Bachelorarbeit, 2022
48 Seiten, Note: 1,0
1. Herleitung der Thematik
1.1 Einleitung
1.2 Personalbildung als Aufgabe der Personalentwicklung
1.2.1 Ziele der Personalentwicklung
1.2.2 Maßnahmen im Rahmen der Personalentwicklung
1.3 Weiterbildungsmanagement nach dem St. Galler Management-Modell
2. Strategische Bedarfsanalyse und Positionierung
2.1 Bestimmung der Ausgangslage und Weiterbildungsbedarfsermittlung
2.1.1 SWOT-Analyse
2.1.2 Bedarfsanalyse mit dem Fokus der Mitarbeiterbedürfnisse
2.2 Markt- und Konkurrenzanalyse
2.3 Positionierung der Weiterbildungsorganisation
3. Konzeption des Weiterbildungsangebotes
3.1 Auswahlkriterien der Teilnehmenden
3.1.1 Kompetenzentwicklung und Kompetenzmodell
3.1.2 Potenzialanalyse
3.2 Marketing in der Weiterbildung
3.3 Finanzierung von Weiterbildungsangeboten
3.4 Programmplanung
3.5 Arbeitsrechtliche Vorgaben betrieblicher Weiterbildung
4. Qualitätsmanagement in der Weiterbildung
4.1 Evaluation von Weiterbildungsmaßnahmen
4.2 Weiterbildungscontrolling
4.2.1 Teilnehmerbewertungen und Selbstevaluation
4.2.2 Kennzahlen
4.2.3 Benchmarking
4.3 QM-Ansätze bei Weiterbildungsangeboten
5. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung zentraler betriebswirtschaftlicher und ökonomischer Determinanten für die erfolgreiche Generierung interner Weiterbildungsangebote unter besonderer Berücksichtigung der Managementperspektive.
1.3 Weiterbildungsmanagement nach dem St. Galler Management-Modell
Die Generierung eines Weiterbildungsangebotes kann eine komplexe Aufgabe an das Management eines Unternehmens darstellen. Dabei sind nicht nur normative Inhalte, sondern auch strategische und operative Faktoren bei der Planung und der Durchführung zu beachten. Hilfreich hierzu kann ein Modell sein, welches den Blick für die wesentlichen Rahmenbedingungen, und somit Unterstützung und Hilfestellung beim Generieren und bei der Problemdefinition mit anschließender Lösung bietet. Diese Möglichkeit bietet das St. Galler Management-Modell (SGMM), durch einen integrierenden Management-Ansatzes, welcher die gesamten systemischen Handlungsfelder einer Organisation berücksichtigt.
Das St. Galler Management-Modell ist auf die Managementlehre des Wirtschaftswissenschaftlers H. Ulrich zurückzuführen. Es wurde in den 60er Jahren an der Universität St. Gallen entwickelt und erstmalig 1972 durch W. Krieg publiziert. Seither wurde es immer wieder, u.a. durch K. Bleicher und J. Rüegg-Stürm, weiterentwickelt.
Ziel des SGMM ist es, den Führungskräften einen ganzheitlichen Gestaltungsrahmen in Bezug auf die komplizierten wirtschaftlichen Sachverhalte aufzuzeigen. Durch die Visualisierung von organisations- und umweltbezogenen Problematiken können in den Unternehmen direkt Maßnahmen abgeleitet werden. Das SGMM schafft die Möglichkeit weitere Methoden und lösungsorientierte Ansätze mit das System einzubringen und ganzheitlich zu betrachten. Ein besonderer Bekanntheitsgrad wurde 1991 mit der Gliederung der heute bekannten Sinnhorizonte in normatives, strategisches und operatives Management erlangt.
Das in dieser Arbeit aufgeführte Modell des sog. „Neuen St. Galler Managementmodells“ (NSGMM) aus dem Jahre 2002, wurde unter Berücksichtigung der stetigen Weiterentwicklung an die Anforderungen des Bildungsmanagement angepasst (Seufert, 2013).
1. Herleitung der Thematik: Einführung in die Relevanz der Personalentwicklung und Vorstellung des eingesetzten St. Galler Management-Modells.
2. Strategische Bedarfsanalyse und Positionierung: Darstellung methodischer Schritte zur Identifikation von Weiterbildungsbedarfen mittels SWOT-Analyse und Marktanalysen.
3. Konzeption des Weiterbildungsangebotes: Erläuterung der praktischen Umsetzung, inklusive Marketing-Instrumenten, Finanzierung und arbeitsrechtlicher Rahmenbedingungen.
4. Qualitätsmanagement in der Weiterbildung: Beschreibung von Evaluationsprozessen, Controlling-Instrumenten wie Benchmarking und gängigen QM-Standards.
5. Fazit: Zusammenfassende Reflexion der untersuchten managementorientierten Determinanten bei der Planung und Gestaltung betrieblicher Fortbildungsmaßnahmen.
Personalentwicklung, Weiterbildungsmanagement, St. Galler Management-Modell, Bedarfsanalyse, SWOT-Analyse, Marketing-Mix, Kompetenzentwicklung, Potenzialanalyse, Qualitätsmanagement, Weiterbildungscontrolling, Benchmarking, PDCA-Zyklus, Arbeitsrecht, Bildungsangebot, Qualifizierung.
Die Arbeit analysiert die betriebswirtschaftlichen und ökonomischen Faktoren, die bei der Generierung eines betrieblichen Weiterbildungsangebotes aus Managementperspektive entscheidend sind.
Neben der strategischen Bedarfsanalyse werden Konzeptionsfragen, Marketing, Finanzierung sowie Ansätze des Qualitätsmanagements und Controllings detailliert betrachtet.
Das Ziel besteht darin, Führungskräften einen strukturierten Handlungsrahmen zu bieten, um Weiterbildungsangebote systematisch zu planen und am Unternehmenserfolg auszurichten.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Datenanalyse, gestützt durch die Anwendung des "Neuen St. Galler Management-Modells" (NSGMM) als ganzheitlicher Analyse- und Gestaltungsrahmen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, die organisatorische Konzeption (inkl. 7P-Marketing-Ansatz) und die Qualitätskontrolle durch spezifische Controlling-Instrumente.
Personalentwicklung, Weiterbildungsmanagement, Qualitätsmanagement, Strategische Planung, Kompetenzentwicklung und Bildungscontrolling.
Es fungiert als theoretisches Fundament, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen dem Unternehmen, seiner Umwelt und den internen Bildungsmaßnahmen ganzheitlich abzubilden.
Weil dieses Instrumentarium spezifisch für den Dienstleistungssektor – zu dem Weiterbildungen zählen – eine strukturierte Vermarktung und professionelle Gestaltung des Bildungsangebots ermöglicht.
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