Examensarbeit, 2009
15 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit analysiert das Konzept des embedded journalism im Kontext des Irakkrieges 2003. Ziel ist es, die Auswirkungen dieser Medienstrategie auf die Kriegsberichterstattung zu untersuchen und zu bewerten, inwieweit sie eine ausgewogene und kritische Berichterstattung ermöglicht.
Die Einleitung stellt die Fragestellung der Arbeit vor und beleuchtet den historischen Kontext des Irakkrieges 2003. Sie führt das Konzept des embedded journalism ein und erläutert die Motivation der US-Streitkräfte, diese neue Medienstrategie zu implementieren.
Das zweite Kapitel befasst sich mit dem Konzept des embedded journalism. Es beschreibt die Entstehung des Konzepts, die Auswahl und Ausbildung der eingebetteten Journalisten sowie die Rahmenbedingungen und Regeln, die für die Berichterstattung galten.
Das dritte Kapitel analysiert die Konsequenzen des embedded journalism für die Kriegsberichterstattung. Es untersucht die Auswirkungen auf die Objektivität und Unabhängigkeit der Berichterstattung, die Beziehung zwischen Journalisten und Militär sowie die ethischen Herausforderungen, die sich aus dem embedding ergeben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das embedded journalism, die Kriegsberichterstattung, den Irakkrieg 2003, die Medienstrategie, die Objektivität, die Unabhängigkeit, die ethischen Aspekte, die Beziehung zwischen Journalisten und Militär sowie die Auswirkungen auf die öffentliche Meinung.
Es ist eine Medienstrategie, bei der Journalisten direkt militärischen Einheiten zugeteilt werden und diese während eines Krieges (z. B. Irakkrieg 2003) begleiten.
Um die Kontrolle über die Berichterstattung zurückzugewinnen und durch die Nähe der Journalisten zum Militär eine eher wohlwollende Darstellung des Einsatzes zu fördern.
Durch die enge Bindung an die Soldaten (Stockholm-Syndrom-Effekt) und die Abhängigkeit vom Schutz des Militärs droht der Verlust der kritischen Distanz.
Ja, Journalisten erhalten einen sehr direkten und detaillierten Einblick in das Kampfgeschehen, der ohne diesen Schutz kaum möglich wäre.
Die Berichterstattung ist oft emotionaler und stärker auf die Perspektive der eigenen Truppen fokussiert, was die kritische Auseinandersetzung mit den Kriegsgründen erschweren kann.
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