Masterarbeit, 2009
159 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit der Weiterbildungsbeteiligung älterer Arbeitnehmer. Ziel ist es, die vergleichsweise niedrige Teilnahme älterer Beschäftigter an Weiterbildungsmaßnahmen aus individueller und betrieblicher Perspektive zu erklären.
Die Einleitung präsentiert den gesellschaftlichen Kontext der Arbeit und die zentrale Forschungsfrage, die sich mit den Ursachen für die niedrige Weiterbildungsbeteiligung älterer Arbeitnehmer beschäftigt. Kapitel 1 definiert die zentralen Begriffe der Weiterbildung, des älteren Arbeitnehmers und der Weiterbildungsbeteiligung. Kapitel 2 beleuchtet den demographischen Wandel und seine Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Kapitel 3 befasst sich mit verschiedenen Datenquellen der betrieblichen Weiterbildung, sowohl Personen- als auch Unternehmensbefragungen, und deren Vergleichbarkeit. Kapitel 4 erörtert verschiedene Erklärungsansätze und Theorien, die die Weiterbildungsbeteiligung älterer Arbeitnehmer aus individueller und betrieblicher Perspektive beleuchten. Kapitel 5 präsentiert die empirische Analyse des betrieblichen Weiterbildungsverhaltens auf Basis des IAB-Betriebspanels.
Weiterbildungsbeteiligung, ältere Arbeitnehmer, demographischer Wandel, Humankapitaltheorie, betriebliche Weiterbildung, Selbstselektion, Fremdselektion, IAB-Betriebspanel, soziodemographische Merkmale, Lernwiderstände.
Dies wird durch eine Kombination aus Selbstselektion (individuelle Hemmnisse/Lernwiderstände) und Fremdselektion (betriebliche Entscheidungen/Vorurteile über Lernfähigkeit) erklärt.
Sie besagt, dass Investitionen in Bildung bei älteren Arbeitnehmern oft als weniger rentabel angesehen werden, da die verbleibende Amortisationszeit bis zur Rente kürzer ist.
Selbstselektion bezieht sich auf die Entscheidung des Arbeitnehmers, nicht teilzunehmen, während Fremdselektion bedeutet, dass Betriebe älteren Mitarbeitern weniger Angebote machen.
Er führt zu einer Verschiebung der Altersstrukturen und macht den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer für die Innovationsfähigkeit Deutschlands essenziell.
In der Regel bieten größere Betriebe strukturiertere Weiterbildungsmöglichkeiten an, was die Partizipationschancen für ältere Mitarbeiter beeinflussen kann.
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