Masterarbeit, 2023
79 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Auswirkungen der 50+1-Regel auf die sportliche Ausgeglichenheit der Bundesliga im internationalen Vergleich. Dabei werden die Regelungen in anderen europäischen Fußballligen analysiert und die wettbewerbsökonomischen Argumente gegen die 50+1-Regel beleuchtet. Die Arbeit beschäftigt sich auch mit möglichen Alternativen zur 50+1-Regel und untersucht die sportlichen und finanziellen Entwicklungen in den untersuchten Ligen.
Die Einleitung führt in das Thema ein und erläutert die Relevanz der 50+1-Regel für den deutschen Fußball. Kapitel 2 beleuchtet den theoretischen Hintergrund, indem es die europäischen Fußballligen im Überblick darstellt, die 50+1-Regel im Detail beschreibt und die wettbewerbsökonomischen Kritikpunkte an der Regel diskutiert. Weiterhin werden alternative Regelungsmodelle vorgestellt. Kapitel 3 analysiert die sportlichen und finanziellen Entwicklungen in der Bundesliga, der Premier League, der La Liga, der Serie A und der Ligue 1. Im Fokus stehen dabei die sportliche Ausgeglichenheit der Ligen und die finanzielle Situation der Vereine. Kapitel 4 fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und diskutiert die Implikationen für Wissenschaft und Praxis. Es werden auch Limitationen der Arbeit und zukünftiger Forschungsbedarf aufgezeigt.
Die Arbeit befasst sich mit den Schlüsselbegriffen 50+1-Regel, Bundesliga, europäische Fußballligen, Wettbewerb, sportliche Ausgeglichenheit, finanzielle Situation, wettbewerbsökonomische Kritik, Kartellrecht, Alternative Regelungsmodelle.
Die Regel stellt sicher, dass der Mutterverein (e.V.) die Stimmenmehrheit an einer Kapitalgesellschaft hält, um den Einfluss externer Investoren zu begrenzen.
Die Arbeit untersucht, ob die Regel den Wettbewerb schützt oder ob sie durch die Begrenzung von Investitionen zu einer finanziellen und sportlichen Kluft im Vergleich zu anderen Top-Ligen führt.
Die Bundesliga wird mit den restlichen "Top-5-Ligen" Europas verglichen: Premier League (England), La Liga (Spanien), Serie A (Italien) und Ligue 1 (Frankreich).
Ja, die Arbeit beleuchtet bestehende Ausnahmen (wie bei Bayer Leverkusen oder VfL Wolfsburg), bei denen Investoren nach langjährigem Engagement die Mehrheit übernehmen durften.
Diskutiert werden die vollständige Aufhebung, eine Teilöffnung des Marktes unter strengen Bedingungen oder eine weitere Verschärfung der bestehenden Regel.
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