Masterarbeit, 2023
131 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Coaching
2.1.1 Definition und Charakteristika von Coaching
2.1.2 Arten von Coachenden und Coachings
2.1.3 Gängige Coachinggründe
2.1.4 Ablaufphasen eines Coachings
2.1.5 Methoden im Coaching
2.1.5.1 Therapeutische Ansätze
2.1.5.2 Weitere Methoden
2.1.6 Coaching im Topmanagement
2.1.6.1. Mikropolitisches Handeln und Selbstdarstellung (Self-Branding)
2.1.6.2. Habitus und Verhaltenscodes
2.1.6.3. Netzwerken und Zugehörigkeit
2.1.6.4 Selbstwirksamkeit
2.1.7 Erfolgsfaktoren
2.1.8 Wirksamkeit und Popularität von Coaching
2.1.9 Zwischenfazit
2.2 Frauen in Führungspositionen
2.2.1 Führung
2.2.1.1 Definition
2.2.1.2 Führungsstile
2.2.1.3 Erforderliche Kompetenzen für erfolgreiche Führung
2.2.2 Der Arbeitsalltag und die Lebensumstände weiblicher Führungskräfte
2.2.3 Herausforderungen von weiblichen Führungskräften
2.2.4 Frauen und Macht(spiele) in Führungspositionen
2.2.5 Topmanagerinnen
2.2.6 Zwischenfazit und Stand der Forschung
2.2.7 Forschungsfragen
3. Methoden
3.1 Untersuchungsdesign und Erhebung der Daten
3.2 Stichprobe der Erhebung
3.3 Interviewleitfaden und Interviewführung
3.3.1 Aufbau der Interviewleitfäden
3.3.2 Pre-Test und Anpassung der Interviewleitfäden
3.3.3 Finale Versionen der Interviewleitfäden
3.3.4 Interviewführung und Interviewereffekte
3.3.5 Transkription der Interviews
3.4 Auswertung der Daten
4. Ergebnisse
4.1 Herausforderungen und Coachingbedürfnisse von Topmanagerinnen
4.1.1 Einstieg in die Topmanagement-Position
4.1.2 Top-Level-Herausforderungen
4.1.3 Coachinganlässe
4.2 Coaching zur Förderung von Topmanagerinnen
4.2.1 Erfolgskritische Topmanagement-Kompetenzen
4.2.2 Erfolgskritische soziale Kompetenzen
4.2.3 Coaching zur Reflexion des beruflichen Kontexts
4.2.4 Coaching zur Kompetenzentwicklung
4.2.5 Coaching zur Persönlichkeitsentwicklung
4.2.6 Coaching zum Erhalt der psychischen Gesundheit
4.3 Methoden und Erfolgsfaktoren beim Coaching von Topmanagerinnen
4.3.1 Methoden im Coaching von Topmanagerinnen
4.3.2 Umfang und Intensität des Coachings
4.3.3 Erfolgsfaktoren von Coaching
5. Diskussion
5.1 Coachinganlässe von Topmanagerinnen
5.2 Coaching als Instrument zur Weiterentwicklung von Topmanagerinnen
5.3 Ermittelte Coachingmethoden
5.4 Methodische Diskussion
5.5 Implikationen für die Praxis
5.6 Kritische Reflexion und Ausblick
Diese Masterarbeit untersucht, inwiefern Coaching als Instrument der Personalentwicklung weibliche Führungskräfte im Topmanagement bei der Bewältigung ihrer spezifischen rollen- und geschlechterspezifischen Herausforderungen unterstützen kann. Dabei stehen die Forschungsfragen nach den Anlässen für Coaching, dem Beitrag zur beruflichen Weiterentwicklung sowie den eingesetzten Methoden in diesem speziellen Arbeitsumfeld im Fokus.
2.1 Coaching
In den letzten Jahren hat sich Coaching als ein zunehmend bedeutsames und erfolgreiches Instrument der Personalentwicklung etabliert. Unternehmen haben erkannt, dass Coaching nicht nur zu einer höheren Mitarbeitendenzufriedenheit und -bindung, sondern auch zu einer besseren Arbeitsperformance und folglich auch zu besseren Unternehmenserträgen führen kann. Insbesondere im Bereich der Führungskräfteentwicklung hat sich Coaching als ein verbreitetes und bewährtes Instrument durchgesetzt.
Coaching kann folglich als ein personenzentrierter und interaktiver Beratungs- und Begleitungsprozess definiert werden, bei dem der*die Coachende der gecoachten Person dabei hilft, die eigenen Verhaltens- und Denkmuster zu hinterfragen und zu reflektieren, um Herausforderungen im beruflichen oder privaten Leben besser bewältigen zu können. Während der Coachingphase besteht zwischen dem*der Coachenden und der gecoachten Person eine auf Vertrauen und Akzeptanz aufgebaute persönliche Beratungsbeziehung auf Augenhöhe. Dabei werden prozessorientierte Methoden und Interventionstechniken eingesetzt, die an die individuelle Entwicklung des Gecoachten angepasst sind.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Unterrepräsentanz von Frauen in Topmanagement-Positionen und stellt Coaching als eine potenzielle Ressource zur Bewältigung der damit verbundenen beruflichen Anforderungen vor.
2. Theoretische Grundlagen: In diesem Kapitel wird der aktuelle Forschungsstand zu Coachingmodellen, deren Anlässen und Methoden sowie zu den spezifischen Herausforderungen von Frauen in hohen Führungspositionen theoretisch aufgearbeitet.
3. Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt das qualitative Forschungsdesign der Arbeit, welches Experteninterviews sowie Interviews mit Topmanagerinnen umfasst und nach der qualitativen Inhaltsanalyse auswertet.
4. Ergebnisse: Das Kapitel präsentiert die zentralen Befunde der befragten Expertinnen und Topmanagerinnen, unterteilt in die Herausforderungen, Coachinganlässe sowie förderliche Kompetenzen und Methoden im Topmanagement-Coaching.
5. Diskussion: Dieser Teil ordnet die erhobenen empirischen Daten kritisch in den theoretischen Kontext ein, leitet Implikationen für die unternehmerische Praxis ab und reflektiert die methodische Vorgehensweise der Studie.
Coaching, Topmanagement, weibliche Führungskräfte, Personalentwicklung, Führungskompetenzen, Männerdomäne, Qualitatives Interview, Inhaltsanalyse, Mikropolitik, Selbstwirksamkeit, Karriereentwicklung, Executive Coaching, Mentoring, Empowerment, berufliche Weiterentwicklung.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Wirksamkeit und den Anlässen von Coaching für weibliche Führungskräfte, speziell auf der Topmanagement-Ebene, und untersucht deren Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung.
Neben den theoretischen Coaching-Methoden liegt der Fokus auf Machtstrukturen in männerdominierten Unternehmenskulturen, gender-spezifischen Karrierebarrieren sowie der persönlichen Kompetenzentwicklung von Frauen in Führungspositionen.
Das Hauptziel besteht darin herauszuarbeiten, wie Coaching Topmanagerinnen effektiv dabei unterstützen kann, sowohl ihre spezifischen Herausforderungen als auch ihre berufliche Weiterentwicklung erfolgreich zu meistern.
Die Arbeit basiert auf einem qualitativen Forschungsansatz, wobei problemzentrierte Interviews und Experteninterviews mit Topmanagerinnen und Coachenden nach der Inhaltsanalyse von Mayring ausgewertet wurden.
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Ansätze aus der Coaching- und Führungsforschung dargelegt als auch empirische Erkenntnisse aus den Interviews hinsichtlich Herausforderungen, Coaching-Methoden und zentralen Erfolgsfaktoren für Topmanagerinnen präsentiert.
Zu den Kernbegriffen zählen Coaching, Topmanagement, Führungskompetenzen, Mikropolitik, Selbstwirksamkeit und Empowerment.
Dieses Phänomen wird diskutiert, um zu veranschaulichen, dass Frauen in Topmanagement-Positionen häufiger in Krisensituationen befördert werden, was zusätzliche psychische und strategische Belastungen im Vergleich zu männlichen Kollegen bedeutet.
Mikropolitik erweist sich als essenzieller Aspekt, da der Umgang mit machtpolitischen Strukturen in männlich geprägten Vorständen eine zentrale Voraussetzung für den langfristigen Erfolg weiblicher Führungskräfte ist.
Die Arbeit zeigt, dass Topmanagerinnen zwar sehr reflektiert sind, aber oft eine zielorientierte Beratung auf Augenhöhe bevorzugen, statt rein psychotherapeutischer Ansätze, weshalb der Methodenkatalog im Coaching entsprechend angepasst werden muss.
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