Bachelorarbeit, 2019
232 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Methodisches Vorgehen
2.1 Auswahl der Methoden
2.2 Gütekriterien der qualitativen Forschung
3 Theoretische Grundlagen
3.1 Begriffserklärungen
3.1.1 Differenzierung Management und Führung
3.1.2 Der Führungsbegriff
3.1.3 Fachliche und disziplinarische Führung
3.1.4 Führungsebenen
3.2 Führungskompetenzen
3.2.1 Fachliche Kompetenzen
3.2.2 Soziale Kompetenzen
3.2.3 Personale Kompetenzen
3.2.4 Methodische Kompetenzen
3.2.5 Weitere Kompetenzen und Eigenschaften
3.3 Diskussion zu Führungsstilen
3.3.1 Traditionelle Führungsstiltypologie
3.3.2 Weiterführende Führungsstilmodelle
3.3.4 Full-Range-of-Leadership
3.3.5 Authentische Führung
3.4 Führungskräfteentwicklung
3.4.1 Auswahl- und Entwicklungsverfahren
3.4.2 Einstieg in eine Führungsposition
3.4.3 Fehlendes Engagement bei der Führungskräfteentwicklung
3.5 Moderne Führungstrends
4 Qualitative Studie
4.1 Zielsetzung der Interviews
4.2 Auswahl der Interviewpartner
4.3 Konzeption des Leitfadens
4.4 Durchführung und Ergebnis Pretest
4.5 Durchführung der Interviews
4.6 Datenaufbereitung und Analyse
4.7 Vorstellung der Ergebnisse
4.7.1 Reflexion der Methodik
4.7.2 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
5 Diskussion und Interpretation
5.1 Herausforderungen im ersten Jahr
5.2 Führungskompetenzen
5.3 Führungsstile
5.4 Moderne Führungstrends
5.5 Empfehlungen für neue Führungskräfte
6 Fazit und Ausblick
Diese Arbeit verfolgt das Ziel, Erfolgsfaktoren für den Einstieg in eine Führungsposition zu identifizieren, um neuen Führungskräften eine Basis für nachhaltigen Erfolg zu schaffen. Dabei wird der Frage nachgegangen, welche Faktoren einen gelungenen Start in die neue Rolle fördern, wobei die Erfahrungen erfahrener Führungskräfte mit theoretischen Konzepten aus der Management- und Führungsliteratur kritisch abgeglichen werden.
1.1 Problemstellung
In der Führungsliteratur wird vielfach betont, dass ein guter Start als neue Führungskraft nicht nur für die ersten 100 Tage von Bedeutung ist, sondern maßgeblich die weitere Entwicklung mitprägt. Jedoch kommen viele Fachexperten oder langjährige Mitarbeiter in eine Führungsposition mit einer kaum auf Führen ausgerichteten Vorbereitung. Die Übernahme einer Führungsaufgabe ist nicht nur ein wichtiger Schritt für die zukünftig führende Person. Für die Mitarbeiter hat die gute Zusammenarbeit mit dem Chef ebenfalls einen bedeutsamen Einfluss auf die Zufriedenheit und Leistung. Laut der Gallup Studie klaffen die Wünsche der Mitarbeiter bezüglich Führungsqualität und die Wirklichkeit in deutschen Unternehmen besonders weit auseinander. Insgesamt sagen gerade einmal 21 %, also jeder fünfte Arbeitnehmer, „die Führung, die ich bei der Arbeit erlebe, motiviert mich, hervorragende Arbeit zu leisten“.
Differenziert man diese Aussage nach der jeweiligen Bindung ans Unternehmen, sind es bei den hoch gebundenen Arbeitnehmern 66 %, bei den Arbeitnehmern mit geringer oder ganz ohne Bindung nur 15 bzw. 3 %. Fast jeder fünfte Mitarbeiter hat in den vergangenen zwölf Monaten wegen seines direkten Vorgesetzten daran gedacht zu kündigen. Zwei von drei Arbeitnehmern hatten laut ihren Angaben im Lauf ihres Arbeitslebens mindestens einmal einen schlechten Chef. Doch die Vorgesetzten selbst sind sich ihrer Defizite nicht bewusst – 97 % halten sich selbst für eine gute Führungskraft. Dazu passt ebenfalls, dass im Jahr 2016 lediglich 40 % der Führungskräfte eine Weiterbildung besucht haben, um den Umgang mit ihren Mitarbeitern zu verbessern.
1 Einleitung: Beschreibt die Relevanz der Führungspersönlichkeit und verdeutlicht anhand aktueller Studien die Problematik unerfahrener Führungskräfte sowie die Auswirkungen auf Mitarbeiterengagement.
2 Methodisches Vorgehen: Begründet die Wahl qualitativer Forschungsmethoden, namentlich das problemzentrierte Leitfadeninterview nach Witzel und die strukturierende Inhaltsanalyse nach Mayring.
3 Theoretische Grundlagen: Definiert zentrale Begriffe zu Führung, Management und Führungsebenen und diskutiert relevante Führungskompetenzen, -stile sowie aktuelle Trends der Führungskräfteentwicklung.
4 Qualitative Studie: Detailliert die Konzeption, Durchführung und Analyse der Interviews, die mit zehn Führungskräften geführt wurden, um Praxiswissen zu generieren.
5 Diskussion und Interpretation: Stellt die empirischen Befunde aus den Interviews dem theoretischen Hintergrund gegenüber und interpretiert die Abweichungen zwischen Theorie und Praxis.
6 Fazit und Ausblick: Identifiziert Authentizität, Kommunikation und Mentoring als zentrale Erfolgsfaktoren und resümiert den Handlungsbedarf für eine zukunftsfähige Führung.
Führung, Management, Führungskompetenzen, Einstieg, Leitfadeninterview, Inhaltsanalyse, Arbeitswelt 4.0, Authentizität, Weiterbildung, Mitarbeiterzufriedenheit, Führungskräfteentwicklung, Selbstreflexion, Kommunikation, Mentoring.
Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren für einen gelungenen Einstieg in eine Führungsposition und vergleicht dabei wissenschaftliche Theorien mit den Praxiserfahrungen erfahrener Führungskräfte.
Die zentralen Themen umfassen Herausforderungen des ersten Jahres, notwendige Führungskompetenzen, die Anwendung von Führungsstilen, Methoden der Führungskräfteentwicklung und Ansätze für modernes Führungshandeln unter Berücksichtigung von Megatrends.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse konkrete Erfolgsfaktoren zu identifizieren, die aufstrebenden Führungskräften einen besseren Start ermöglichen sollen.
Die Analyse stützt sich auf eine empirische, qualitative Forschung unter Anwendung von problemzentrierten Leitfadeninterviews mit zehn Führungskräften und deren Auswertung mittels strukturierender Inhaltsanalyse nach Mayring.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Führungsbegriffe, Kompetenzen, Stile, Trends) erarbeitet, gefolgt von einer qualitativen Studie, in deren Rahmen die praktischen Erfahrungen der Interviewpartner dargelegt und im Anschluss an die Theorie diskutiert werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Führung, Führungskompetenzen, Authentizität, Mitarbeiterführung, Arbeitswelt 4.0 und Führungskräfteentwicklung beschreiben.
Besonders herausfordernd werden die Übernahme von Verantwortung für Mitarbeiter, das Erlernen des Delegierens sowie das Finden einer eigenen, authentischen Position innerhalb bestehender Unternehmenskulturen wahrgenommen.
Die befragten Führungskräfte betonen, dass kein starres Festhalten an Lehrbuch-Modellen zielführend ist; vielmehr wird ein intuitiver, authentischer und kooperativer Ansatz empfohlen, der flexibel auf die jeweilige Situation und die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter reagiert.
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