Forschungsarbeit, 2009
17 Seiten
1 Einleitung
2 Problemstellung
3 Theoriedefizit
4 Praxisdefizit
5 Zielstellung und Forschungsfrage
6 Zusammenfassung
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, Möglichkeiten zur Optimierung und kontrollierbaren Gestaltung der Schnittstelle zwischen Bürger und Gesundheitsversorgung (Bü-GV) durch den gezielten Einsatz von IT-Beratung aufzuzeigen, um somit zur strategischen Stabilisierung des Gesundheitssystems beizutragen.
2 Problemstellung
Die Bürgerintegration im deutschen Gesundheitssystem mit den Zielen Kostensenkung und Qualitätsoptimierung zur strategischen Steuerung und Umsetzung eines modernen Gesundheitssystems ist nur unzureichend möglich, da die Schnittstelle Bü-GV (Bürger - Gesundheitsversorgung) bislang unzureichend gestaltet ist, um darauf zielgerichtet Einfluss zu nehmen.
Bezüglich der Bürgerorientierung kann das Gesundheitssystem vermutlich die Organisations- und Steuerungsprobleme nicht selbst bewältigen. Diese Probleme können auf Akteurskonstellationen und institutionelle Mechanismen im Gesundheitssystem zurückgeführt werden. Der Hintergrund für diese Sichtweise ist ein systemabhängiges Steuerungsproblem durch die Verknüpfung eines wachsenden Versorgungsbedarfs mit steigenden Finanzierungsproblemen. Diese Sichtweise, die Schwartz et al. schon vor elf Jahre beschrieb, hat sich bis heute noch nicht geändert.
Die Organisations- und Steuerungsprobleme zeigen, dass das Gesundheitssystem sich nicht nur auf sein Kerngeschäft, nämlich auf die Gesundheitsdienstleistungen, sondern auch auf Gebiete ohne vorhandene Expertisen fokussiert. Im ökonomischen Kontext müssen Kostenvorteile im Gesundheitssystem durch verbesserte Leistungs- und Organisationsprozesse realisiert werden. Auf Gebiete, worauf keine Expertise vorhanden ist, können externe Hilfe wie z.B. Beratung herangezogen werden. Diese Herangehensweise ist notwendig, damit das Gesundheitssystem sich wesentlich auf sein Kerngeschäft fokussiert.
1 Einleitung: Die Einleitung bettet das Gesundheitssystem in den Kontext der wirtschaftlichen Kondratieff-Zyklen ein und erläutert die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels hin zur Bürgerorientierung.
2 Problemstellung: Dieses Kapitel identifiziert die unzureichende Gestaltung der Schnittstelle zwischen Bürger und Gesundheitsversorgung als zentrales Hindernis für eine effiziente Steuerung und Kostensenkung.
3 Theoriedefizit: Es wird festgestellt, dass bisher kein wissenschaftlich fundiertes Modell zur zielgerichteten Optimierung der Schnittstelle Bü-GV existiert.
4 Praxisdefizit: Dieses Kapitel konstatiert, dass die Schnittstelle im deutschen Gesundheitssystem den Anforderungen an eine effiziente Bürgerorientierung derzeit nicht gerecht wird.
5 Zielstellung und Forschungsfrage: Hier wird der Einsatz von IT-Beratung als Lösungsansatz zur Verbesserung der Schnittstelle Bü-GV definiert und die zentrale Forschungsfrage der Arbeit abgeleitet.
6 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst den wissenschaftlichen Beitrag zusammen und verweist auf die Darstellung der identifizierten Forschungslücke.
Gesundheitssystem, Bürgerorientierung, Schnittstelle Bü-GV, IT-Beratung, E-Health, Kostensenkung, Qualitätsoptimierung, Steuerungsproblem, Transaktionskostentheorie, Basisinnovationen, Gesundheitsversorgung, Organisationsprozesse, Informationsfluss, Patientenorientierung, Managementberatung.
Die Arbeit untersucht das Forschungsdefizit bei der Gestaltung der Schnittstelle zwischen Bürgern und der Gesundheitsversorgung im deutschen Gesundheitssystem.
Im Fokus stehen die Themen Bürgerorientierung, Organisations- und Steuerungsprobleme, E-Health sowie die Rolle von IT-Beratung zur Effizienzsteigerung.
Das Ziel ist es, Ansätze zur strategischen Steuerung des Gesundheitssystems zu finden, um durch IT-Beratung Dienstleistungsqualität und Kosten an der Schnittstelle Bü-GV zu optimieren.
Die Arbeit stützt sich auf ökonomische Theorien wie die Transaktionskostentheorie und die Principal-Agent-Theorie, um Koordinationsformen im Gesundheitssystem zu analysieren.
Der Hauptteil analysiert die aktuelle Situation des Gesundheitssystems, identifiziert die theoretischen und praktischen Defizite in der Schnittstellengestaltung und erarbeitet die Zielsetzung der Arbeit.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Bürgerorientierung, E-Health, IT-Beratung und Prozessoptimierung innerhalb des deutschen Gesundheitssystems geprägt.
Das System steht vor einem systemabhängigen Steuerungsproblem, da wachsende Versorgungsbedarfe auf steigende Finanzierungsprobleme treffen.
IT-Beratung wird als Hebel verstanden, der durch die Analyse von Geschäftsprozessen und technologische Integration hilft, das System auf sein Kerngeschäft der Gesundheitsleistungen zu fokussieren.
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