Masterarbeit, 2022
82 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Vorstellung des Themas
1.2 Zielsetzung der Masterarbeit
1.3 Wahl der wissenschaftlichen Methode
1.4 Aufbau der Masterarbeit
2. Hauptteil
2.1 Begriffsdefinition
2.1.1 Digitales Lernen – E-Learning – E-Teaching
2.1.2 Mediendidaktik
2.2 Digitales Lernen im Kontext lerntheoretischer Ansätze
2.2.1 Behavioristischer Ansatz und digitales Lernen
2.2.2 Kognitivistischer Ansatz und digitales Lernen
2.2.3 Konstruktivistischer Ansatz und digitales Lernen
2.2.4 Konnektivistischer Ansatz und digitales Lernen
2.2.5 Schlussfolgerung
2.3 Formen des Digitalen Lernens
2.3.1 Web Based Training (WBT)
2.3.2 Blended Learning
2.3.3 MOOCs und Adaptives Lernen
2.3.4 Augmented Reality, Virtual Reality, Lehr- und Erklärvideos
2.3.5 Schlussfolgerung
2.4 Die Bedeutung digitalen Lernens im Kontext mediendidaktischer Konzepte
2.5 Mediendidaktische Konzepte für Digitales Lernen
2.5.1 Web-Didaktik nach Meder
2.5.1.1 Medientheoretische Betrachtung der Web-Didaktik
2.5.1.2 Dekontextualisierung
2.5.1.3 Rekontextualisierung
2.5.1.4 Zusammenfassung
2.5.2 Gestaltungsorientierte Mediendidaktik nach Kerres
2.5.2.1 Grundsätze der gestaltungsorientierten Mediendidaktik
2.5.2.2 Konzeption der gestaltungsorientierten Mediendidaktik
2.5.3 Kooperatives Lernen mittels digitaler Medien
2.5.3.1 Merkmale des Kooperativen Lernens mittels digitaler Medien
2.5.3.2 Das Phasenmodell des Kooperativen Lernens
3. Methodische Begründung
3.1 Wahl des Forschungsdesigns „Literaturarbeit“
3.2 Begründung der Begrenzung des Forschungsdesigns auf drei mediendidaktische Konzepte im Kontext digitalen Lernens
3.3 Mehrwert digitalen Lernens - was heißt das?
3.3.1 Forschungsergebnisse zu digitalem Lernen
3.3.1.1 Darstellung der Forschungsergebnisse
3.3.1.2 Schlussfolgerung aus den Forschungsergebnissen
3.3.2 Mehrwert digitalen Lernens
3.3.2.1 Potenziale digitaler Medien im Lehr- und Lernprozess
3.3.2.2 Erfolgskriterien für digitales Lernen
3.4 Vergleich der drei mediendidaktischen Konzepte in Bezug auf den Mehrwert digitalen Lernens
3.4.1 Kriterien für den Vergleich der drei mediendidaktischen Konzepte
3.4.2 Web-Didaktik nach Meder
3.4.3 Gestaltungsorientierte Mediendidaktik nach Kerres
3.4.4 Kooperatives Lernen mittels digitaler Medien
3.5 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse zu digitalem Lernen unter mediendidaktischen Aspekten
3.5.1 Einfluss der mediendidaktischen Konzepte auf das Lernen mit digitalen Medien
3.5.1.1 Web-Didaktik nach Meder
3.5.1.2 Gestaltungsorientierte Mediendidaktik nach Kerres
3.5.1.3 Kooperatives Lernen mittels digitaler Medien
3.5.2 Mediendidaktische Anforderungen an digitales Lernen zur Erzeugung eines Mehrwerts im Lernprozess der Lernenden
3.5.3 Benötigt digitales Lernen neue mediendidaktische Ansätze?
4. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das digitale Lernen unter mediendidaktischen Aspekten, um zu klären, welche Anforderungen an den Einsatz digitaler Medien gestellt werden müssen, um einen echten Mehrwert für Lernprozesse zu generieren und ob hierfür neue mediendidaktische Ansätze erforderlich sind.
2.2.1 Behavioristischer Ansatz und digitales Lernen
Die Vertreter des Behaviorismus hängen der Prämisse nach, dass die Aktivitäten im Gehirn beim Vorgang des Lernens nicht einsehbar sind und bezeichnen dies als Black Box (vgl. Petko 2020, S. 30).
Lernen ist im behavioristisch orientierten Ansatz die beobachtbare Verhaltensänderung, verursacht durch einen äußeren Stimulus. Innerpsychische Vorgänge, kognitive Prozesse sowie die emotionale Stimmung des Lernenden bleiben unberücksichtigt. Lernen soll anhand objektiv bewertbarer äußerer Vorgänge beurteilt werden (vgl. Witt und Czerwionka 2013, S. 47–48).
In den 1950er Jahren entwickelte Skinner hierzu die Methode des operanten Konditionierens, indem beim Lernen ein Verhalten durch Belohnung im positiven Sinne sowie durch Bestrafung im negativen Sinne geprägt wird. Hierzu entwickelte er die Lehrmethode der programmierten Unterweisung, die in direkter Beziehung zur Mediendidaktik steht, da diese unter Zuhilfenahme individualisierbarer Lehrmedien umgesetzt wird (vgl. Schaumburg und Prasse 2019, S. 154).
Auf dieser Grundlage entwickelte Skinner in den sechziger Jahren die Programmierte Instruktion, die dann auf computerbasierte Lernprogramme angewendet wurde. Dieses Drill-and-Practice-Prinzip wurde vornehmlich in CBT-Software genutzt und findet sich auch noch in heutiger Vokabeltraining-Software, wobei nur einfache Lernziele (Faktenwissen) damit verfolgt werden können (vgl. Witt und Czerwionka 2013, S. 49).
Dem behavioristischen Ansatz wird immer wieder unterstellt, dass die Lernenden hierbei eine passive Rolle einnehmen. Dies war von Skinner so nicht beabsichtigt. Sein Bestreben bzgl. der operanten Konditionierung war, mithilfe von Informationen und Aufgaben in medialer Form kleinschrittig Stimuli zu setzen, um die Lernenden zu aktivieren. Gründe für die Vorwürfe des passiven Lernens lagen vermutlich darin, dass die damals entwickelten Lehrmaschinen technisch wenig Optionen boten, um einen aktiven Lernprozess bei den Lernenden anzustoßen (vgl. Arnold et al. 2018, S. 124).
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik des digitalen Lernens ein, stellt die Forschungsfragen sowie die Zielsetzung dar und erläutert das methodische Vorgehen mittels einer Literaturarbeit.
2. Hauptteil: Der Hauptteil umfasst die begriffliche Klärung, die Einordnung in lerntheoretische Ansätze, eine Übersicht verschiedener Formen des digitalen Lernens sowie die detaillierte Beschreibung der zentralen mediendidaktischen Konzepte.
3. Methodische Begründung: Hier werden das Forschungsdesign Literaturarbeit begründet, die Auswahl der drei mediendidaktischen Konzepte dargelegt, Forschungsergebnisse analysiert und die Konzepte hinsichtlich ihrer Eignung für einen Mehrwert durch einen Vergleich bewertet.
4. Fazit: Das Fazit stellt die Ergebnisse zusammenfassend dar, beantwortet die Forschungsfragen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Mediendidaktik im Kontext neuer digitaler Innovationen.
Digitales Lernen, E-Learning, Mediendidaktik, Web-Didaktik, Gestaltungsorientierte Mediendidaktik, Kooperatives Lernen, Lerntheorien, Mehrwert, Unterrichtsentwicklung, Medienkompetenz, Selbstlernkompetenz, Digitale Medien, Konstruktivismus, Lernprozess, Lehrmethoden
Die Arbeit befasst sich mit der Betrachtung des digitalen Lernens unter mediendidaktischen Aspekten und untersucht, ob neue Ansätze nötig sind, um eine höhere Wirksamkeit im Lernprozess zu erzielen.
Es werden drei wesentliche Konzepte analysiert: die Web-Didaktik, die gestaltungsorientierte Mediendidaktik und das kooperative Lernen mittels digitaler Medien.
Die Arbeit analysiert, welchen Einfluss diese Konzepte auf das Lernen haben, welche Anforderungen erfüllt sein müssen, um einen echten Mehrwert gegenüber traditionellem Unterricht zu generieren, und ob das digitale Lernen grundlegend neue mediendidaktische Ansätze erfordert.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturarbeit, die in Form einer gezielten Literaturrecherche und Dokumentenanalyse aktueller deutsch- und englischsprachiger Fachliteratur durchgeführt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die Klärung von Begrifflichkeiten, die lerntheoretischen Grundlagen, die Darstellung verschiedener digitaler Lernformen sowie die ausführliche Analyse der drei gewählten mediendidaktischen Modelle.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Digitales Lernen, Mediendidaktik, Kompetenzförderung, Lernkultur, Mehrwert und mediendidaktische Gestaltung.
Die Web-Didaktik nach Meder basiert auf einer didaktischen Ontologie, die das Ziel hat, Lernenden durch eine transparente, hypermediale Struktur eine individuelle und selbstorganisierte Navigation durch Wissensressourcen zu ermöglichen.
Ein Mehrwert entsteht laut der Arbeit erst dann, wenn eine bewusste Passung zwischen der sozialen Lernsituation, der persönlichen Lernbegleitung und den spezifischen Funktionen der gewählten digitalen Medientechnologien hergestellt wird.
Das von Kerres herangezogene Berliner Modell dient als formale Struktur zur Unterrichtsplanung, indem es Lehre in entscheidbare Strukturebenen und Bedingungsfaktoren unterteilt und somit eine wissenschaftlich begründete Mediengestaltung ermöglicht.
Das Phasenmodell bietet eine klare, strukturierte Abfolge – vom Themeneinstieg bis zur Ergebnissicherung –, die den Lernenden Sicherheit gibt und durch den Einsatz digitaler Tools die Interdependenz innerhalb von Arbeitsgruppen gezielt fördert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

