Bachelorarbeit, 2018
111 Seiten, Note: 1.2
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Das subjektive Stresserleben
3.2 Beschreibung der Grundlagen der Entspannung und des Entspannungstrainings auf allgemeiner und theoretischer Ebene
3.2.1 Bewusste und systematische Spannungsregulation
3.2.2 Systematische Entspannung
3.2.3 Begriffsdefinitionen Entspannungsverfahren und Entspannungstraining
3.2.4 Entspannungsmöglichkeiten im Alltag und deren Wirkung
3.2.5 Forschungsentwicklung und Wirkung systematischer Entspannung
3.2.6 Fachliche Kompetenzen des Entspannungstrainers
3.3 Darstellung der neurophysiologischen Grundlagen
3.3.1 Allgemeine Grundlagen des vegetativen Nervensystems
3.3.2 Entspannungsreaktion
3.3.3 Zentralnervöse Prozesse der Entspannungsreaktion
3.3.4 Entspannungszustand und Bewusstseinsveränderung
3.4 Darstellung der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson
3.4.1 Geschichte und Entwicklung der progressiven Muskelentspannung
3.4.2 Grundlagen der progressiven Muskelentspannung
3.4.3 Die Rolle des Entspannungstrainers
3.4.4 Methodisch-didaktischer Aufbau eines Entspannungstrainings
3.4.5 Teilnehmervoraussetzungen und Rahmenbedingungen
3.4.6 Anwendungsbereiche
3.4.7 Allgemeine Wirksamkeit
3.4.8 Wirksamkeit und Anwendung bei Stress
4 METHODIK
4.1 Hypothesenbildung
4.1.1 Forschungsfrage und inhaltliche Forschungshypothese
4.1.2 Statistische Hypothesen
4.1.2.1 Gibt es einen Vorher-Nachher-Unterschied des subjektiven Stresserlebens bei den Teilnehmern der Testgruppe durch die Teilnahme an dem vierwöchigen Training der progressiven Muskelentspannung?
4.1.2.2 Gibt es einen Vorher-Nachher-Unterschied des subjektiven Stresserlebens bei den Teilnehmern der Kontrollgruppe ohne Intervention innerhalb des vierwöchigen Untersuchungszeitraums?
4.1.2.3 Wie verändert sich das subjektive Stresserlebens der Teilnehmer in der testgruppe mit Intervention im Vergleich zu den Teilnehmern der Kontrollgruppe, die kein vierwöchiges Training der progressiven Muskelentspannung durchgeführt haben?
4.2 Untersuchungseinheit
4.2.1 Art der Stichprobe
4.2.2 Rekrutierung
4.2.3 Ein- und Ausschlusskriterien
4.2.4 Stichprobenbeschreibung
4.3 Untersuchungsablauf
4.3.1 Untersuchungsdesign
4.3.2 Zeitraum und Ort der Untersuchung
4.4 Datenerhebung
4.5 Konzeption des Entspannungstraining
4.5.1 Auswahl des Entspannungsverfahrens
4.5.2 Rahmenbedingungen des Kurskonzepts
4.5.3 Zeitliche Aufteilung der Kurseinheiten
4.5.4 Inhalte und Lernziele der einzelnen Kurseinheiten
4.5.5 Informationsblätter und Übungsanweisungen
4.5.6 Organisation der notwenigen Materialien und Medien
4.6 Datenauswertung
5 ERGEBNISSE
5.1 Deskriptive Ergebnisdarstellung
5.1.1 Geschlecht
5.1.2 Altersverteilung
5.1.3 PSQ-Gesamtwert der Testgruppe und der Kontrollgruppe
5.1.4 Die einzelnen Skalen des Stresserlebens im PSQ in der Testgruppe
5.2 Inferenzstatistische Ergebnisdarstellung
5.2.1 Unterschiedsprüfung der Variablen Alter und Geschlecht
5.2.2 Hypothesenprüfung
6 DISKUSSION
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit verfolgt das Ziel, ein Konzept für ein Entspannungstraining basierend auf der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson zu entwickeln und dessen Wirksamkeit bei Berufsschülern zu evaluieren. Im Zentrum steht dabei die Annahme, dass durch ein vierwöchiges Training das subjektive Stresserleben der Schülerinnen und Schüler positiv beeinflusst werden kann.
3.2.1 Bewusste und systematische Spannungsregulation
„Der rhythmische Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung, zwischen Aktivität und Passivität, zwischen Expansion und Kontraktion ist ein grundlegendes Merkmal der Lebendigkeit“ (Kaluza, 2018, S.92). Genau wie die Systole und die Diastole des Herzens gehört dieser Wechsel zum Erhalt und zur Stärkung eines gesunden Lebens dazu. Anspannung und Entspannung sind keineswegs zwei gegensätzliche Zustände, sondern bilden zusammen eine dynamische Einheit. Sie erschaffen ein Kontinuum mit verschiedenen Spannungszuständen, auf denen sich das Individuum vom Zustand höchster Anspannung bis hin zur maximalen Entspannung ständig bewegt. Ein starkes Anspannungserleben führt in der Regel zur Ermüdung und somit zur Entspannung, Ruhe oder Schlaf. In dieser Ruhephase kann der Organismus wieder Energiereserven aufbauen, so dass eine neue Anspannungsphase möglich ist (Kaluza, 2015, S.165). Um ökonomisch mit den Energieressourcen zu haushalten ist es wichtig, dass die Anspannungs- und Entspannungsphasen in einem ausgeglichenen Verhältnis zueinander stehen. Dazu ist die bewusste und systematische Spannungsregulation unabdingbar. Husmann und Nass (2015, S. 4) definieren darunter „die eigenverantwortliche, flexible und situationsangemessene Selbstregulation“ auf dem Kontinuum der Anspannung und Entspannung. Das heißt, dass man selbst dazu in der Lage ist, seinen eigenen Spannungszustand situationsangepasst und unter Berücksichtigung seiner verfügbaren Energiereserven zu regulieren. Der Entspannungspool und die damit verbundene Fähigkeit zur Spannungsregulation ist im modernen Lebensalltag jedoch nicht mehr oft präsent (Husmann & Nass, 2015, S.4-5). Für einen gesunden Organismus ist es jedoch wichtig, den rhythmischen Wechsel zwischen Belastung und Erholung und die hierzu notwendige systematische Spannungsregulation durch gezielte Entspannungsverfahren zu trainieren und in Takt zu halten.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Belastung durch Stress in der heutigen Gesellschaft und verdeutlicht die Notwendigkeit von Stressbewältigung bei Berufsschülern.
2 ZIELSETZUNG: Das Kapitel beschreibt das Vorhaben, ein spezifisches Entspannungstraining für Berufsschüler zu konzipieren, durchzuführen und dessen Wirksamkeit wissenschaftlich zu überprüfen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Dieser Abschnitt erläutert die theoretischen Grundlagen von Stress, das Konzept der Entspannung sowie die neurophysiologischen Hintergründe der progressiven Muskelentspannung nach Jacobson.
4 METHODIK: Es wird der Untersuchungsaufbau erläutert, inklusive der Hypothesenbildung, Datenerhebung mittels PSQ und der methodischen Durchführung des Trainings mit Berufsschülern.
5 ERGEBNISSE: Das Kapitel präsentiert die deskriptiven und inferenzstatistischen Ergebnisse, die den Rückgang des subjektiven Stresserlebens bei der Testgruppe belegen.
6 DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, in den wissenschaftlichen Kontext eingeordnet und mögliche Limitationen sowie Ansätze für zukünftige Studien diskutiert.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Eine abschließende Zusammenfassung wiederholt die zentralen Erkenntnisse über die Wirksamkeit der PMR im schulischen Kontext und gibt einen Ausblick auf die Bedeutung für das Gesundheitsmanagement.
Berufsschüler, Progressive Muskelentspannung, PMR, Stressbewältigung, Subjektives Stresserleben, Stressprävention, Entspannungstraining, Perceived Stress Questionnaire, PSQ, Gesundheitsmanagement, Intervention, Stressoren, Stressreaktion, Schulstress, Arbeitswelt
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen eines systematischen, 4-wöchigen Entspannungstrainings auf das subjektive Stresserleben von Berufsschülern, um Stress als gesundheitliche Belastung im Schul- und Arbeitsalltag zu reduzieren.
Die Untersuchung basiert auf dem Verfahren der progressiven Muskelentspannung (PMR) nach Edmund Jacobson, einer wissenschaftlich gut untersuchten Methode zur bewussten An- und Entspannung der Muskulatur.
Das Ziel ist es, ein konkretes Konzept für ein Entspannungstraining zu entwickeln, dieses in den Schulalltag der Berufsschüler zu integrieren und dessen Wirksamkeit anhand des PSQ (Perceived Stress Questionnaire) zu belegen.
Es wird ein quantitatives Pre-Post-Test-Design mit einer Test- und einer Kontrollgruppe verwendet, um die Veränderungen des Stressempfindens statistisch zu analysieren.
Der Hauptteil behandelt neben den theoretischen Grundlagen der Entspannung vor allem die Durchführung, Konzeption des Trainingsprogramms, die Datenerhebung und die inferenzstatistische Auswertung der Ergebnisse.
Die wichtigsten Begriffe sind Berufsschüler, progressive Muskelentspannung (PMR), subjektives Stresserleben, Prüfungsverfahren (PSQ) und Stressprävention im Bildungsbereich.
Die Gruppe ist einer Doppelbelastung aus Schul- und Betriebsanforderungen ausgesetzt und steht in einer Übergangsphase zur Arbeitswelt, was sie anfälliger für stressbedingte Probleme macht.
Die Ergebnisse zeigen einen signifikant positiven Effekt des Trainings auf das Stresserleben in der Testgruppe, während bei der Kontrollgruppe kein vergleichbar positiver Effekt beobachtet wurde.
Die Autorin stellt fest, dass es sich um eine spezifische Untersuchung handelt und für eine breitere Verallgemeinerung weitere, umfangreichere Studien mit physiologischen Messparametern sinnvoll wären.
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