Examensarbeit, 2009
36 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
2. Ausgangssituation der Klasse
3. Kirchraumpädagogik - Theoretische Grundlagen
4. Lehrplanbezug
5. Konzeptionelle Entwicklung des Projektes
5.1. Planung
5.1.1. Ziele des Projektes
5.1.2. Vorbereitung des Projektes
5.1.3. Ermitteln der Lernvoraussetzungen
5.1.4. Planung des genauen Ablaufs
5.1.5. Abschluss und Reflexion des Projektes
5.1.6. Berücksichtigung der Lehrerfunktionen
5.2. Durchführung des Projektes zur Konzepterprobung
5.2.2. Tag 1 - Sammeln der Vorerfahrungen
5.2.3. Tag 2 - Kennenlernen der Kirche von außen
5.2.4. Tag 3 - Kennenlernen der Kirche innen
5.2.5. Tag 4 - Kennenlernen der Kirche innen
5.2.6. Tag 5 - Kennenlernen der Kirche durch Erklärungen des Pastors
5.2.7. Tag 6 - Ausmessen der Kirche und besondere Betrachtung der Kirchenfenster
5.2.8. Tag 7 - Kennenlernen des Altars in Verbindung mit der Bedeutung des Abendmahls
5.2.9. Abschluss des Projektes
6. Evaluation
7. Fazit
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, ein didaktisches Konzept für Kinder des zweiten Schuljahres zu entwickeln, das es ihnen ermöglicht, eine persönliche Beziehung zur „Herz Jesu“-Kirche aufzubauen, diese intensiv zu erkunden und als einen Ort des gelebten Glaubens zu erfahren, um somit ein Vertrautheitsgefühl zu schaffen und angemessenes Verhalten im Kirchraum zu erproben.
3. Kirchraumpädagogik - Theoretische Grundlagen
Der Begriff ‚Kirche‘ entspringt dem griechischen Wort ‚kyriakon‘ oder ‚kyriaké‘ und meint damit ‚dem Herrn gehörig‘. Dies ist jedoch weniger als Besitzverhältnis gemeint, als dass es vielmehr symbolisch verstanden werden muss und somit bedeutet, dass die Kirche den Ort Gottes auf Erden darstellt und daher eine besondere Nähe des Menschen zu Gott ermöglicht.
Der Begriff ‚Pädagogik‘ stammt ebenso aus der griechischen Sprache und leitet sich von ‚paideia‘ ab, was so viel bedeutet wie ‚Erziehung‘, ‚Bildung‘. Ebenso ist der Ursprung aber auch in der Zusammensetzung von ‚pais‘ (‚Knabe‘, ‚Kind‘) und ‚agein‘ (‚führen‘) zu finden. Die Pädagogik ist also das wissenschaftliche Gebiet, welches sich mit der Erziehung und Bildung auseinandersetzt. Dabei unterliegt ihr einerseits die Aufgabe Bildungs- und Erziehungszusammenhänge zu erforschen, als auch Bildung und Erziehung zu verbessern und hierfür Vorschläge zu geben.
Die Kirchraumpädagogik entwickelte sich Mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. Grund hierfür war die Erkenntnis, dass immer weniger Kinder und Jugendliche persönliche Bezüge zum Kirchraum und der Kirchgemeinde aufgebaut hatten und das Interesse der jüngeren Generation an der Kirche massiv nachließ. RUPP nennt diese Entwicklung, welche zur Folge hat, dass „Symbole und Riten, Bekenntnisse und Zeugnisse, Vorstellungen und Lehren des christlichen Glaubens“ auf Grund des Fehlens einer ehemals selbstverständlichen, alltagskulturellen Einbettung des Glaubenszeugnisse nicht mehr verstanden werden, einen Traditionsabbruch.
1. Einleitung: Beschreibt die heterogene Lerngruppe an einer katholischen Grundschule und die Herausforderung, Kindern einen persönlichen Bezug zur Herz Jesu-Kirche zu vermitteln.
2. Ausgangssituation der Klasse: Analysiert den Wissensstand und die geringen Vorerfahrungen der Kinder in Bezug auf die Kirche.
3. Kirchraumpädagogik - Theoretische Grundlagen: Erläutert die Herkunft und das pädagogische Ziel der Kirchraumpädagogik zur Überwindung des Traditionsabbruchs.
4. Lehrplanbezug: Setzt das Projekt in den Kontext des Lehrplans für katholische Religionslehre in Nordrhein-Westfalen.
5. Konzeptionelle Entwicklung des Projektes: Detaillierte Planung, Durchführung und Reflexion der Unterrichtseinheiten zur Kirchenerkundung.
6. Evaluation: Reflektiert den Erfolg der gewählten Methoden und den Lernzuwachs der Kinder.
7. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Methode zur Heranführung kirchenferner Kinder an den Ort des gelebten Glaubens.
Kirchraumpädagogik, Religionsunterricht, Grundschule, Herz Jesu-Kirche, Kirchenerkundung, Glaube, Spiritualität, Schulpastoral, Traditionsabbruch, Handlungsorientierung, Ganzheitliches Lernen, Kompetenzentwicklung, Gemeinde, Religionspädagogik, Schüleraktivierung
Die Arbeit entwickelt und erprobt ein pädagogisches Konzept, um Kindern des zweiten Schuljahres den Besuch einer Kirche zu ermöglichen und sie mit dem Raum vertraut zu machen.
Im Zentrum stehen die Kirchraumpädagogik, die praktische Erkundung eines Kirchengebäudes, die Vermittlung von religiösem Wissen und das Erlernen angemessenen Verhaltens im Kirchraum.
Ziel ist es, Kindern – auch jenen ohne religiöse Vorerfahrung – einen persönlichen Zugang zur Herz Jesu-Kirche zu ermöglichen und ihnen zu helfen, den Raum als Ort gelebten Glaubens zu erfahren.
Das Konzept basiert auf der Methode der Kirchraumpädagogik, die einen deduktiven Ansatz verfolgt und handlungsorientiertes, ganzheitliches Lernen mit Kopf, Herz und Hand in den Mittelpunkt stellt.
Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen, den Bezug zum Lehrplan, die detaillierte Planung der Projektschritte sowie die praktische Durchführung und Evaluation der Einheiten in der Kirche.
Kirchraumpädagogik, Kirchenerkundung, handlungsorientiertes Lernen, religiöse Bildung, schülerzentrierter Unterricht und Gemeindepädagogik.
Die Kinder zeigten sich sehr motiviert, insbesondere durch spielerische Elemente wie das Ausmessen der Kirche mittels Heliumballon oder die Arbeit mit Fotos und Ferngläsern, was ihr Interesse nachhaltig steigerte.
Der Pastor spielt eine zentrale Rolle für die Begegnung, indem er den Kindern Rede und Antwort steht, sie durch die Kirche führt und ihnen Einblicke in liturgische Aspekte wie das Abendmahl und das Messgewand ermöglicht.
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