Diplomarbeit, 2023
54 Seiten, Note: 5
1. E I N F Ü H R U N G I N D A S T H E M A
1.1 Fragestellungen / Zielsetzung
1.2 Eingrenzung des Themas
1.3 Vorgehensweise und Methodik
2. A U S G A N G S L A G E
2.1 Aktuelle Thematik
2.1.1 Arbeitsvertrag im Allgemeinen
2.1.2 Ziel und Art von Anreizen und deren Systeme
2.1.3 Zusammenspiel Anreizsysteme, Motivation und Arbeitszufriedenheit
2.2 Aufstellung Problematiken
2.3 Generation Z – ein Umdenken findet statt
3. A N A L Y S E
3.1 Erstellung / Durchführung der Umfrage
3.2 Recherchen / Interviews mit Experten
3.3 Auswertung (Erwartungen / Bedürfnisse)
3.3.1 Ergebnisse
3.3.2 Analyse Fringe Benefit: „Sabbatical“
3.3.3 Analyse Fringe Benefit: „Übernahme Weiterbildungskosten“
3.3.4 Analyse Fringe Benefit: „Bonus (umsatzabhängig)“
4. S T R A T E G I E – E N T W I C K L U N G
4.1 Erstellung SWOT-Analyse
4.2 Betriebswirtschaftliche Strategie
4.3 Ziel definieren
5. P L A N U N G U N D U M S E T Z U N G
5.1 Detaillierte Definition der Strategie und Zielsetzung
5.2 Erarbeitung trendgerechtes Anreizsystem
5.3 Schlussfolgerungen
6. S C H L U S S W O R T
Die Diplomarbeit untersucht, wie Immobilienunternehmen durch moderne Anreizsysteme die Mitarbeiterbindung, insbesondere bei der Generation Z, stärken und die hohe Fluktuation senken können. Im Zentrum steht die Analyse aktueller Fringe Benefits und die Entwicklung eines trendgerechten Modells zur Steigerung der Arbeitsmotivation unter Berücksichtigung betriebswirtschaftlicher Aspekte.
3.3.2 Analyse Fringe Benefit: „Sabbatical“
Aufgrund der Studie „Gen Z and Millennial Survey 2023 – Schweiz“ sowie auch dem Interview mit Herr Dieter Sommer, MRCIS, ist für die Gen Z der Fringe Benefit „Sabbatical“ von grossem Interesse.
Der Begriff „Sabbatical“ leitet sich vom hebräischen „Sabat“ ab und bedeutet „innehalten“ oder „mit etwas aufhören“. Ein Sabbatical ist eine berufliche Auszeit, welche in der Regel drei bis zwölf Monate dauert. Grundsätzlich sind diese Auszeiten unbezahlt. In erster Linie geht es bei dem Sabbatical darum, sich körperlich und mental zu erholen und Abstand vom stressigen Alltag zu gewinnen. In dieser Zeit lernt man sich selber als Menschen besser kennen und kann darüber nachdenken, was man im Leben überhaupt machen will. Der Wunsch nach einem Sabbatical muss in einem Unternehmen frühzeitig angesprochen werden. Das Unternehmen ist nicht verpflichtet, dem Sabbatical zuzustimmen, sind sich jedoch bewusst, dass erholte Mitarbeiter:innen profitabler sind.
Eine nachhaltige Auswirkung hat der Sabbatical auf die Altersvorsorge und der Versicherungssituation der Mitarbeitenden. In der Schweiz gibt es das Dreisäulensystem der Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge seit dem Jahr 1972. Dieses System basiert auf drei Säulen, der staatlichen, beruflichen und privaten Vorsorge. Das System ermöglicht eine optimale Ausrichtung der Bedürfnisse sowie eine optimale Verteilung der Finanzierungsrisiken. Die genannten drei Säulen haben unterschiedliche Aufgaben und sich daher auch unterschiedlich geregelt. Der Sabbatical hat auf alle drei Säulen einen bedeutenden Einfluss.
1. E I N F Ü H R U N G I N D A S T H E M A: Das Kapitel erläutert den Fokus der Arbeit auf Immobilienunternehmen und die Herausforderungen bei der Bindung der Generation Z.
2. A U S G A N G S L A G E: Es werden theoretische Grundlagen wie das St. Galler Management-Modell und Herzbergs Zwei-Faktoren-Theorie eingeführt, um den Zusammenhang zwischen Motivation und Arbeitszufriedenheit zu beleuchten.
3. A N A L Y S E: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse einer Umfrage unter Mitarbeitenden der Generation Z sowie Experteninterviews zu bestehenden Fringe Benefits und modernen Trends.
4. S T R A T E G I E – E N T W I C K L U N G: Hier wird mittels SWOT-Analyse und PESTEL-Analyse eine strategische Basis für die Einführung neuer Anreizsysteme, wie der 4-Tage-Woche, geschaffen.
5. P L A N U N G U N D U M S E T Z U N G: Basierend auf den Analysen wird ein trendgerechtes Arbeitszeitmodell entwickelt, das 3-F-Trends integriert und Unternehmen als Wettbewerbsvorteil dienen kann.
6. S C H L U S S W O R T: Das Kapitel fasst die Relevanz der 4-Tage-Woche für die Schweizer Wirtschaft zusammen und betont die Notwendigkeit von aktivem Retention Management.
Anreizsysteme, Mitarbeiterbindung, Generation Z, Immobilienbranche, Fringe Benefits, Fluktuation, Arbeitsmotivation, St. Galler Management-Modell, Herzberg Zwei-Faktoren-Theorie, 4-Tage-Woche, Sabbatical, Retention Management, Unternehmenserfolg, Arbeitszufriedenheit, Fachkräftemangel.
Die Arbeit befasst sich mit der Bindung von Mitarbeitern der Generation Z in der Immobilienbranche durch moderne und attraktive Anreizsysteme, um die Fluktuation zu senken.
Die Arbeit verknüpft betriebswirtschaftliche Managementmodelle mit den spezifischen Bedürfnissen junger Arbeitnehmender und untersucht alternative Arbeitszeitmodelle.
Das Ziel ist die Erarbeitung eines umsetzbaren, trendgerechten Anreizsystems, das Immobilienunternehmen dabei unterstützt, Fachkräfte langfristig zu binden.
Die Forschung basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse, einer Online-Umfrage unter Generation Z Mitarbeitenden sowie Experteninterviews.
Der Hauptteil analysiert bestehende Anreize, wertet die Umfragedaten aus, entwickelt Strategien wie die 4-Tage-Woche und wendet Management-Tools wie die SWOT-Analyse an.
Die zentralen Begriffe sind Mitarbeiterbindung, Generation Z, Fringe Benefits, Immobilienbranche, Arbeitsmotivation und moderne Arbeitszeitgestaltung.
Das SGMM dient als theoretischer Rahmen, um komplexe Vorgänge im Unternehmen zu verstehen und das Personalmanagement gezielt im Bereich der Mitarbeitermotivation auszurichten.
Aufgrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels bildet die Generation Z einen kritischen Teil der zukünftigen Erwerbsbevölkerung, der spezielle Anforderungen an Führung und Arbeitskultur stellt.
Dies sind die drei zentralen Kategorien für moderne Anreize: Freiheit (z.B. Arbeitsflexibilität), Finanzen (z.B. Lohn und Erfolg) und Führung (z.B. Feedback-Kultur).
Ja, sofern sie durch Prozessoptimierungen eingeleitet wird, bietet sie ein hohes Potenzial für die Mitarbeiterattraktivität ohne die Produktivität zu gefährden.
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