Diplomarbeit, 2008
61 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Motivation, Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Typische wechselberechtigte Personenkreise
2.1 Abhängige Beschäftigte
2.2 Selbständige und Freiberufler
2.3 Beamte mit Beihilfeanspruch
3. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV)
3.1 Struktur, Organisation und Aufgabe der GKV
3.2 Beitragsbemessung
3.3 Leistungsumfang der GKV
4. Die private Krankenversicherung (PKV)
4.1 Struktur, Organisation und Aufgabe der PKV
4.2 Beitragsbemessung
4.3 Leistungsumfang der PKV
5. Gesetzliche und private Krankenversicherung im Vergleich
5.1 Monatliche Beiträge und deren Entwicklung
5.2 Unterscheidungsmerkmale im Leistungsbereich
5.3 Die Familienversicherung
5.4 Wechselmöglichkeiten zwischen GKV und PKV
5.5 Altersrückstellungen
5.6 Zusatzversicherungen
5.7 Wechsel des Anbieters innerhalb des jeweiligen Systems
6. Die Gesundheitsreform 2007
6.1 Die drei Säulen der Gesundheitsreform
6.2 Wettbewerbsstärkungsgesetz
6.3 Der Gesundheitsfond
6.4 Wahltarife der gesetzlichen Krankenversicherung
6.5 Der neue Basistarif der PKV
7. Darstellung von finanziellen Gesichtspunkten bei veränderten Rahmenbedingungen
7.1 Tarife innerhalb der PKV
7.2 Beitragsgestaltung innerhalb der GKV
7.3 Beitragsauswirkung unter Berücksichtigung familiärer Situationen
8. Fazit und Ausblick
Ziel der Arbeit ist es, die Unterschiede zwischen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung transparent darzustellen, um wahlberechtigten Versicherten eine fundierte Entscheidungsgrundlage für die Wahl des geeigneten Versicherungssystems zu bieten.
1.1 Motivation, Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit
Das Jahr 2008 geht zu Ende und in Deutschland wird mit Spannung erwartet, was die nächsten Etappen der Gesundheitsreform ab Januar 2009 mit sich bringen werden. Themen wie etwa der Einheitsbeitragssatz der gesetzlichen Krankenversicherung, die Einführung des Gesundheitsfonds oder der Basistarif innerhalb der privaten Krankenversicherung sorgen für angeregte Diskussionen. Niemand kann bisher genau abschätzen, wie sich die noch anstehenden oder bereits umgesetzten Anpassungen im Gesundheitswesen auswirken werden. Insbesondere stellt sich die Frage, welche Veränderungen kurz- oder vor allem auch langfristig auf die Versicherten zukommen. Einerseits haben die Bürger in den letzten Jahren immer wieder Einschnitte im Leistungsbereich hinnehmen müssen, dennoch sind die monatlichen Kassenbeiträge sukzessiv gestiegen.
Aufgrund der Komplexität der Kassenlandschaft und einer Vielzahl von Versicherungsunternehmen steht der Bürger demnach einem zunächst kaum überschaubaren Krankenkassenmarkt gegenüber. Auf der Suche nach einer geeigneten Versicherung stellen sich die unterschiedlichsten Fragen. Zum einen spielen individuelle Bedürfnisse eine große Rolle, zum anderen sollte der Versicherer ein akzeptables Preis-Leistungsverhältnis versprechen. Die richtige individuelle Kassenwahl setzt für jeden Versicherungsnehmer umfassende Recherchen und Vergleiche voraus.
Der Autor der vorliegenden Arbeit hat diese Diskussion und Problematik zum Anlass genommen, das komplexe System des Gesundheitswesens näher zu betrachten. Der Leser soll anhand der folgenden Ausführungen einen Überblick über den Krankenversicherungsmarkt bekommen und die sich ihm bietenden Möglichkeiten kennenlernen.
Mit der Trennung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung existieren in Deutschland zwei Krankenversicherungssysteme, die sich in ihren Gestaltungsprinzipien grundlegend unterscheiden. Genau diese Unterschiede stellen die Problematik dar und machen einen Vergleich verhältnismäßig kompliziert. Es gilt demnach die entsprechenden Wesensmerkmale der Versicherungszweige herauszuarbeiten und Vor- bzw. Nachteile des jeweiligen Systems aufzuzeigen.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Gesundheitsreform sowie Darlegung der Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit.
2. Typische wechselberechtigte Personenkreise: Identifikation der Bevölkerungsgruppen, die eine Wahlmöglichkeit zwischen GKV und PKV besitzen.
3. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV): Darstellung der Struktur, Organisation, Beitragsbemessung und des Leistungskatalogs der GKV.
4. Die private Krankenversicherung (PKV): Erläuterung der Organisationsweise, Beitragsberechnung und Leistungsmerkmale privater Krankenversicherer.
5. Gesetzliche und private Krankenversicherung im Vergleich: Kritische Gegenüberstellung beider Systeme hinsichtlich Beiträgen, Leistungen und Wechseloptionen.
6. Die Gesundheitsreform 2007: Analyse der Reformschritte, des Gesundheitsfonds und der Auswirkungen auf den Wettbewerb.
7. Darstellung von finanziellen Gesichtspunkten bei veränderten Rahmenbedingungen: Detaillierter Kostenvergleich anhand von Tarifbeispielen für beide Versicherungszweige.
8. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Untersuchungsergebnisse und Einschätzung zukünftiger Entwicklungen.
Gesetzliche Krankenversicherung, Private Krankenversicherung, Gesundheitsreform 2007, Wettbewerbsstärkungsgesetz, Gesundheitsfonds, Beitragsbemessung, Basistarif, Altersrückstellungen, Solidaritätsprinzip, Äquivalenzprinzip, Wahltarife, Versicherungsfreiheit, Versicherungspflichtgrenze, Zusatzbeitrag, Leistungsvergleich.
Die Arbeit analysiert kritisch das duale System der deutschen Krankenversicherung, bestehend aus der gesetzlichen (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV), aus der Perspektive der Versicherten.
Im Zentrum stehen die Strukturunterschiede, die Beitragsgestaltung, die Leistungskataloge sowie die Auswirkungen der Gesundheitsreform 2007 auf den Wettbewerb zwischen den Versicherern.
Das Ziel ist es, für wahlberechtigte Personen eine transparente Entscheidungshilfe zu bieten, um die Vor- und Nachteile beider Systeme unter Berücksichtigung individueller Lebensumstände abwägen zu können.
Es handelt sich um eine vergleichende Analyse, die auf einer Auswertung von Fachliteratur, Gesetzestexten sowie Rechengrößen der Sozialversicherung basiert.
Der Hauptteil umfasst den detaillierten Vergleich von GKV und PKV, die Auswirkungen der Gesundheitsreform (u.a. Gesundheitsfonds, Basistarif) und eine finanzielle Gegenüberstellung der Beitragssysteme anhand von Fallbeispielen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie GKV, PKV, Gesundheitsreform, Beitragsbemessung, Solidaritätsprinzip und Äquivalenzprinzip geprägt.
In der GKV richtet sich der Beitrag nach dem Einkommen (Solidaritätsprinzip), während in der PKV das individuelle Risiko, das Alter und das gewählte Leistungspaket maßgeblich für die Prämie sind (Äquivalenzprinzip).
Der Gesundheitsfonds zentralisiert den Beitragseinzug aus den Krankenkassen, um ein einheitliches Finanzierungssystem zu schaffen, wobei die Kassen jedoch weiterhin für ihren individuellen Leistungsumfang und etwaige Zusatzbeiträge verantwortlich bleiben.
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