Bachelorarbeit, 2022
54 Seiten, Note: 2,3
Diese Bachelor-Arbeit setzt sich zum Ziel, die Familienpolitik der Bundesrepublik Deutschland (BRD) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) in den 1980er Jahren vergleichend zu analysieren. Der Fokus liegt dabei auf den Gemeinsamkeiten und Unterschieden der staatlichen Strategien, die zur Förderung von Eheschließung, Familiengründung und Bevölkerungsentwicklung eingesetzt wurden. Die Arbeit untersucht, welche Anreize von beiden Seiten gesetzt wurden, um dem Trend des Bevölkerungsrückgangs entgegenzuwirken, und analysiert deren Wirksamkeit im Kontext der jeweiligen Familienideale und Geburtenentwicklungen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsstand zum Thema Familienpolitik beleuchtet und die Relevanz des Themas im Kontext der deutschen Nachkriegsgeschichte hervorhebt. Im zweiten Kapitel werden zentrale Begriffe wie „Familie“, „Fertilität“ und „Familienpolitik“ definiert, die Grundlage für die weitere Analyse bilden. Anschließend werden die Familienideale der BRD und der DDR im dritten Kapitel vorgestellt und gegenübergestellt. Kapitel 4 beleuchtet die Familienpolitik in der Praxis beider deutscher Staaten und analysiert die eingesetzten Maßnahmen sowie deren Zielsetzungen. Die Entwicklung der Geburtenzahlen in BRD und DDR wird in Kapitel 5 untersucht, wobei die Ursachen des Geburtenrückgangs in beiden Staaten im Detail betrachtet werden. Abschließend werden in Kapitel 6 die Grenzen der Familienpolitik im Hinblick auf die gewollte Kinderlosigkeit beleuchtet.
Familienpolitik, Familienideal, BRD, DDR, 1980er Jahre, Geburtenentwicklung, Geburtenrückgang, Eheschließung, Familiengründung, Bevölkerungswachstum, Reproduktion, Anreize, Sozialpolitik, Fertilität, gewollte Kinderlosigkeit.
Die DDR setzte stark auf staatliche Anreize zur Geburtenförderung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, während in der BRD in den 1980ern eher das traditionelle Familienmodell dominiert wurde.
Das Ideal war die erwerbstätige Mutter in einer staatlich unterstützten Kernfamilie, wobei die Kinderbetreuung weitgehend kollektiviert war.
Gründe waren gesellschaftliche Modernisierungsprozesse, veränderte Lebensentwürfe und die zunehmende gewollte Kinderlosigkeit trotz staatlicher Anreize.
Die Fertilität (Fruchtbarkeitsrate) war eine zentrale Kennzahl, um den Erfolg familienpolitischer Maßnahmen zur Sicherung des Bevölkerungswachstums zu messen.
Die Forschung zeigt, dass die politische Steuerbarkeit begrenzt ist, da private Lebensentscheidungen oft stärker von gesellschaftlicher Dynamik als von staatlichen Prämien abhängen.
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