Masterarbeit, 2023
49 Seiten, Note: 2,1
1 Einleitung
2 Steuersysteme
2.1 Das deutsche Steuersystem
2.1.1 Unternehmenssteuern
2.1.2 Steuern für natürliche Personen
2.1.3 Sonstige Steuern
2.2 Das Schweizer Steuersystem
2.2.1 Unternehmenssteuern
2.2.2 Steuern für natürliche Personen
2.2.3 Sonstige Steuern
2.3 Das Steuersystem der Vereinigten Arabischen Emirate
2.3.1 Unternehmen
2.3.2 Steuern für natürliche Personen
2.3.3 Sonstige Steuern
2.4 Das saudi-arabische Steuersystem
2.4.1 Unternehmenssteuern
2.4.2 Steuern für natürliche Personen
2.4.3 Sonstige Steuern
2.5 Ländervergleich
3 Gang der Untersuchung
4 Methode
5 Untersuchung und Ergebnisse
5.1 Fall 1: Investition einer natürlichen Person
5.1.1 Inlandsinvestition
5.1.2 Auslandsinvestition
5.2. Zwischenergebnis
5.2.1 Inlandsinvestition
5.2.2 Auslandsinvestition
5.3 Fall 2: Unternehmensinvestition
5.3.1 Inländische Unternehmensinvestition
5.3.2 Gewinnausschüttungen
5.4 Zwischenergebnis
5.4.1 Inländische Unternehmensinvestition
5.4.2 Gewinnausschüttungen
6 Ergebnisdiskussion
7 Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Steuersysteme Deutschlands, der Schweiz, der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und Saudi-Arabiens hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Rentabilität von Investitionen zu vergleichen. Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie sich die unterschiedliche steuerliche Behandlung von Kapitalanlagen auf privater Ebene sowie von Gewinnausschüttungen auf Unternehmensebene auswirkt und welche Länder für Investoren die attraktivsten Rahmenbedingungen bieten.
4 Methode
Zunächst wird die Kapitalwertmethode und ihre Umsetzung erklärt. Bei Investitionen oder Projekten stehen in der Regel drei Optionen für die Bewertung zur Verfügung: der interne Zinsfuß, die Amortisationsmethode und der Kapitalwert. Laut Knight stellt die Kapitalwertmethode, oft als Net-Present-Value(NPV)-Ansatz bezeichnet, für die meisten Finanzanalysten und -analystinnen die bevorzugte Methode dar, wofür zwei Gründe existieren: Erstens berücksichtigt der NPV den Zeitwert des Gelds, indem er zukünftige Cashflows in heutige Währung umrechnet, zweitens liefert er eine konkrete Zahl, mit der sich auf einfache Weise ein anfänglicher Geldausgabenbetrag mit dem Gegenwartswert des Ertrags vergleichen lässt.
Diese Formel entspricht der Summe der Barwerte der (positiven und negativen) Cashflows für jedes Jahr der Investition, abgezinst in heutige Währung. Manuell wird zunächst der Barwert der prognostizierten Erträge für jedes Jahr berechnet, indem die prognostizierten Cashflows für jedes Jahr durch 1 + Diskontsatz geteilt werden. Wenn das Projekt drei Jahre lang Erträge abwirft, wird diese Zahl für jedes der drei Jahre berechnet und anschließend addiert. Die Summe stellt den Barwert aller erwarteten Erträge dar. Hiervon wird die Anfangsinvestition abgezogen, um den Kapitalwert zu erhalten. Fällt der Kapitalwert negativ aus, ist das Projekt nicht lukrativ. Ist er jedoch positiv, sollte das Projekt durchgeführt werden. Um den Kapitalwert nach der Steuer zu berechnen, wird folgende Formel genutzt:
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert den Steuerwettbewerb zwischen den untersuchten Ländern und definiert den Fokus der Arbeit auf den Vergleich der Steuersysteme Deutschlands, der Schweiz, der VAE und Saudi-Arabiens im Hinblick auf Investitionen.
2 Steuersysteme: Hier werden die wesentlichen Merkmale der Steuersysteme der vier Länder, gegliedert nach Unternehmenssteuern, Steuern für natürliche Personen und sonstigen Steuern, detailliert dargestellt.
3 Gang der Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der Untersuchung, insbesondere die Analyse von Investitionen in Aktien durch Privatpersonen und Unternehmensinvestitionen anhand der Kapitalwertmethode.
4 Methode: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Kapitalwertmethode (NPV-Ansatz) erläutert und die mathematischen Formeln zur Berechnung des Kapitalwerts vor und nach Steuern eingeführt.
5 Untersuchung und Ergebnisse: Dieser Kernteil enthält die konkreten Berechnungen und fallbasierten Vergleiche zur Attraktivität von Inlands- und Auslandsinvestitionen für natürliche Personen und Unternehmen.
6 Ergebnisdiskussion: In diesem Kapitel werden die Analyseergebnisse interpretiert und die Standortattraktivität der VAE und Saudi-Arabiens im Lichte ihrer aktuellen Steuer- und Wirtschaftspolitik diskutiert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bestätigt, dass die Steuerpolitik in den untersuchten Ländern einen erheblichen Einfluss auf die Rentabilität von Investitionen und die Standortwahl hat.
Steuersystem, Investition, Unternehmenssteuer, Kapitalwertmethode, Quellensteuer, Doppelbesteuerungsabkommen, Dividenden, Net-Present-Value, Steuerwettbewerb, Gewinnbesteuerung, Auslandsinvestition, GmbH, Zakat, Einkommensteuer, Rentabilität
Die Arbeit befasst sich mit einem vergleichenden Steuervergleich der Länder Deutschland, Schweiz, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi-Arabien, um deren Einfluss auf die Rentabilität privater und unternehmerischer Investitionen zu bewerten.
Zu den Schwerpunkten zählen die Analyse nationaler Steuergesetze, die Besteuerung von Dividendenausschüttungen bei grenzüberschreitenden Kapitalflüssen sowie der Einfluss von Steuer- und Standortfaktoren auf die Investitionsentscheidung.
Das Hauptziel ist es, herauszufinden, in welchem der betrachteten Länder steuerliche Rahmenbedingungen derzeit die höchste Rentabilität für Investoren bieten und wie sich Steuersysteme als Instrument der Standortpolitik nutzen lassen.
Die Arbeit nutzt die Kapitalwertmethode (Net-Present-Value-Ansatz), um die verschiedenen Investitionsszenarien vergleichbar zu machen und den exakten Einfluss unterschiedlicher Steuerlasten auf den Zeitwert des Geldes zu berechnen.
Im Hauptteil werden sowohl Szenarien für Aktieninvestitionen von Privatpersonen als auch Szenarien für GmbH-Investitionen auf Unternehmensebene durchgerechnet, gefolgt von einer detaillierten Analyse der steuerlichen Behandlung von Gewinnausschüttungen an eine deutsche Muttergesellschaft.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Besteuerung, Kapitalwertmethode, Investitionsrentabilität, Quellensteuer und Doppelbesteuerung sowie durch die spezifischen Steuermodelle der untersuchten Länder, wie z.B. die Zakat in Saudi-Arabien, charakterisiert.
Das Fehlen eines umfassenden DBA mit Deutschland führt dazu, dass Dividenden aus Saudi-Arabien an deutsche Muttergesellschaften nicht steuerfrei gestellt werden können, was die steuerliche Belastung erhöht und eine Anrechnung der ausländischen Steuer nur in begrenztem Maße ermöglicht.
Die VAE weisen aufgrund eines sehr niedrigen oder bei geringen Gewinnen nicht vorhandenen Körperschaftsteuersatzes sowie des Fehlens einer Einkommensteuer für Privatpersonen ein sehr günstiges steuerliches Umfeld für Investoren auf, was den Kapitalwert der untersuchten Investitionen maßgeblich steigert.
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