Bachelorarbeit, 2009
31 Seiten, Note: 2
1 EINLEITUNG
2 METHODIK
2.1 FORSCHUNGSFRAGEN
2.2 LITERATURRECHERCHE
3 ERGEBNISSE
3.1 BELASTUNGEN VON PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN VON MENSCHEN MIT DEMENZ
3.2 WÜNSCHE UND ERWARTUNGEN VON PFLEGENDE ANGEHÖRIGEN VON MENSCHEN MIT DEMENZ AN UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTEN
3.3 UNTERSTÜTZUNGSSTRATEGIEN FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE VON MENSCHEN MIT DEMENZ IN ÖSTERREICH
3.4 INTERNATIONALE ERFAHRUNGEN VON PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN ÄLTERER MENSCHEN IN SECHS EUROPÄISCHEN LÄNDERN BEI DER INANSPRUCHNAHME VON UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTEN
4 DISKUSSION
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die vielfältigen Belastungen zu identifizieren, denen pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ausgesetzt sind, und dabei sowohl deren spezifische Wünsche an Unterstützungsangebote zu erheben als auch den aktuellen Status quo der verfügbaren Entlastungsstrategien in Österreich kritisch darzustellen.
3.1 Belastungen von pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz
Etters et al. (2007) zeigen auf, dass die Demenzpflege negative Auswirkungen auf die Gesundheit der pflegenden Angehörige hat und somit zu frühen Einweisungen ins Pflegeheim für die an Demenz Erkrankten führen kann. Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz sind mit gesundheitlichen Belastungen, wie Depressionen und Verringerung der Lebensqualität konfrontiert (Etters et al. 2007).
Die Bandbreite der Belastungen von pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz ist mannigfaltig. Laut Müller et al. (2008) stellt der Umfang der Symptome der Demenz, vor allem im zweiten und dritten Stadium der Erkrankung eine besondere Belastung für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz dar. Die notwendige Beaufsichtigung durch die gesteigerte Aggressivität und der Wandertrieb werden als Hauptbelastung erlebt. Beaufsichtigung dementer Menschen mit gestörtem Tag-Nachtrhythmus erfordern regelmäßige nächtliche Aufsicht. Bei fortschreitendem Demenzstadium werden pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz durch die allgemeine Beaufsichtigung des an Demenz Erkrankten letztendlich rund um die Uhr beansprucht, da sie den Pflegebedürftigen nicht allein lassen können. Belastungen durch Sorgen um den Erkrankten belasten die pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz sehr, wenn sie z.B den Demenzkranken allein lassen, um persönliche Dringlichkeiten zu erledigen (Maudrey, 2004).
1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die demografische Relevanz der Demenzerkrankungen ein und beleuchtet die medizinische sowie epidemiologische Situation.
2 METHODIK: Hier wird der methodische Ansatz der Literaturrecherche erläutert, inklusive der Forschungsfragen und der Kriterien für die Artikelauswahl.
3 ERGEBNISSE: Dieser Abschnitt analysiert die verschiedenen Belastungsformen pflegender Angehöriger sowie deren Wünsche und die in Österreich vorhandenen Unterstützungsangebote, ergänzt durch einen internationalen Vergleich.
4 DISKUSSION: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse und formuliert die Herausforderungen für eine zukunftsorientierte, professionell geplante Interventionsstrategie in der Pflege.
Angehörige, Demenz, Belastung, Unterstützung, Pflege, Betreuung, Demenzkranke, Lebensqualität, Interventionsstrategien, Pflegestufe, Beratungsscheck, Tageszentren, Österreich, Angehörigenpflege, Entlastung.
Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und die Unterstützungssituation von pflegenden Angehörigen, die Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld betreuen.
Im Fokus stehen die physischen und psychischen Belastungen, die Erwartungshaltung der Pflegenden an das Unterstützungssystem sowie die Analyse der in Österreich verfügbaren Hilfsangebote.
Das Ziel ist es, den Belastungsdruck zu verdeutlichen und aufzuzeigen, inwieweit bestehende Unterstützungsangebote den Wünschen der pflegenden Angehörigen entsprechen.
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in medizinischen und pflegewissenschaftlichen Datenbanken sowie in relevanten Fachpublikationen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Belastungsfaktoren, der Wünsche an Hilfsangebote und eine detaillierte Erfassung der österreichischen Unterstützungsstrategien und internationaler Erfahrungen.
Wichtige Begriffe sind Demenzpflege, Angehörigenbelastung, Unterstützungsangebote, Pflegeberatung, Pflegestufen und Lebensqualität.
Die Arbeit beleuchtet die gesetzliche Legalisierung und die staatliche Förderung der 24-Stunden-Betreuung als eine maßgebliche Entlastungsform für pflegende Angehörige in Österreich.
Laut der Studie sind Informationsdefizite, hohe Kosten, aber auch die persönliche Einstellung der Angehörigen und die mangelnde Übereinstimmung mit individuellen Bedürfnissen wesentliche Gründe für eine geringe Inanspruchnahme.
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