Bachelorarbeit, 2020
62 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Systematisierung mobiler Bezahlmethoden
2.1 Begriffsdefinition und Einordnung von Mobile Payment
2.2 Strategien des Mobile Payment
3. Psychologische Einflussgrößen für die Erschließung von Mobile Payment
3.1 Technologieakzeptanz und kulturübergreifende Unterschiede
3.2 Nutzungsverhalten der Digital Natives
3.3 Determinanten des Konsumverhaltens anhand des Modells der Big Five
3.4 Hypothesen
4. Methodik und Ergebnisse
4.1 Untersuchungsdesign und Fragebogenkonstruktion
4.2 Stichprobenkonstruktion
4.3 Vorgehensweise
4.4 Deskriptive und Hypothesenbezogene Auswertung
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht primär die psychologischen Mechanismen, die die Akzeptanz von Mobile Payment auf dem deutschen Markt beeinflussen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern Persönlichkeitseigenschaften, insbesondere im Kontext der "Big Five" und des Nutzungsverhaltens der sogenannten "Digital Natives", die Bereitschaft zur Anwendung innovativer mobiler Bezahlmethoden determinieren.
2. Systematisierung mobiler Bezahlmethoden
Inzwischen erreichen die Mobile Payment Anwendungen einen neuen Höchststand angesichts der gehandelten Summen von bis zu 780 Mrd. US-Dollar im Jahr 2017. Mit einem enormen Wachstumsanstieg von 26 % (Hierl, L., 2017) ist es nicht verwunderlich, dass sowohl in der Vergangenheit wie in der Gegenwart, dem mobilen Bezahlen ein hohes Erfolgspotenzial im Markt zugesprochen wird. Dieser Erfolg lässt sich hauptsächlich durch die einfache Bedienbarkeit und das Entfallen der Notwendigkeit einer Hardware-Adaption, also einem zusätzlich benötigten System in Form eines Aufsatzes oder weiterer technischer Geräte, erklären. Zusätzlich zeigen auf Seiten der Anbieter immer mehr große Finanzdienstleister und Mobilfunkanbieter gesteigertes Interesse in Bezug auf die weitere Etablierung solcher Technologien (Meier & Stormer, 2012).
Allerdings steht das Mobile Payment im deutschen Markt im direkten Vergleich mit den amerikanischen Zahlen noch am Anfang. Doch gerade die mittelfristigen Potentiale für diese Innovation sind noch offen. Zwar wird das eigene Finanzinstitut von der deutschen Bevölkerung bisher noch bevorzugt, jedoch geben Umfragewerte zu erkennen, dass sie offen für eine vollkommene Digitalisierung der klassischen Geldbörse wären (Hierl, L., 2017). Für die Umsetzung dieser Ambitionen ist jedoch die richtige Strategie entscheidend.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der fortschreitenden Digitalisierung des Zahlungsverkehrs ein und definiert die zentrale Forschungsfrage hinsichtlich psychologischer Einflussfaktoren.
2. Systematisierung mobiler Bezahlmethoden: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Systematisierung sowie eine Definition des Begriffes Mobile Payment und differenziert die Rollen der beteiligten Akteure.
3. Psychologische Einflussgrößen für die Erschließung von Mobile Payment: Hier werden theoretische Modelle der Technologieakzeptanz und psychologische Persönlichkeitsstrukturen, insbesondere die Big Five, als Erklärungsgrundlage für Nutzerverhalten fundiert.
4. Methodik und Ergebnisse: Dieses Kapitel beschreibt das quantitative Untersuchungsdesign, die Stichprobenkonstruktion sowie die anschließende statistische Auswertung der Daten mittels SPSS.
5. Fazit: Das abschließende Fazit resümiert die gewonnenen Erkenntnisse und bewertet die Hypothesen vor dem Hintergrund der empirischen Ergebnisse.
Mobile Payment, Digital Natives, Big Five, Technologieakzeptanz, Konsumentenpsychologie, Mobile Banking, Datensicherheit, Nutzerverhalten, Innovation, Digitalisierung, SPSS, Quantitative Methoden, Persönlichkeitspsychologie, Zahlungsverkehr
Die Arbeit analysiert die psychologischen Faktoren, welche die Akzeptanz und Nutzung mobiler Bezahlmethoden (Mobile Payment) durch Konsumenten in Deutschland bestimmen.
Die Themenfelder umfassen die Systematisierung mobiler Bezahlsysteme, psychologische Akzeptanzmodelle, das Konsumentenmodell der "Big Five" sowie empirische Analysen zum Nutzungsverhalten.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie bestimmte psychologische Persönlichkeitsmerkmale die Entscheidung für oder gegen die Nutzung mobiler Bezahldienste beeinflussen.
Es wurde eine quantitative Querschnittsstudie durchgeführt, bei der 60 Probanden mittels eines standardisierten Fragebogens befragt und die Ergebnisse statistisch in SPSS ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über die Systematisierung des Mobile Payments, eine Analyse der Technologieakzeptanz und eine empirische Studie zur Überprüfung von Hypothesen zu Persönlichkeitsdimensionen.
Wichtige Begriffe sind Mobile Payment, Digital Natives, Big Five, Technologieakzeptanz und Konsumentenpsychologie.
Die Studie zeigt eine positive Korrelation zwischen der Dimension Offenheit und der Nutzung von Mobile Payment, was darauf hindeutet, dass offenere Menschen innovativen Zahlungsmethoden gegenüber positiver eingestellt sind.
Ja, die Studie konnte statistisch belegen, dass Männer die praktische Anwendbarkeit von Mobile Payment signifikant positiver bewerten als Frauen.
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