Diplomarbeit, 2006
101 Seiten, Note: 3,0
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung
1.2 Methodischer Ansatz
1.3 Struktur und Aufbau der Arbeit
2 Betrachtung des Themas aus Sicht der Krankenkassen
2.1 Die Struktur der gesetzlichen Krankenkasse
2.1.1 Abgrenzung zur privaten Krankenversicherung (PKV)
2.2 Aktuelle Probleme der gesetzlichen Krankenkassen
2.2.1 Exkurs: Demographische Entwicklung
2.2.2 Lösungsvorschläge zur Sanierung des Gesundheitssystems
2.3 Definition und Abgrenzung der relevanten Begriffe
2.3.1 Prävention
2.3.2 § 20 Abs. 1 und 2 SGB V vom 21. Juni 2000
2.4 Förderungsmaßnahmen von Krankenkassen
3 Betrachtung des Themas aus Sicht von Fitness- Clubs
3.1 Kooperationsmaßnahmen zwischen Fitness-Clubs und Krankenkassen
4 Untersuchungs- und Methodendesign
4.1 Untersuchungsinstrument
4.2 Untersuchungsinhalte
4.3 Auswahl der Interviewpartner
4.4 Untersuchungszeitraum
4.5 Datenbearbeitung und Auswertung
5 Darstellung und Interpretation der Untersuchungsergebnisse
5.1 Erfahrungen mit dem Thema Präventionsmaßnahmen bzw. krankenkassensubventionierter Kurse
5.1.1 Ergebnisdiskussion
5.2 Aktuelles Angebot / Umsetzung von Präventivmaßnahmen insbesondere krankenkassensubventionierter Kurse
5.2.1 Ergebnisdiskussion
5.3 Chancen, Risiken und Probleme bei der Umsetzung krankenkassensubventionierter Kurse
5.3.1 Ergebnisdiskussion
5.4 Marketingbereich
5.4.1 Ergebnisdiskussion
5.5 Zukunft und Entwicklung
5.5.1 Ergebnisdiskussion
6 Marketingkonzept zur Umsetzung krankenkassenfinanzierter Maßnahmen bei Holmes Place Köln, Mediapark
6.1 Grundlagen der Marketingkonzeption
6.2 Die fünf Phasen der Marketing-Mangement-Methode
6.2.1 Analysephase
6.2.2 Prognosephase
6.2.3 Strategisches Marketing
6.2.4 Operatives Marketing
6.2.5 Realisation und Kontrolle
7 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse
8 Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten des Einsatzes und der Vermarktung von krankenkassensubventionierten Fitnesskursen am Fallbeispiel der „Holmes Place Health Clubs“. Das zentrale Ziel besteht darin, bestehende Kooperationsformen zwischen Krankenkassen und Fitness-Studios zu analysieren und ein Marketingkonzept zu entwickeln, das Fitness-Clubs eine Hilfestellung bei der Umsetzung solcher Maßnahmen bietet.
6.2.1 Analysephase
Die Analysephase behandelt die Frage: Wo stehen wir? Das Unternehmen wird mit Hilfe einer Betriebsanalyse auf seine Stärken und Schwächen geprüft. Hierzu wird eine SWOT- Analyse erstellt. 156
Es gilt herauszufinden, welche relevanten Probleme, strategischer und operativer Art, auftreten können.
Das Handeln der Kunden und der Wettbewerber wird immer mit einbezogen. Um die Mitbewerber besser bewerten zu können, wird eine Konkurrenzanalyse erstellt.
Es ergeben sich folgende Punkte, auf die in der Analysephase genauer eingegangen wird:
• Betriebsanalyse
• SWOT-Analyse
• Konkurrenzanalyse
Betriebsanalyse Holmes Place Health Clubs Köln / Mediapark
Das Referenzobjekt ist der Holmes Place in Köln am Mediapark, welcher im Jahr 2004 eröffnet wurde.
Die Geschichte von Holmes Place beginnt im Jahr 1980. Damals wurde in England in der Fulham Road eine alte Fabrik renoviert und es entstand der erste Holmes Place in Chelsea. 1990 erwarb man „Barbican Health and Fit-ness“, den damals größten Fitness-Club in Europa. Hinzu kamen immer mehr Anlagen in England, bis das Unternehmen 1997 mit sieben Clubs an der Londoner Börse notiert wurde. 1998 hatten alle Fitnessanlagen zusammen bereits 57.042 Mitglieder und in Portugal wurde der erste Club außerhalb Englands gegründet. 1999 expandierte das Unternehmen immer weiter und eröffnete in Frankreich, Israel und der Schweiz weitere Clubs. 2001 entstand der erste Holmes Place Health Club in Deutschland (Berlin, am Gendarmenmarkt).
2003 wurde Holmes Place privatisiert und ist seitdem kein börsennotiertes Unternehmen mehr.
Mittlerweile unterhält Holmes Place 85 Clubs in Großbritannien und Zentral-Europa.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz krankenkassensubventionierter Präventionskurse im Fitnessbereich ein und definiert das Ziel sowie den methodischen Ansatz der Arbeit.
2 Betrachtung des Themas aus Sicht der Krankenkassen: Hier werden die Strukturen und aktuellen Probleme der gesetzlichen Krankenversicherung sowie rechtliche Rahmenbedingungen und Fördermaßnahmen der Kassen beleuchtet.
3 Betrachtung des Themas aus Sicht von Fitness- Clubs: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die momentane Umsetzung von Kooperationsmaßnahmen in ausgewählten Fitness-Ketten.
4 Untersuchungs- und Methodendesign: Das Kapitel erläutert den qualitativen Forschungsansatz, die Auswahl des Experteninterviews als Instrument sowie den Zeitraum und die Auswertung der Untersuchung.
5 Darstellung und Interpretation der Untersuchungsergebnisse: Die aus den Experteninterviews gewonnenen Daten werden ausgewertet, interpretiert und in Form von Hypothesen zusammengefasst.
6 Marketingkonzept zur Umsetzung krankenkassenfinanzierter Maßnahmen bei Holmes Place Köln, Mediapark: Es wird ein beispielhaftes Marketingkonzept für das Holmes Place in Köln entwickelt, das die verschiedenen Phasen der Marketing-Management-Methode durchläuft.
7 Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse: Eine komprimierte Darstellung der wichtigsten Ergebnisse der Arbeit in Bezug auf die zentrale Fragestellung.
8 Ausblick: Der abschließende Teil skizziert den weiteren Forschungsbedarf und die Anwendungsmöglichkeiten der Ergebnisse in der Unternehmenspraxis.
Krankenkassen, Fitness-Clubs, Präventionsmaßnahmen, Gesundheitsförderung, Kooperation, Marketingkonzept, Fitnesstraining, Gesundheitswesen, Zielgruppenerschließung, demographischer Wandel, qualitative Untersuchung, Experteninterviews, SGB V, Gesundheitsmarkt, Bonusprogramme.
Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten und Strategien, wie Fitness-Studios krankenkassenfinanzierte Präventionskurse in ihr Angebot integrieren und vermarkten können.
Im Fokus stehen die gesetzlichen Rahmenbedingungen für Prävention, die Kooperation zwischen Krankenkassen und Fitness-Clubs sowie die Entwicklung eines praktischen Marketingkonzepts.
Die Arbeit möchte aufzeigen, wie Fitness-Clubs durch Kooperationen mit Krankenkassen erfolgreich Präventionsangebote umsetzen können, um neue Zielgruppen zu erreichen.
Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews mit Vertretern von Fitness-Studios und Krankenkassen basiert.
Der Hauptteil analysiert die Sichtweisen beider Partner (Krankenkassen und Fitness-Clubs), interpretiert die Ergebnisse einer qualitativen Studie und erstellt darauf basierend ein Marketingkonzept.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Krankenkassenfinanzierung, Präventionskurse, Fitness-Markt, Kooperation, Marketing-Management-Methode und demographischer Wandel.
Holmes Place dient als konkretes Praxisbeispiel, um die Anwendung des entwickelten Marketingkonzepts und der fünf Phasen der Marketing-Management-Methode zu verdeutlichen.
Krankenkassen nutzen Präventionsmaßnahmen, um ihre Versicherten zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren und langfristig Kosten durch vermiedene Krankheiten zu senken.
Die Kooperation bietet Fitness-Studios die Chance, neue Kundengruppen (oft jenseits der üblichen Zielgruppen) zu erreichen und die Auslastung durch spezialisierte Kurse zu verbessern.
Herausforderungen sind unter anderem die hohe Anforderung an die Qualifikation des Personals, die Komplexität bei der Suche nach Ansprechpartnern bei den Kassen und die Notwendigkeit gut durchdachter Konzepte.
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