Magisterarbeit, 2009
218 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1. Fragestellung und Relevanz
1.2. Forschungsstand
1.3. Aufbau und Gliederung
2. Organisation und Struktur
2.1. Landesverband und Kreisverbände
2.2. Mitgliederentwicklung seit 1990
2.2.1. Landesverband (gesamt)
2.2.2. Landesverband (aufgeschlüsselt nach Kreisverbänden)
2.3. Finanzielle Lage des Landesverbandes von 1990-2006 im Vergleich
2.3.1. Einnahmen
2.3.2. Ausgaben
2.3.3. Vermögen - Besitzposten
2.3.4. Vermögen - Schuldposten
2.4. Führungsebene, Mandatsträger und Basis
3. Wahlergebnisse der PDS/Linkspartei.PDS in Mecklenburg-Vorpommern seit 1990
3.1. Bundestags-, Landtags-, Europa- und Kommunalwahlen
3.1.1. Bundestagswahlen im Vergleich
3.1.2. Landtagswahlen im Vergleich
3.1.3. Europawahlen im Vergleich
3.1.4. Kommunalwahlen im Vergleich
3.2. Analyse der Wählergruppen bei Landtagswahlen
3.3. Hochburgen und Diaspora-Gebiete bei Landtagswahlen
4. Programmatische und politische Entwicklung des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern
4.1. Anfänge des Landesverbands und programmatischer Rahmen der Bundespartei
4.2. Der Weg zur Regierungsbeteilung
4.3. Zwischen Regierungsarbeit und Systemopposition – Konflikte und Entzauberung
4.4. Wieder in der Opposition – Fusionsprozess zu Die Linke
5. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Entwicklung des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern der PDS bzw. Die Linke von 1990 bis 2008. Ziel ist es, die Gründe für die Stagnation und den Absturz des Landesverbandes sowie die Besonderheiten des politischen Umgangs mit der Partei in diesem Bundesland zu analysieren, wobei insbesondere die organisatorische Struktur, die Mitglieder- und Finanzentwicklung sowie die Wahlergebnisse in den Fokus rücken.
1. Einleitung
Mit der Fusion der SED-Nachfolge-Partei Linkspartei.PDS mit der „Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit“ (WASG) zu Die Linke, gewann die neu geformte Partei an medialer Präsenz und politischem Gewicht. So besitzen SPD, Bündnis90/Die Grünen und Die Linke seit der Wahl 2005 im Bundestag eine rechnerische Mehrheit. Ebenso gelang der Einzug in mehrere westdeutsche Landtage.
Der knappe Ausgang der hessischen Landtagswahl im Jahr 2008 schuf dabei nicht nur eine unklare Mehrheitslage im hessischen Parlament, sondern verschärfte auch die Diskussion um den Umgang mit der Partei Die Linke. Eine lange abgeschlossen geglaubte Diskussion über den Umgang mit den Erben der SED flammte wieder auf, denn durch die Eröffnung der Möglichkeit einer rot-rot-grünen Mehrheitsregierung und einer rot-grünen Minderheitsregierung unter Duldung durch Die Linke geriet die SPD innerparteilich unter strategischen Zugzwang. Die Zeit der theoretischen Diskussion und Planspiele in der deutschen Parteienlandschaft schien abgelaufen, die Realität einer Fünfparteiendemokratie hatte auch die westdeutsche Landesebene, früher als erwartet, eingeholt und in eine Situation gebracht, die für ostdeutsche Bundesländer schon lange Alltag war. Geradezu anachronistisch flammt die Diskussion über den Umgang mit der Linken rund zehn Jahre nach ihrer ersten Beteiligung an einer Landesregierung, 1998 in Mecklenburg-Vorpommern, wieder auf.
Gleichzeitig schnellen bundesweit die Umfragewerte in ungeahnte Höhen und lassen es nur noch als eine derzeitige Frage der Zeit erscheinen, wann Die Linke den ersten Ministerpräsidenten auf (zumindest ostdeutscher) Landesebene stellt, die allseitige bundespolitische Zurückhaltung in Koalitionsfragen aufgegeben wird und der erste Bundesminister aus Reihen dieser Partei stammen wird.
1. Einleitung: Stellt die Relevanz der Partei im bundesdeutschen Kontext dar und führt in die Fragestellung und den Aufbau der Analyse ein.
2. Organisation und Struktur: Beleuchtet die organisatorische Aufstellung, die Mitgliederentwicklung und die Finanzdaten des Landesverbandes im Vergleich zu anderen PDS-Landesverbänden.
3. Wahlergebnisse der PDS/Linkspartei.PDS in Mecklenburg-Vorpommern seit 1990: Analysiert die Wahlerfolge und -misserfolge sowie Wählergruppen und regionale Schwerpunkte.
4. Programmatische und politische Entwicklung des Landesverbands Mecklenburg-Vorpommern: Zeichnet den Weg von den Anfängen über die Regierungsbeteiligung bis zur Fusion zur Partei Die Linke nach.
5. Fazit und Ausblick: Bewertet die Ergebnisse der Untersuchung im Hinblick auf die Parteistruktur, Wählergruppen und programmatische Ausrichtung.
PDS, Die Linke, Mecklenburg-Vorpommern, Regierungsbeteiligung, Wahlergebnisse, Mitgliederentwicklung, Parteifinanzen, Programmatik, Landesverband, Strukturreform, Opposition, Wählergruppen, Ostdeutschland, SED-Nachfolge, Wahlanalyse.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung der PDS beziehungsweise Die Linke im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Zeitraum von 1990 bis 2008.
Zentrale Themen sind die Parteiorganisation, die Mitgliederentwicklung, die Finanzlage, Wahlergebnisse sowie die programmatische Entwicklung des Landesverbandes.
Die Studie zielt darauf ab, die Gründe für die politische Entwicklung des Landesverbandes, insbesondere den Aufstieg und die spätere Stagnation, sowie die Besonderheiten des Umgangs mit der Partei in Mecklenburg-Vorpommern zu identifizieren.
Es wurde eine umfassende empirische Analyse von Wahldaten, Mitgliederstatistiken, Finanzberichten sowie internen Archivunterlagen (Rosa-Luxemburg-Stiftung) durchgeführt.
Der Hauptteil analysiert detailliert die organisatorischen Strukturen, die Finanzdaten, die Wahlergebnisse bei verschiedenen Wahlarten sowie die programmatische Entwicklung unter verschiedenen Landesvorsitzenden.
Schlüsselbegriffe sind PDS, Die Linke, Mecklenburg-Vorpommern, Regierungsbeteiligung, Wahlergebnisse, Mitgliederentwicklung und Parteiprogrammatik.
Der Landesverband erlebte als erster in den neuen Bundesländern eine vollwertige Regierungsbeteiligung und stand beispielhaft für einen pragmatisch-realpolitischen Stil, der eine Normalisierung im Umgang mit der Partei ermöglichte.
Das „Magdeburger Modell“ diente als strategisches Tolerierungsmodell für eine Minderheitsregierung und stellte eine frühe Form der Zusammenarbeit zwischen SPD und PDS dar, die als Vorbild und Debattenpunkt fungierte.
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