Diplomarbeit, 2009
64 Seiten, Note: 2,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Ziel der Arbeit
1.2 Gang der Untersuchung
2 Was bedeutet Mobbing
2.1 Ursprung und Geschichte von Mobbing
2.2 Definition von Mobbing
2.3 Abgrenzungen
3 Mobbing am Arbeitsplatz
3.1 Mobbingbehandlung
3.1.1 Die 45 Mobbing-Handlungen in fünf folgenden Gruppen
3.1.2 Katalog der 100+… Mobbingbehandlungen
3.2 Verlaufsformen und Verbreitung
3.3 Ursachen
3.4 Folgen von Mobbing
3.4.1 Folgen für Mobbing-Betroffene
3.4.2 Folgen für die Unternehmen
3.4.3 Folgen für die Arbeitsgruppe
3.4.4 Wie Mobbing endet
3.5 Fallbeispiele
3.5.1 Ove aus Norwegen
3.5.2 Ingrid aus den Niederlanden
3.6 Prävention und Intervention
4 Arbeitszufriedenheit
4.1 Definition von Arbeitszufriedenheit
4.2 Einflussfaktoren auf die Arbeitszufriedenheit
4.2.1 Arbeitszufriedenheit nach Bruggeman
4.2.2 Arbeitszufriedenheit nach Herzberg
4.3 Der Bezug zur Motivation und Einstellung
4.4 Messung der Arbeitszufriedenheit
4.5 Korrelate und Folgen der Arbeitszufriedenheit
4.5.1 Arbeitszufriedenheit und Arbeitsleistung
4.5.2 Arbeitszufriedenheit und Fluktuation
4.5.3 Arbeitszufriedenheit und Fehlzeitenrate
4.5.4 Fluktuationsrate und Abwesenheitsrate
4.5.5 Arbeitszufriedenheit und Unfallrate
4.5.6 Arbeitszufriedenheit und Lebenszufriedenheit
4.6 Beeinflussung der Arbeits(un)zufriedenheit im Unternehmen
5 Motivation
5.1 Motivationsbegriff
5.2 Motivationstheorien
5.2.1 Maslow´s Bedürfnishierachie
5.2.2 X-Y-Theorie von McGregor
5.2.3 Equity-Theorie von Adams
6 Arbeitsproduktivität
6.1 Einordnung und Berechnung
6.2 Arbeitsproduktivitätsindex
6.3 Gesamtwirtschaftliche Arbeitsproduktivität
6.4 Durchschnittliche Arbeitsproduktivität
6.5 Nationale und internationale Vergleiche
6.6 Lohnpolitik
6.7 Maßnahmen zur Steigerung der Arbeitsproduktivität
6.7.1 Mitarbeitergespräche
6.7.2 Führen durch Zielvereinbarung
7 Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit untersucht den kausalen Zusammenhang zwischen Mobbing am Arbeitsplatz und der Arbeitsproduktivität in Unternehmen. Dabei wird analysiert, wie Mobbingprozesse destruktiv auf die individuelle Motivation sowie die Arbeitszufriedenheit einwirken und inwiefern diese Faktoren die Produktivität einer Organisation negativ beeinflussen können.
3.5.1 Ove aus Norwegen
„Ove war bei seinen Vorgesetzten als ein erfahrener Fachmann angesehen. Seinen Untergebenen gegenüber war er jedoch ein Despot. Er wollte mit jedem Vorgang in seiner Abteilung bis ins kleinste Detail vertraut sein. Auf höchster Ebene wurde ihm dies positiv angerechnet, denn er wusste immer über alles Bescheid. Wenn sein „Mitarbeiter“ nicht seinen Erwartungen an Perfektion entsprachen –und das betraf alle dann kanzelte er sie unweigerlich ab. Er hatte dreißig Personen unter sich. Ove beanstandete, wenn jemand ihm nicht sorgfältig genug gekleidet war, er stellte Kreuzverhöre über Privatangelegenheiten an oder fuhr Kollegen mit der Behauptung an, sie brächten nichts zustande. Oder er höhnte: „Na, Sie Ärmste, schaffen Sie das wirklich nicht?“
Oves Stellvertreter Jan war in einer besonders unangenehmen Lage. Von ihm verlangte Ove, dass er jeden Brief und jede Faxmitteilung, die das Büro verließen, genau kontrollierte. Nicht der kleinste Kommafehler durfte ihn durchgehen. Und Ove bestimmte selbst, was taugte und was nicht. Das bedeutete, dass dieselbe Sache manchmal schlecht war und manchmal gutgeheißen wurde. Ove war mit seinem Stellvertreter nicht zufrieden, er mutmaßte, dass Jan es nicht schaffte, alles zu kontrollieren. Also verlangte Ove, dass Jan jedes Schreiben gegenzeichnete. Als Beweis dafür, dass er es gelesen hatte. Die anderen Mitarbeiter bekamen den Eindruck, dass Jan diesen Schachzug selbst erfunden hatte, und griffen ihn deswegen an. Sogar einige Briefempfänger erkundigten sich, was denn die „mystische“ Gegenzeichnung bedeuten solle.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Diplomarbeit mit Fokus auf Mobbing als Gefahr für die Unternehmensproduktivität und das Wohlbefinden.
2 Was bedeutet Mobbing: Definition des Mobbing-Begriffs als systematischer Prozess der Ausgrenzung und historischer Hintergrund durch Leymann und Lorenz.
3 Mobbing am Arbeitsplatz: Detaillierte Darstellung von Mobbinghandlungen, Verlaufsphasen und deren tiefgreifende Auswirkungen auf Betroffene und Unternehmen.
4 Arbeitszufriedenheit: Untersuchung der Faktoren, die zur Arbeitszufriedenheit beitragen, sowie die wissenschaftliche Messung und Korrelation mit Leistung und Gesundheit.
5 Motivation: Analyse von Motivationstheorien wie Maslows Bedürfnishierarchie, Herzbergs Zweifaktoren-Theorie und Adams Equity-Theorie im betrieblichen Kontext.
6 Arbeitsproduktivität: Definition, Berechnungsmethoden und internationale Vergleiche sowie konkrete Führungsinstrumente wie Mitarbeitergespräche und Zielvereinbarungen.
7 Schlussbetrachtung: Zusammenfassende Bewertung der Relevanz von Führungskompetenz bei der Verhinderung kontraproduktiver Mobbingkulturen und Sicherung des Innovationspotenzials.
Mobbing, Arbeitsproduktivität, Arbeitszufriedenheit, Motivation, Psychoterror, Führung, Organisationspsychologie, Betriebsklima, Konfliktmanagement, Personalpolitik, Maslow, Herzberg, Fluktuation, Fehlzeiten, Intervention
Die Arbeit analysiert die schädlichen Auswirkungen von Mobbing auf die Arbeitsproduktivität und beleuchtet dabei die Rolle von Motivation und Arbeitszufriedenheit.
Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Mobbing, den psychologischen Aspekten der Arbeitszufriedenheit, gängigen Motivationstheorien und Methoden zur Steigerung der Produktivität.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Mobbing die Leistungsfähigkeit zerstört und welche präventiven Maßnahmen durch Führungskräfte zur Sicherung der Arbeitskultur notwendig sind.
Es werden insbesondere Maslows Bedürfnishierarchie, die X-Y-Theorie nach McGregor, Herzbergs Zweifaktoren-Theorie und die Equity-Theorie von Adams genutzt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Mobbing-Analyse, eine Untersuchung der Arbeitszufriedenheit und eine ökonomische Betrachtung der Arbeitsproduktivität inkl. Steuerungsinstrumenten.
Die zentralen Begriffe sind Mobbing, Produktivität, Arbeitszufriedenheit, Motivation, psychische Gesundheit am Arbeitsplatz und Führungskompetenz.
Das Modell beschreibt den schematischen Verlauf von Mobbing in vier Stufen, angefangen bei ersten Konflikten bis hin zum Ausschluss des Betroffenen aus dem Unternehmen.
Laut Autor ist die Führungsqualität entscheidend; Führungskräfte müssen in der Lage sein, schädliche Prozesse früh zu erkennen und eine gesunde Arbeitsbeziehung zu gestalten.
Theorie X geht von einem negativen Menschenbild aus, das Kontrolle erfordert, während Theorie Y auf Eigenverantwortung und intrinsische Motivation setzt.
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