Diplomarbeit, 2009
78 Seiten, Note: 2,6
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1. Einleitung und Zielsetzung
1.1 Einleitung
1.2 Zielsetzung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Definition Social Media
2.1.1 Formen und Instrumente von Social Media
2.1.1.1 Content Plattformen
2.1.1.2 Beziehungsorientierte Plattformen
2.2 Markenkommunikation
2.3 Viral Marketing
3. Herausforderung von Social Media
3.1 Notwendigkeiten für die Unternehmen
3.1.1 Notwendigkeiten neuer Unternehmensstrategien
3.2 Unternehmensstrategien via Videoplattform
3.2.1 Das Unternehmen als Kreator
3.2.2 Der User wird zum Kreator
3.3 Grundlagen für Communities
3.3.1 Dialogkommunikation auf Foren
3.3.2 User Generated Content
3.3.2.1 UCG auf Kommunikationsplattformen
3.3.3 Dialogkommunikation und UCG im Blog
4. Erfolgskontrolle
4.1 Monitoringmodelle
5. Zusammenfassung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, zu untersuchen, inwieweit deutsche Unternehmen Social Media bereits als Instrument der Markenkommunikation einsetzen und inwiefern sich diese Kanäle als geeignet für eine effektive Markenführung erweisen.
3.2.2 Der User wird zum Kreator
Die User im Internet sind nicht nur motiviert und interessiert daran, fertige Spots der Unternehmen zu betrachten und an Freunde weiterzuleiten, sondern auch daran interessiert, eigene Video-Spots zu drehen und zu veröffentlichen. Daher wird das Internet auch manchmal durch diese Aktivität als Mitmach-Web bezeichnet. Durch die Circuits of Cool Studie von MTV wurde die Technik-Affinität von Teenagern belegt. Dies macht das Internet für Unternehmen noch riskanter, denn so können Videos produziert und publiziert werden, die das Unternehmen negativ beleuchten und sich darüber hinaus noch viral ausbreiten können.
Zunächst soll ein positives Beispiel angeführt werden, in dem Unternehmen indirekt mit den Kunden zusammen einen Video-Spot kreieren.
Hinter der Internetseite www.Current.com verbirgt sich eine Media Company, die zusammen mit ihrem jungen Publikum im Internet Content auf ihrer Website kreiert und vertreibt. Darunter fällt auch die Rubrik „Werbung kreieren für bestimmte Unternehmen“. Die Unternehmen geben dabei Richtlinien und Schlagwörtern an, die der Spot beinhalten soll. Die verschiedenen Spots der User werden dann von anderen Usern bewertet und am Ende wird das beste Video im Fernsehen ausgestrahlt und im Internet bereitgestellt. Hieraus hervorgegangen ist z.B. der Spot für das Automodell Prius von Toyota.
Unter dem Titel „Eugene is in love with his Prius“ wurde der Spot bekannt. Ein 23-jähriger Student aus den USA drehte den Spot, der seine Beziehung zu seinem Auto mit dem Namen ‚Janet‘ zeigt. Durch diese Aktion hat nicht nur Toyota den Kunden für sich gewonnen, indem das customer relationship management vertieft wurde, sondern auch neue Kunden geworben, da die glaubwürdigste Werbung vom Kunden selbst stammt. Eugene hat in seinem Spot sowohl den Fahrkomfort, die Zuverlässigkeit und die Sicherheit des Autos vorgestellt als auch sein mit dem Auto verbundenes Lebensgefühl, und dies auf humorvolle Weise präsentiert, so dass eine breite Masse an Zuschauern gewonnen werden konnte. Der Spot kann daher als Musterbeispiel dafür gelten, wie solche Wettbewerbe und Conteste das customer relationship management zwischen Kunden und Unternehmen unterstützen können.
1. Einleitung und Zielsetzung: Einführung in die Thematik der Social Media Markenkommunikation und Definition der Forschungsfragen.
2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Begriffe Social Media, Web 2.0, Markenkommunikation und Grundlagen des Viral Marketings.
3. Herausforderung von Social Media: Analyse der notwendigen Veränderungen für Unternehmen sowie Untersuchung von Strategien via Video und Communities.
4. Erfolgskontrolle: Vorstellung von Messinstrumenten wie Monitoringmodellen zur Evaluierung des Erfolgs im Bereich Social Media.
5. Zusammenfassung und Ausblick: Zusammenfassung der Kernergebnisse und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Online-Marketing.
Social Media, Markenkommunikation, Viral Marketing, User Generated Content, Web 2.0, Dialogkommunikation, Markenführung, Monitoring, Erfolgskontrolle, Kundenbindung, Online-Marketing, Community, Branding, Internetnutzung, Reichweite
Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Social Media als Instrument der modernen Markenkommunikation und wie Unternehmen diese neuen Kanäle für ihre Zwecke nutzen können.
Im Fokus stehen die Definition von Social Media, der Wandel zur Dialogkommunikation, der Einsatz von Viral Marketing sowie die Bedeutung von nutzergenerierten Inhalten (UGC).
Es wird untersucht, wie Unternehmen in Deutschland Social Media bereits nutzen und inwiefern diese Plattformen ein effektives, geeignetes Instrument für die Markenkommunikation darstellen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche, der Auswertung aktueller Studien sowie der Analyse von Praxisbeispielen, um den Einsatz von Social Media zu illustrieren.
Der Hauptteil analysiert, wie Unternehmen ihre Strategien anpassen müssen, die Rolle von Video-Content und Communities sowie Instrumente zur Erfolgskontrolle und zum Monitoring.
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Viral Marketing, User Generated Content, Many-to-Many-Kommunikation, Brand Evangelist, Performance-Marketing und das Tipping Point Modell.
Die Autorin verdeutlicht, dass Löschen meist kontraproduktiv ist. Stattdessen sollte der Dialog gesucht werden, um Kritik aufzunehmen und als Chance für Verbesserung oder Krisenmanagement zu begreifen.
Monitoring ist für Unternehmen entscheidend, um die Stimmung in Communities zu verstehen, Trends zu identifizieren und die Effizienz ihrer Kommunikationsmaßnahmen messbar zu machen.
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