Bachelorarbeit, 2009
175 Seiten, Note: 1,0
1. Einführung
1.1 Ausgangssituation
1.2 Grundüberlegung
1.3 Zielsetzung
2. Markt und Nutzen
2.1 Enterprise 2.0 – Wie nutzen Unternehmen das Web 2.0
2.1.1 Web 2.0 im Innovationsprozess
2.1.2 Welche Web-Applikationen finden Anwendung in Unternehmen
2.1.3 Web 2.0 Nutzung unterscheiden nach Unternehmensgröße und Branche
2.1.4 Barrieren bei der Anwendung von Web 2.0 im Unternehmen
2.2 Der Einfluss des Long Tail
2.2.1 Die Bedeutung des Long Tail für soziale Netze
2.2.2 „Controlling“ als Nische im Internet
3. Konzeption und Aufbau
3.1 Funktionsmerkmale sozialer Netzwerke
3.2 Identitäts- und Kontaktmanagement
3.3 Einsatz eines themenspezifischen Unternehmens-Webblog
3.3.1 Fakten zur Blogosphäre
3.3.2 Der Einsatz eines Webblogs Im Unternehmen
3.3.3 Was einen erfolgreichen Webblog ausmacht
3.4 Der Einsatz eines Controlling-Wiki
3.5 Pflegen einer Literaturdatenbank
3.6 Das Portal als Jobbörse für Controller
3.7 Open Source im Controlling
3.8 Analysieren von Branchentrends
4. Erlösquellen
4.1 Allgemeines
4.2 Werbung
4.3 Gebühren
4.4 Stellenanzeigen
4.5 Commerce
5. Online Marketing
5.1 Online Werbung
5.1.1 Suchmaschinenmarketing
5.1.2 Klassische Online Werbung
5.1.3 Affiliate-Marketing
5.2 Suchmaschinenoptimierung
5.3 Blogs im Marketing
5.4 Virales Marketing
6. Web Analytics
6.1 Web Analytics - das Controlling im Zeitalter des Web 2.0
6.2 Grundlagen des Web Analytics
6.2.1 Logfile-Analyse
6.2.2 Page Tagging
6.2.3 Cookies und deren Einfluss auf das Web Analytics
6.3 Behavioral Targeting
6.4 Kennzahlen im Umfeld des Web Analytics und deren Bedeutung für die Optimierung
7. Fazit und Ausblick
Die Bachelor Thesis zielt darauf ab, Optimierungsmöglichkeiten von Organisationsstrukturen durch moderne Web 2.0-Technologien aufzuzeigen. Dabei wird am Beispiel des Internationalen Controller Vereins (ICV) untersucht, wie eine zielgruppenorientierte Expansion und Informationsgewinnung durch den Einsatz moderner Internet-Kommunikationsmittel effektiv realisiert werden kann.
1.1 Ausgangssituation
Um sich der Tragweite des Thementitels bewusst zu werden, sollte man sich vor Augen führen, welche rasante Entwicklung das Internet innerhalb der letzten Jahre genommen hat und welche Gunst es für den Nutzer mittlerweile darstellt. Dass dem nicht immer so war und wie dynamisch der Entwicklungsprozess dann doch vorangeschritten ist, zeigt sich an Hand folgendem prägnanten Beispiel, welches die Wichtigkeit der Ausarbeitung unterstreicht und zeigt, dass der Ausgangspunkt nicht im Jetzt liegt, sondern bereits gestern angefangen hat und die Zukunft quasi die Gegenwart wiederspiegelt. Gemäß einer im Jahre 1995 durchgeführten Umfrage des US-Magazins „Forbes“, wussten lediglich 15 Prozent der deutschen Führungskräfte, was der Begriff „Internet“ bedeutet.
Kaum vorstellbar, wenn man bedenkt, dass heute, im Jahre 2009, bereits 67,1 Prozent aller deutschen Bundesbürger online aktiv sind. Dabei handelt es sich längst nicht mehr einzig und allein um die jungen Nutzer zwischen 14 und 29 Jahren, von denen 96,1 Prozent regelmäßig das Internet nutzen. Denn auch bei den Über-50-Jährigen gehen inzwischen 40,7 Prozent der Bevölkerung in wiederkehrenden Abständen online.
Mit der rasanten Entwicklung des Internets entstehen jährlich zahlreiche neue Begrifflichkeiten, die in unterschiedlicher Art und Weise mit dem Internet in Zusammenhang stehen. Darunter fällt auch der 2004 in einem Brainstorming der O’Reilly Media Inc. entstandene Begriff „Web 2.0“, der ursprünglich dafür angedacht war, einer baldig stattfindenden Web-Konferenz ihren Namen zu verleihen, aber weit gefehlt. Der Begriff wurde und ist nach wie vor ein lebender Mythos der Internet Branche, sowie Sinnbild einer ganzen Industrie.
1. Einführung: Analysiert die rasante Entwicklung des Internets und die Entstehung des Web 2.0 als Ausgangspunkt für moderne Organisationsoptimierung.
2. Markt und Nutzen: Untersucht, wie Unternehmen Web 2.0-Technologien einsetzen, welche Rolle das Long Tail-Prinzip spielt und wie Controlling als Nische im Netz positioniert werden kann.
3. Konzeption und Aufbau: Erläutert die praktische Konzeption eines Controlling-Portals unter Einbindung von Blogs, Wikis und Literaturdatenbanken zur Förderung der Community-Bildung.
4. Erlösquellen: Diskutiert verschiedene Finanzierungsmodelle wie Werbung, Gebühren, Stellenanzeigen und E-Commerce, um die Nachhaltigkeit der Online-Präsenz zu sichern.
5. Online Marketing: Behandelt Marketinginstrumente wie Suchmaschinenmarketing, klassisches Banner-Advertising, Affiliate-Marketing und virale Ansätze zur Kundenakquise.
6. Web Analytics: Analysiert Methoden zur Erfolgsmessung von Web-Aktivitäten, insbesondere Tracking-Technologien wie Logfile-Analyse, Page Tagging und Predictive Behavioral Targeting.
7. Fazit und Ausblick: Führt die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, Web 2.0-Tools professionell und strategisch in Organisationsstrukturen zu integrieren.
Web 2.0, Controlling, Enterprise 2.0, Long Tail, Web Analytics, Online Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Behavioral Targeting, Predictive Targeting, Community-Management, Crowdsourcing, Social Software, Controlling-Portal, ROI, User Generated Content.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung von Organisationsstrukturen durch den gezielten Einsatz von Web 2.0-Technologien, demonstriert am Beispiel des Internationalen Controller Vereins (ICV).
Die zentralen Felder umfassen die strategische Konzeption von Web-Portalen, die Monetarisierung digitaler Inhalte, modernes Online-Marketing und die Analyse des Nutzerverhaltens mittels Web Analytics.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein fachspezifisches Business-Portal zur Steigerung des Bekanntheitsgrades und zur effizienteren Informationsgewinnung einer Organisation beitragen kann.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Studien und Fachpublikationen sowie einer konzeptionellen Anwendung dieser Erkenntnisse auf ein konkretes Szenario (den ICV).
Im Hauptteil werden der Nutzen des Internets für Unternehmen, der Aufbau einer Controlling-Plattform, verschiedene Erlösquellen, Online-Marketing-Strategien und komplexe Analyse-Tools wie Behavioral Targeting behandelt.
Wesentliche Begriffe sind Web 2.0, Controlling, Web Analytics, Online-Marketing und Customer Targeting.
Das Long Tail-Konzept erklärt, warum Nischensegmente wie "Controlling" im Internet ein hohes Potenzial für Umsatzwachstum und Zielgruppenansprache bieten, da geografische Grenzen entfallen.
Web Analytics ist zentral für die Erfolgssteuerung, da es ermöglicht, das Nutzerverhalten transparent zu machen und Investitionen im Online-Bereich betriebswirtschaftlich zu legitimieren.
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