Bachelorarbeit, 2009
95 Seiten, Note: 1,7
1. EINLEITUNG
2. ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS BEI KINDERN
2.1 URSACHEN
2.1.1 Genetik
2.1.3 Bewegung und Fernsehen
2.1.4 Soziale Faktoren
2.2 FOLGEN
2.2.1 Gesundheitliche Auswirkungen
2.2.2 Psychosoziale Auswirkungen
3. PRÄVENTION
3.1 ZIELE / ZIELGRUPPEN
3.2 SETTINGS
3.2.1 Familie
3.2.2 Kindergarten
3.3.3 Schule
4. ERLEBNISPÄDAGOGIK
4.1 ZIELE / ZIELGRUPPEN
4.2 NATUR- UND UMWELTPÄDAGOGIK
4.2.1 Ziele
4.2.2 Die Bedeutung der Naturerfahrungen
4.2.2.1 Bewegung
4.2.2.2 Ernährung
4.2.3 Umsetzungsbeispiele
5 PROJEKTIDEE „DER KINDERUMWELTTAG“
5.1 DIE STATIONEN
5.1.1 Der Garten
5.1.2 Der Abenteuerpfad
5.1.3 Die Genussinsel
5.2 AUSWERTUNG
6 WEITERENTWICKLUNG UND AUSBLICK
7 LITERATUR
8 ANHÄNGE
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den präventiven Beitrag der Erlebnispädagogik zur Gesundheitsförderung bei Kindern im Vor- und Grundschulalter, wobei ein besonderer Fokus auf der Prävention von Übergewicht und Adipositas liegt. Ziel ist es, durch die Analyse der multifaktoriellen Entstehungsursachen von Adipositas eine praxisorientierte Projektidee zu entwickeln, die Kinder durch spielerische Naturerfahrungen zu einem gesünderen Lebensstil motiviert.
2.1.1 Genetik
Um zu überprüfen, inwieweit der genetische Einfluss auf unser Gewicht einwirkt, habe ich mich mit verschiedener Fachliteratur auseinandergesetzt und diese verglichen. Dabei ist mir aufgefallen, dass hinsichtlich der Genetik relativ einheitliche Ansichten seitens der Fachkräfte vertreten werden.
Holub und Götz meinen hierzu, dass aufgrund eines weltweit gehäuften Auftretens von Übergewicht und Adipositas eine erbliche Komponente naheliegend ist (vgl. Holub, Götz, 2003, S. 228). Sie bestimmt, ob eine Person für die Entwicklung von Übergewicht oder Adipositas empfänglich ist oder nicht. Sie wirkt auf zahlreiche physiologische Prozesse ein, die bei der Entstehung einer Adipositas wichtig sind. Vererbt wird hierbei nicht das Übergewicht oder die Adipositas, sondern nur die Empfänglichkeit (vgl. Momm-Zach, 2007, S. 27). Auch Lob-Corzilius vertritt die Ansicht, dass mindestens 50 % der Unterschiede des BMI in einer Bevölkerung auf die genetischen Anlagen zurückgehen.
1. EINLEITUNG: Darstellung der Ausgangssituation bezüglich Übergewicht bei Kindern sowie Zielsetzung der Arbeit.
2. ÜBERGEWICHT UND ADIPOSITAS BEI KINDERN: Analyse der komplexen Ursachen (Genetik, Verhalten, soziale Faktoren) und der gesundheitlichen sowie psychosozialen Folgen.
3. PRÄVENTION: Definition von Prävention und Erläuterung des Setting-Ansatzes (Familie, Kindergarten, Schule) zur Gesundheitsförderung.
4. ERLEBNISPÄDAGOGIK: Einführung in die Erlebnispädagogik als integrativer Erziehungsansatz und Diskussion von Naturpädagogik sowie Bewegungs- und Ernährungsthemen.
5 PROJEKTIDEE „DER KINDERUMWELTTAG“: Vorstellung des Gemeinschaftsprojekts mit konkreter Ablaufplanung, Stationen und Auswertung der Projekttage.
6 WEITERENTWICKLUNG UND AUSBLICK: Reflexion der Projektergebnisse und Vorschläge zur langfristigen Implementierung von Präventionsmaßnahmen.
Adipositas, Übergewicht, Erlebnispädagogik, Prävention, Gesundheitsförderung, Kindheit, Bewegung, Ernährung, Naturerfahrung, Sozialer Status, Setting-Ansatz, Gesundheitsverhalten, Projektarbeit, Kindesentwicklung, Umweltpädagogik
Die Arbeit befasst sich mit dem präventiven Potenzial der Erlebnispädagogik, um der zunehmenden Verbreitung von Übergewicht und Adipositas bei Kindern im Vor- und Grundschulalter entgegenzuwirken.
Die zentralen Themen sind die multifaktoriellen Ursachen von Adipositas, der Einfluss von Ernährung und Bewegung, die Bedeutung von Naturerfahrungen sowie die konkrete Gestaltung präventiver Projekte.
Das Ziel ist die Entwicklung und Evaluation einer erlebnispädagogischen Methode (Kinderumwelttag), die Kinder spielerisch für einen gesunden Lebensstil motiviert.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse sowie auf die Dokumentation und Auswertung des studentischen Projekts „Früchtemix und Kinokids“ bzw. des „Kinderumwelttages“.
Im Hauptteil werden die Ursachen und Folgen von Übergewicht diskutiert, Präventionsansätze in verschiedenen Lebenswelten (Settings) dargelegt und die Anwendung erlebnispädagogischer Prinzipien auf die Adipositasprävention erläutert.
Adipositasprävention, Erlebnispädagogik, Bewegungsförderung, gesunde Ernährung, Kindheit und Gesundheit, soziale Benachteiligung, Setting-Ansatz.
Die Genetik wird als ein starker Einflussfaktor für die Empfänglichkeit von Übergewicht gesehen, jedoch betont die Autorin, dass sie nicht als alleinige Entschuldigung dienen darf, da Lebensstil und Umweltfaktoren eine entscheidende Rolle spielen.
Es handelt sich um einen Projekttag, bei dem Kinder durch Stationen (Garten, Abenteuerpfad, Genussinsel) auf spielerische Weise Wissen über Natur, Ernährung und Bewegung erwerben sollen.
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