Diplomarbeit, 2008
73 Seiten, Note: 2.9
1 Einleitung
1.1 Hintergrund
1.2 Zielsetzung
1.3 Textaufbau
2 Supply Management
2.1 Beschaffungslogistik
2.1.1 Begriffserklärung
2.1.2 Aufgaben und Ziele der Beschaffung
2.1.3 Konzepte in der Beschaffung
2.1.4 Die strategische Beschaffung
2.2 Lagersysteme und Lagerlogistik
2.2.1 Aufgaben der Lagerhaltung
2.2.2 Lagerorganisation
2.3 Supply Chain Management
2.3.1 Begriffserklärung
2.3.2 Aufgaben und Ziele des Supply Chain Management
2.3.3 Das SCOR-Modell im Überblick
3 Outsourcing
3.1 Begriff des Outsourcings
3.2 Arten des Outsourcings
3.2.1 Selektives Outsourcing
3.2.2 Business Application Outsourcing
3.2.3 Business Process Outsourcing
3.2.4 Business Transformation Outsourcing
3.3 Identifikation outsourcingfähiger Leistungen
3.4 Methoden zur Unterstützung von Outsourcing-Entscheidung
3.4.1 Methoden der quantitativen Bewertung
3.4.2 Methoden der qualitativen Bewertung
3.5 Erfolgsfaktoren des Outsourcings
3.6 Chancen des Outsourcings
3.6.1 Strategische Chancen
3.6.2 Leistungssteigerungen
3.6.3 Kostenvorteile
3.6.4 Personale Vorteile
3.7 Risiken des Outsourcings
3.7.1 Strategische Risiken
3.7.2 Leistungsbezogene Risiken
3.7.3 Kostenmäßige Risiken
3.7.4 Personale Risiken
4 Outsourcing im Supply Management
4.1 Outsourcing im Beschaffungsbereich
4.2 Chancen des Outsourcings der Beschaffung
4.2.1 traditionelle Beschaffung
4.2.2 Das Outsourcing der Beschaffung an E-Procurement Service Provider
4.3 Risiken des Outsourcings der Beschaffung
4.3.1 Das Know-how-Verlustproblem
4.3.2 Das Kontrollproblem
4.3.3 Das Synergieproblem
4.4 Analyse aus Sicht der Neuen Institutionenökonomie
4.4.1 Transaktionskostentheorie und Agency-Theorie
4.4.2 Transaktionskosten als Kriterium der Outsourcing-Entscheidung
4.4.3 Agency-Kosten als Kriterium der Outsourcing-Entscheidung
5 Fallstudie: Karstadt AG
5.1 Unternehmensvorstellung
5.2 Outsourcing bei Karstadt AG
5.3 Internes Outsourcing an eine Tochtergesellschaft: KATRANS GmbH
5.3.1 Geschäftsfeld
5.3.2 Ziele und Vorteile für Outsourcing
5.3.3 Vorgehensweise
5.4 Internes Outsourcing an eine Beteiligungsgesellschaft: Mega-Verbund AG
5.4.1 Geschäftsfeld
5.4.2 Ziele und Vorteile für Outsourcing
5.4.3 Vorgehensweise
5.5 Externes Outsourcing: Fiege
5.5.1 Geschäftsfeld
5.5.2 Ziele und Gründe für Outsourcing
5.5.3 Vorgehensweise
5.6 Erfahrungen
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Sinnhaftigkeit und Durchführung von Outsourcing-Maßnahmen im Bereich des Supply Managements. Dabei werden theoretische Grundlagen beleuchtet und anhand von drei Fallbeispielen bei der Karstadt AG analysiert, ob und wie Outsourcing-Entscheidungen strategische Vorteile bieten können.
3.1 Begriff des Outsourcings
Der Begriff Outsourcing ist ein Kunstwort, das aus den folgenden drei englischen Begriffen zusammensetzt: „Outside“ (außerhalb, draußen), „resource“ (mittel) und „using“ (gebrauchen, benutzen). Es beschreibt die Nutzung einer externen Quelle. Somit darlegt der Begriff die langfristige bzw. endgültige Vergabe einer Leistung an einen Dritten, welche bisher vom Unternehmen selbst erstellt wurde.
Unter vertraglichen Aspekten unterschiedet man Outsourcing in zwei Formen: die Auslagerung, auch erternes Outsourcing genannt, und die Ausgliederung, nämlich das interne Outsourcing. Beim externen Outsourcing erfolgt die Funktionsübertragung auf einen rechtlich und wirtschaftlich selbstständigen externen Dienstleister. Dies hat die Folge, dass das Unternehmen auf die fremdvergebende Dienstleistung nur mittelbaren Einfluss hat. Bei dem internen Outsourcing hingegen wird die fremdvergebende Leistung ebenfalls auf ein rechtlich selbständiges, kapitalmäßig jedoch verbundenes Unternehmen übertragen. Der Vorteil davon ist, dass das eigene Unternehmen durch die wirtschaftliche Abhängigkeit des Dienstleisters weiter die Funktionsausübung beeinflussen kann.
1 Einleitung: Darstellung des Hintergrunds, der Zielsetzung und des Aufbaus der Diplomarbeit.
2 Supply Management: Grundlagen zu Beschaffungslogistik, Lagersystemen und Supply Chain Management.
3 Outsourcing: Definition, Arten, Methoden zur Entscheidungsunterstützung sowie Analyse von Erfolgsfaktoren, Chancen und Risiken.
4 Outsourcing im Supply Management: Fokus auf das Outsourcing in der Beschaffung, E-Procurement sowie theoretische Analyse durch die Neue Institutionenökonomie.
5 Fallstudie: Karstadt AG: Analyse von drei Outsourcing-Beispielen (KATRANS GmbH, Mega-Verbund AG, Fiege) inklusive praktischer Erfahrungen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Ergebnisse und Einschätzung der strategischen Bedeutung von Outsourcing für die Zukunft.
Outsourcing, Supply Management, Beschaffungslogistik, Supply Chain Management, E-Procurement, Karstadt AG, Transaktionskostentheorie, Agency-Theorie, Make-or-Buy, Logistik, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie, Fremdvergabe, Wertschöpfung, Kosteneffizienz.
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung und praktischen Anwendung von Outsourcing-Maßnahmen innerhalb des Supply Managements.
Zu den Kernbereichen gehören das Supply Management, die Beschaffungslogistik, die methodische Entscheidungsunterstützung beim Outsourcing sowie die ökonomische Analyse von Kooperationsmodellen.
Ziel ist es, die Entscheidungsgrundlagen für Outsourcing im Supply Management zu verdeutlichen und am Praxisbeispiel der Karstadt AG zu prüfen, ob derartige Maßnahmen sinnvoll sind.
Die Arbeit nutzt theoretische Modelle wie die Transaktionskostentheorie und die Agency-Theorie sowie qualitative und quantitative Bewertungsmethoden (z.B. Kostenvergleich, Nutzwertanalyse) und Fallstudien.
Der Hauptteil analysiert Chancen und Risiken des Outsourcings, insbesondere im Beschaffungsbereich, und untersucht elektronische Beschaffungslösungen sowie konkrete Fallbeispiele der Karstadt AG.
Die wichtigsten Begriffe sind Outsourcing, Supply Management, Beschaffung, Transaktionskostentheorie und Logistikoptimierung.
Die Karstadt AG dient als Praxisbeispiel, um zu zeigen, wie internes und externes Outsourcing bei großen Unternehmen realisiert werden kann.
Internes Outsourcing erfolgt an Tochter- oder Beteiligungsgesellschaften (wie KATRANS), während externes Outsourcing an unabhängige Dienstleister (wie Fiege) vergeben wird.
Die Arbeit identifiziert Risiken wie Know-how-Verlust, Kontrollverlust, Abhängigkeiten sowie Kostensteigerungen und betont die Notwendigkeit systematischer Planung.
Outsourcing ist ein wichtiges strategisches Instrument, sofern es kulturverträglich umgesetzt wird und nicht zur Abgabe von Kernkompetenzen führt.
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