Bachelorarbeit, 2009
73 Seiten, Note: 1,6
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der bilanziellen Behandlung latenter Steuern. Sie untersucht die handelsrechtlichen Regelungen im Vergleich, insbesondere im Hinblick auf die Änderungen durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) und die internationalen Standards. Die Arbeit analysiert die Definition und Entstehung latenter Steuern, ihre Bilanzierung nach dem Handelsgesetzbuch (HGB) in der alten und neuen Fassung sowie nach den International Financial Reporting Standards (IFRS). Zudem werden die Auswirkungen der Neuregelungen auf Jahresabschlussersteller, Adressaten und Prüfer beleuchtet.
Das erste Kapitel erläutert Zielsetzung und Aufbau der Arbeit. Das zweite Kapitel definiert den Begriff der latenten Steuern und beschreibt die Grundsachverhalte für deren Entstehung. Kapitel 3 widmet sich der Bilanzierung latenter Steuern. Es analysiert die Bilanzierung nach dem HGB in der alten Fassung, die Auswirkungen der Neukonzeption des HGB durch das BilMoG sowie die Bilanzierung nach IFRS. Kapitel 4 beurteilt die handelsrechtlichen Neuregelungen und deren praktische Bedeutung für Jahresabschlussersteller, Adressaten und Prüfer. Kapitel 5 beleuchtet das Konvergenzprojekt des IASB mit dem FASB. Abschließend werden die Ergebnisse der Arbeit im Resümee zusammengefasst.
Latente Steuern, Bilanzierung, Handelsgesetzbuch (HGB), Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), International Financial Reporting Standards (IFRS), Jahresabschluss, Konvergenzprojekt.
Latente Steuern sind Differenzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz, die sich in künftigen Geschäftsjahren voraussichtlich wieder ausgleichen und somit künftige Steuerbe- oder -entlastungen darstellen.
Das BilMoG führte eine Neukonzeption ein, die sich stärker an internationalen Standards orientiert, unter anderem durch die Einführung des Temporary-Konzepts statt des Timing-Konzepts.
Während im HGB (national) oft Aktivierungswahlrechte bestehen, herrscht auf internationaler Ebene (IFRS/IAS 12) eine Bilanzierungspflicht für aktive und passive latente Steuern.
Aufgrund von Aktivierungs- und Auswahlrechten im nationalen HGB sahen viele Unternehmen bisher eine untergeordnete Bedeutung für den Einzelabschluss.
Für Großkonzerne sind sie von enormer Bedeutung; bei Siemens machten sie im Konzernabschluss 2008 Milliardenbeträge aus, was die hohe Relevanz für Investoren verdeutlicht.
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