Bachelorarbeit, 2023
57 Seiten, Note: 1,8
1. Überblick
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2. Grundlagen
2.1 Operativer Planungsprozess
2.1.1 Planungsprozess
2.1.2 Rollenverständnis des Controllers in der Planung
2.2 Digitalisierung
2.2.1 Definition
2.2.2 Begriffsabgrenzung
2.2.2.1 Automatisierung
2.2.2.2 Künstliche Intelligenz
3. Einfluss der Digitalisierung auf den Planungsprozess
3.1 Big Data
3.1.1 Einflussfaktor Big Data
3.1.2 Einfluss von Big Data auf die Planung
3.1.3 Risiken und Herausforderungen von Big Data
3.2 Business Intelligence und Business Analytics
3.2.1 Einflussfaktor BI
3.2.2 Einflussfaktor BA
3.2.3 Einfluss von BI und BA auf die Planung
3.2.4 Risiken und Herausforderungen von BI und BA
3.3 Robotic Process Automation
3.3.1 Einflussfaktor RPA
3.3.2 Einfluss von RPA auf die Planung
3.3.3 Risiken und Herausforderung von RPA
3.4 In-Memory-Technologie
3.4.1 Einflussfaktor In-Memory-Technologie
3.4.2 Einfluss von In-Memory-Technologien auf die Planung
3.4.3 Risiken und Herausforderungen von In-Memory-Technologien
4. Verändertes Rollenverständnis des Controllers in der Planung
5. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss moderner digitaler Technologien auf den operativen Planungsprozess im Controlling. Ziel ist es, Controllern die Ängste vor technologischen Veränderungen zu nehmen und aufzuzeigen, wie sich ihr Rollenbild im Zuge der Digitalisierung transformiert.
3.1.2 Einfluss von Big Data auf die Planung
Big Data ist ein bedeutender Faktor für die Datenbeschaffung in der heutigen Zeit. Mithilfe von quantitativen, systemtheoretischen Methoden und statistischen Instrumenten kann die Verwendung der Informationen für die wirtschafts- und unternehmenspolitische Steuerungspraxis gewährleistet werden. Mikro- wie makroökonomische Modelle können dadurch zu einem Gesamtsystemmodell zusammengeführt werden. Dies ermöglicht es, die Unternehmen als komplexe Systeme mit zahlreichen Variablen abzubilden. Die Unternehmen sind Teil des komplexeren Systems der Wirtschaft, das wiederum in die Gesellschaft eingebettet ist. Zur Steuerung und Planung dieser komplexen Realität ist es von Relevanz, Daten von Unternehmen, Wirtschaft und Gesellschaft zu berücksichtigen. Unternehmen agieren in einer weltweit vernetzten Wirtschaft. Demnach können Veränderungen Einfluss auf diese nehmen, obwohl anfangs kein ersichtlicher Zusammenhang mit der Wertschöpfungskette und der geografischen Nähe besteht.
Dementsprechend kann beispielsweise eine Umsatzprognose sowohl mit internen als auch mit externen Faktoren durchgeführt werden. Folglich können zu den internen Faktoren, wie den historischen Absatzzahlen, ebenfalls das Wachstum, Arbeitslosenzahlen und die Konjunktur berücksichtigt werden. Die internen Faktoren sind mittels strukturierter Zahlenreihen aus diversen Quellen ermittelt worden.
Im Gegensatz dazu bestehen die externen Faktoren vorwiegend in Form von Online-Daten, die sowohl auf strukturierten als auch unstrukturierten Daten beruhen. Zur Strukturierung bzw. Quantifizierung unstrukturierter Daten sind verschiedene Verfahren möglich, wie beispielsweise die automatisierte Textanalyse. Durch die Analyse der makroökonomischen und mikroökonomischen Faktoren kann der Absatz exakter vorhergesagt werden, wodurch die Absatzplanung an Effizienz gewinnt. Auf diese Weise sind verbesserte Vorhersagen der Kosten und des Erfolgs sowie des Finanz- und Kapitalbedarfs möglich.
1. Überblick: Einführung in die Problemstellung der Digitalisierung im Controlling und Darstellung des Untersuchungsziels sowie der methodischen Vorgehensweise.
2. Grundlagen: Definition und Erläuterung des operativen Planungsprozesses, der Rolle des Controllers sowie der grundlegenden Begriffe Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz.
3. Einfluss der Digitalisierung auf den Planungsprozess: Detaillierte Analyse der Auswirkungen von Big Data, Business Intelligence/Analytics, RPA und In-Memory-Technologien auf die Planungsschritte.
4. Verändertes Rollenverständnis des Controllers in der Planung: Diskussion des Strukturwandels und der daraus resultierenden neuen Rollenbilder wie Business Partner, Business Analyst oder Data Scientist.
5. Fazit: Zusammenfassung der Kernergebnisse zur technologischen Unterstützung und der notwendigen Kompetenzentwicklung für Controller im digitalen Zeitalter.
Digitalisierung, Controlling, Operative Planung, Big Data, Business Intelligence, Business Analytics, Predictive Analytics, Prescriptive Analytics, Robotic Process Automation, In-Memory-Technologie, Rollenwandel, Business Partner, Data Scientist, Automatisierung, Datenanalyse
Die Arbeit analysiert, wie fortschreitende Digitalisierung den operativen Planungsprozess verändert und welche technologischen Werkzeuge Controller nutzen können, um effizienter zu arbeiten.
Die Arbeit fokussiert auf vier Schlüsseltechnologien: Big Data, BI/BA, Robotic Process Automation und In-Memory-Technologien sowie deren spezifischen Einfluss auf die Planung.
Das Ziel ist es, Controllern Sorgen vor dem technologischen Wandel zu nehmen und aufzuzeigen, wie sich ihr Tätigkeitsprofil durch neue technologische Anforderungen konkret verändert.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Management- und Controlling-Publikationen, kombiniert mit einer Analyse der technologischen Einsatzmöglichkeiten.
Der Hauptteil gliedert sich in technologische Kapitel, die jeweils Definitionen, Einfluss auf die Planungspraxis sowie Risiken und Herausforderungen für die einzelnen Technologiefelder aufarbeiten.
Wichtige Begriffe sind Digitalisierung, Predictive Analytics, Rolle des Business Partners und Prozessautomatisierung im Controlling.
Sie ermöglicht eine erhebliche Beschleunigung von Datenverarbeitungsprozessen, da sie den Arbeitsspeicher nutzt, was wiederum komplexe Echtzeit-Simulationen in der Planung erst realisierbar macht.
Vom reinen Zahlenlieferanten entwickelt sich der Controller hin zu einem proaktiven Business Partner, Business Analysten oder Data Scientist, der das Management bei strategischen Entscheidungen unterstützt.
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