Examensarbeit, 2009
38 Seiten
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Einleitung
I Planung der Unterrichtseinheit
1 Die literarische Gattung Lyrik
2 Darstellung der Lerngruppe
3 Didaktische Vorüberlegungen
3.1 Intentionen und Ziele der Unterrichtseinheit
3.2 Didaktische Überlegungen zum produktiven Ansatz
3.3 Didaktische Herangehensweise an die lyrische Gattung
4 Methodische Möglichkeiten des produktiven Umgangs mit Lyrik
II Durchführung der Unterrichtseinheit
1 Übersicht der Unterrichtseinheit
1.1 Einordnung in den Unterrichtszusammenhang und Auswahl der erteilten Stunden
2 Darstellung der 1. Unterrichtsstunde „Der Panther“ von Rainer Maria Rilke
2.1 Sachanalyse
2.2 Didaktische Überlegungen
2.3 Methodische Überlegungen
2.4 Lernziele
2.5 Verlaufsplanung
2.6 Reflexion der Stunde
3 Darstellung der 2. Unterrichtsstunde „Schnurpsenzoologie“ von Michael Ende
3.1 Sachanalyse
3.2 Didaktische Überlegungen
3.3 Methodische Überlegungen
3.4 Lernziele
3.5 Verlaufsplanung
3.6 Reflexion der Stunde
III Reflexion
1 Reflexion der Unterrichtsreihe
2 Reflexion der Schülerergebnisse
3 Reflexion der Lernziele
4 Reflexion der ausgewählten Gedichte und Methoden
5 Reflexion des produktiven Ansatzes
6 Abschlussreflexion
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, Methoden für den Deutschunterricht der 5. Klasse zu evaluieren, die Schülern den Zugang zu lyrischen Texten erleichtern und sie nachhaltig für das Fach begeistern. Dabei wird untersucht, inwieweit ein handlungs- und produktionsorientierter Ansatz — etwa durch das eigene Schreiben, Umformen oder Weiterschreiben von Gedichten — das Textverständnis vertieft und die Freude an der Literatur fördert.
Didaktische Überlegungen zum produktiven Ansatz
Produktionsorientierung ist in verschiedenen Bereichen des schulischen Arbeitens möglich: Schreiben, Lesen, Rechnen, Zeichnen, Malen, Sprechen und Zuhören. Bezüglich des Literaturunterrichts definieren HAAS, MENZEL und SPINNER den Begriff „handlungs- und produktionsorientiert“ als „zwei Grundformen eines aktiv-produktiven Tuns der Schüler […]: einerseits den vielfältigen, durch praktisches Handeln und den aktiven Gebrauch der Sinne bestimmten Umgang mit gegebenen Texten und andererseits das produktive Erzeugen von neuen Texten bzw. Textteilen und Textvarianten.“
Auch die Forderung nach einem Tun mit Kopf, Herz und Hand schließt das herkömmliche Schreiben, Rechnen und Malen keineswegs aus. MEYER bezeichnet die oben genannten Tätigkeiten als „Schüler-Handeln“. Die Handlungsorientierung, welche bei der Betrachtung produktionsorientierten Unterrichts, nicht außer Acht gelassen werden sollte, liegt demnach vor, wenn sich die Schüler mit den Unterrichtsabläufen und Ergebnissen identifizieren können und die im Unterricht erarbeiteten Handlungsprodukte für den Schüler einen sinnvollen Gebrauchswert haben. Es sollte folglich eine Basis geschaffen werden, in der die Schüler aktiv mit allen Sinnen den Unterricht gestalten. Bei der Produktionsorientierung stehe das eigene Herstellen im Vordergrund. Es handelt sich bei diesem Verfahren nicht um neue Erkenntnisse: oftmals beschränken sich die schulischen Wege, Literatur zu erschließen, noch auf eine analytisch-reflexive Form des Kontaktes.
I Planung der Unterrichtseinheit: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des produktiven Lyrikunterrichts und beschreibt die spezifischen Voraussetzungen der Lerngruppe.
II Durchführung der Unterrichtseinheit: Hier werden zwei konkrete Unterrichtsstunden zu den Gedichten „Der Panther“ von Rilke und „Schnurpsenzoologie“ von Michael Ende detailliert analysiert und deren Verlaufsplanung dargestellt.
III Reflexion: In diesem abschließenden Teil reflektiert die Autorin die Unterrichtsreihe, die erzielten Schülerergebnisse sowie die Wirksamkeit der gewählten Methoden und des produktiven Ansatzes.
Lyrik, Produktionsorientierung, handlungsorientierter Unterricht, Deutschunterricht, Klasse 5, Gedichtanalyse, Kreatives Schreiben, Elfchen, Analogietexte, Schülerergebnisse, Leseförderung, Literaturdidaktik, Tiergedichte, Rilke, Michael Ende.
Die Arbeit untersucht den Einsatz eines produktionsorientierten Ansatzes im Lyrikunterricht einer 5. Klasse, um den Schülern den Zugang zu Gedichten zu erleichtern.
Im Zentrum stehen die aktive Auseinandersetzung mit lyrischen Texten, das eigene produktive Schreiben sowie die Förderung von Motivation und Empathie durch kreative Aufgaben.
Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, durch die Lernende der 5. Klasse Gedichte leichter verstehen und nachhaltig für diese Textgattung begeistert werden können.
Die Arbeit basiert auf einem handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterricht, der durch Unterrichtsplanung, Durchführung und anschließende Reflexion dokumentiert wird.
Der Hauptteil befasst sich mit der Planung und Umsetzung von Unterrichtsstunden zu Rilkes „Der Panther“ und Michael Endes „Schnurpsenzoologie“.
Wichtige Begriffe sind Lyrik, Produktionsorientierung, Kreatives Schreiben, Textverständnis, Schülerorientierung und methodische Vielfalt.
Dieser Ansatz wird gewählt, um Schüler aus der Passivität der reinen Analyse zu führen und durch eigenes Schaffen eine stärkere Identifikation mit dem Thema zu erreichen.
Dieses Gedicht dient als amüsantes Beispiel, an dem die Schüler durch das Kreieren eigener Tiernamen und Paarreime kreativ mit Sprache experimentieren können.
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