann (Hall & Mills, 2019, S. 1; Wilkin et al., 2016, S. 102).
Dies kann sich wiederum positiv auf die Produktivität der Mitarbeitenden auswirken (Foreman et al., 2017, S. 15; Wilkin et al., 2016, S. 102). Durch die stresslindernde und gesundheitsförderliche Wirkung von Hunden am Arbeitsplatz kann zudem Burnout vorgebeugt werden (Barker et al., 2012, S. 15, S. 25-26) und folglich Absentismus (Wilkin et al., 2016, S. 102-103). Das Führen einer hundefreundlichen Unternehmenspolitik kann darüber hinaus als Alleinstellungsmerkmal der Organisation dienen (Wells & Perrine, 2001, S. 84) und somit die Arbeitgeberattraktivität erhöhen bzw. die Anwerbung von potenziellen Mitarbeitenden vereinfachen (Wilkin et al., 2016, S. 96). Insgesamt lässt sich festhalten, dass es sowohl für (potenzielle) Mitarbeitende als auch für das Unternehmen weitreichende Vorteile mit sich bringen kann, wenn ein Unternehmen eine hundefreundliche Unternehmenspolitik führt und Hunde am Arbeitsplatz folglich willkommen sind.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beleuchtet die aktuelle Relevanz des Fachkräftemangels und definiert die Forschungsziele sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die zentralen Konstrukte wie Arbeitgeberattraktivität, Generation Y und hundefreundliche Unternehmenspolitik fundiert auf Basis aktueller Literatur hergeleitet und definiert.
3 Herleitung der Fragestellung und Ableitung der Hypothesen: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen zur Formulierung der zentralen Forschungsfragen und der daraus resultierenden Hypothesen.
4 Methodik: Es wird das Untersuchungsdesign mit dem quantitativen Online-Experiment, die Stichprobenrekrutierung und die statistische Datenvorbereitung detailliert erläutert.
5 Ergebnisse: Die deskriptiven Daten werden präsentiert, gefolgt von der statistischen Überprüfung der Hypothesen mittels t-Tests und Moderationsanalysen.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, kritisch reflektiert und in den aktuellen wissenschaftlichen Kontext eingeordnet, inklusive praktischer Implikationen.
7 Fazit: Das Resümee fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Arbeitgeberattraktivität, Generation Y, hundefreundliche Unternehmenspolitik, Personalmarketing, Employer Branding, Arbeitszufriedenheit, Person-Organisation-Fit, Recruiting, Einstellung zu Hunden, Stressreduktion, Arbeitssicherheit, quantitative Studie, Moderationsanalyse.
Die Arbeit untersucht den Einfluss einer hundefreundlichen Unternehmenspolitik auf die wahrgenommene Arbeitgeberattraktivität, speziell aus der Perspektive der Generation Y.
Zentrale Themen sind das Personalmarketing, die Arbeitgeberattraktivität, die Charakteristika der Generation Y und der Einfluss von Hunden am Arbeitsplatz auf das Wohlbefinden.
Die Studie prüft, ob die Zulassung von Hunden im Büro die Attraktivität eines Unternehmens positiv beeinflusst und ob die persönliche Einstellung zu Hunden diesen Effekt moderiert.
Es wurde ein quantitatives experimentelles Design gewählt, bei dem 105 Versuchspersonen mittels einer Online-Umfrage verschiedene Unternehmensbeschreibungen bewerteten.
Der Hauptteil fundiert das Konzept der Arbeitgeberattraktivität, erläutert die Theorie des geplanten Verhaltens und definiert die spezifischen Bedürfnisse der Generation Y.
Wichtige Keywords sind Employer Branding, Arbeitsumgebung, Person-Organisation-Fit, quantitative Analyse und Recruiting-Strategien.
Interessanterweise konnte kein signifikanter Moderationseffekt durch die Einstellung zu Hunden nachgewiesen werden, was bedeutet, dass der positive Effekt einer hundefreundlichen Politik unabhängig von der eigenen Einstellung zu Hunden bestand.
Eine hundefreundliche Politik wird als Methode empfohlen, um sich als moderner Arbeitgeber von Mitbewerbern abzuheben, wobei Unternehmen individuelle Rahmenbedingungen und Richtlinien implementieren sollten.
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