Bachelorarbeit, 2023
86 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Gang der Untersuchung
2. Ansatz der Kreislaufwirtschaft
2.1 Cradle to Cradle
2.1.1 Cradle to Grave vs. Cradle to Cradle
2.1.2 Die Kreisläufe des C2C-Ansatzes
2.2 Rechtsgrundlagen
3. Innovationsmanagement
3.1 Strategische Unternehmensanalysekonzepte
3.2 Innovation im Kontext von Cradle-to-Cradle
3.3 Die Innovationsgrade
3.4 Pentathlon Framework
4. Die Bedeutung von Kreislaufwirtschaft in Unternehmen
4.1 Praxisbeispiel C&A
4.2 Innovationsbarrieren im Kontext der Kreislaufwirtschaft
4.3 Lösungsansätze
5.- Methoden der empirischen Forschung
5.1 Auswahl und Umsetzung der Methoden
5.2 Auswahl der Interviewpartner
6. Diskussion der Ergebnisse
6.1 Auswertung der Interviews
6.1.1 Interview mit einem Unternehmer aus der Buchbranche
6.1.2 Interview mit einem Unternehmer aus der Textilbranche
6.1.3 Interview mit einem Unternehmer aus der Baubranche
6.2 Analyse der Ergebnisse
6.2.1 Ziele
6.2.2 Stakeholder
6.2.3 Herausforderungen
6.2.4 Sensibilisierung der Mitarbeiter
6.2.5 Zukunftsmodell C2C
6.2.6 Limitationen
6.3 SWOT-Analyse
6.4 Diskussion der Ergebnisse
7.0 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Innovationsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) im Kontext des Cradle-to-Cradle-Ansatzes. Das primäre Ziel ist es, Herausforderungen und Besonderheiten zu identifizieren, die bei der praktischen Anwendung dieses Kreislaufwirtschaftsmodells auftreten, wobei das Pentathlon Framework als methodische Grundlage zur Analyse dient.
2.1.1 Cradle to Grave vs. Cradle to Cradle
Die industrielle Revolution brachte das hervor, was Braungart und McDonough als lineares Einbahnstraßenmodell bezeichnen. Dabei erklären die Autoren in ihrem Buch „Cradle-to-Cradle: einfach intelligent produzieren“ (2020: 47), dass die meisten Produkte aus wertvollem Material gefertigt werden und anschließend auf der Mülldeponie landen, wo diese dann wertlos entsorgt werden. Dazu zählen zum Beispiel Fernseher, Kleidungsstücke und weitere organische Materialien wie Papier, Holz oder Lebensmittelabfälle. Aufgrund der Tatsache, dass die Produkte ihren Wert verlieren, wird diese Produktionsweise als Cradle to Grave („Von der Wiege bis zur Bahre“) bezeichnet, da die Produkte nach der Produktion keinen Nutzen mehr haben und in ihren „Tod“ übergehen (vgl. Braungart und McDonough 2020: 48).
Auch heute noch ist dieser Ansatz ein großer Bestandteil moderner Produktionsweisen. Dabei stellen viele Unternehmen ihre Produkte mit der Absicht her, dass diese nicht lange halten und Kunden somit indirekt zum Kauf eines neueren Produkts bewegt werden.
„Einigen Untersuchungen zufolge werden in den USA mehr als 90 Prozent aller zur Herstellung langlebiger Güter eingesetzten Materialien fast unmittelbar beim Herstellungsprozess zu Müll.“ (Braungart und McDonough 2020: 47).
Die Besorgnis über die Auswirkungen auf die Umwelt und die Erschöpfung der Ressourcen infolge des ungebremsten Wirtschaftswachstums veranlasste Experten dazu, Strategien zur Verringerung der Auswirkungen der Produktlebenszyklen zu entwickeln. In ihrem im Jahr 2002 erschienen Buch publizierten Braungart und McDonough ihre eigene Vision von einer umweltfreundlicheren Produktion und der Nutzung von erneuerbaren Energien, dem Cradle-to-Cradle-Prinzip (vgl. Toxopeus et al. 2015: 1 f.).
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Relevanz der Kreislaufwirtschaft als Gegenentwurf zum linearen Modell dar und definiert das Ziel sowie die Forschungsfrage der Arbeit.
2. Ansatz der Kreislaufwirtschaft: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Cradle-to-Cradle-Konzepts sowie die relevanten Rechtsgrundlagen und Zertifizierungsprozesse erläutert.
3. Innovationsmanagement: Dieses Kapitel verknüpft Innovationsmanagement-Theorien wie das Pentathlon Framework mit der praktischen Umsetzung von Cradle-to-Cradle-Innovationen.
4. Die Bedeutung von Kreislaufwirtschaft in Unternehmen: Hier werden Praxisbeispiele und Innovationsbarrieren aufgezeigt, bevor konkrete Lösungsansätze für Unternehmen präsentiert werden.
5.- Methoden der empirischen Forschung: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen bei der Auswahl und Durchführung der Experteninterviews.
6. Diskussion der Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse der qualitativen Interviews analysiert, in den theoretischen Kontext eingeordnet und durch eine SWOT-Analyse bewertet.
7.0 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt die Chancen sowie Limitationen der Arbeit dar.
Cradle-to-Cradle, Kreislaufwirtschaft, Innovationsmanagement, Pentathlon Framework, Nachhaltigkeit, Innovationsbarrieren, Materialkreislauf, Greenwashing, Produktzertifizierung, Qualitätsmanagement, Unternehmensstrategie, Ressourceneffizienz, Stakeholder, Zirkuläre Wirtschaft, Umweltmanagement
Die Arbeit befasst sich mit der Integration des Cradle-to-Cradle-Prinzips als alternatives Kreislaufwirtschaftsmodell in das Innovationsmanagement von kleinen und mittleren Unternehmen.
Die zentralen Themen sind Innovationsstrategien, Nachhaltigkeit durch Kreislaufwirtschaft, die Herausforderungen bei der Umsetzung und die Rolle von Stakeholdern im Innovationsprozess.
Das Hauptziel ist die Identifikation von Herausforderungen und Besonderheiten im Innovationsmanagement von Unternehmen, wenn diese den Cradle-to-Cradle-Ansatz verfolgen.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Forschungsmethode in Form von leitfadenorientierten Experteninterviews aus drei verschiedenen Branchen, die durch eine SWOT-Analyse ergänzt wird.
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen zum Innovationsmanagement und Cradle-to-Cradle, Innovationsbarrieren identifiziert, Lösungsansätze diskutiert und Erkenntnisse aus empirischen Interviews ausgewertet.
Wichtige Begriffe sind Cradle-to-Cradle, Kreislaufwirtschaft, Innovationsmanagement, Pentathlon Framework und nachhaltige Produktentwicklung.
Das Framework dient als Prozessmodell, um die fünf Aspekte des Innovationsmanagements strukturiert zu analysieren und die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse diagnostizieren zu können.
Die Interviews bieten primäre Einblicke aus der Buch-, Textil- und Baubranche, die als qualitative Stichprobe dienen, um die Praxistauglichkeit des Cradle-to-Cradle-Ansatzes unter realen wirtschaftlichen Bedingungen zu prüfen.
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