Bachelorarbeit, 2007
70 Seiten, Note: 1,1
1. Einleitung
2. Zukünftige demografische Entwicklung Deutschlands
2.1. Vorausberechnungen von Bevölkerungen
2.2. Die 11. Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes
2.3. Voraussichtliche demografische Entwicklung Deutschlands
2.4. Schlussfolgerungen
3. Gegenwärtiger und zukünftiger privater Konsum der über 60-Jährigen
3.1. Aktuelle wirtschaftliche Situation der über 60-Jährigen
3.1.1. Aktueller privater Konsum
3.1.2. Schlussfolgerungen
3.2. Zukünftige Entwicklung des Konsums der über 60-Jährigen
3.2.1. Bestimmungsgrößen für den zukünftigen privaten Konsum
3.2.2. Rein demografischer Effekt auf zukünftige reale Konsumausgaben
3.2.3. Kumulierte Auswirkungen vom demografischen Effekt, Verhaltenseffekt und Einkommenseffekt auf zukünftige reale Konsumausgaben
3.2.4. Schlussfolgerungen
4. Das Seniorenmarketing
4.1. Entwicklungstrends des Seniorenmarketings in der Vergangenheit
4.1.1. 70er Jahre - ein Umdenken wird gefordert
4.1.2. 80er Jahre - Etablierung einer Zielgruppe
4.1.3. 90er Jahre - zwischen Euphorie und Skepsis
4.1.4. Zusammenfassung
4.2. Gegenwärtiger Stand des Seniorenmarketings
4.2.1. Beispiel für eine aktuelle Segmentierungsstrategie
4.2.2. Beispiel für aktuelle Kommunikationsstrategie
4.3. Schlussfolgerungen zum Stand des Seniorenmarketings
5. Einfluss von demografischer Alterung auf zukünftigen Marktanteile
5.1. Die Einflussfaktoren auf die Entwicklung zukünftiger Marktanteile
5.2. Wirkung demografischer Effekte auf zukünftige Marktanteile von Produkten
5.3. Entwicklung der Marktanteile „Echter Nordhäuser Doppelkorn“ - Periodeneffekt
5.4. Entwicklung der Marktanteile „Axe – Deodorant“ - Periodeneffekt
5.5. Schlussfolgerungen zum Einfluss der demografischen Alterung auf zukünftige Marktanteile eines Produktes
6. Zusammenfassend zu den Auswirkungen der demografischen Alterung auf den Konsum
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der demografischen Alterung in Deutschland auf das Konsumverhalten und die Marktpotenziale der Senioren. Dabei wird die Forschungsfrage verfolgt, inwieweit Unternehmen durch gezielte Marketingstrategien von der veränderten Altersstruktur profitieren können und welche Anforderungen sich daraus an die Marktbearbeitung ergeben.
4.1.1. 70er Jahre - ein Umdenken wird gefordert
In den 70er Jahren reift die Erkenntnis, dass sich mit zunehmendem Alter das Konsum-, Einkaufs- und Informationsverhalten ändert und so zu einem ergiebigen Seniorenmarkt führt. Es wird festgestellt, dass falsche Leitbilder und Vorstellungen über das Leben und die Bedürfnisse im Alter zu falsch angesetzten Marketing Konzepten führen. Die homogenen „Alten“ werden als „Senioren“ aufgewertet und diese Gruppe nach soziodemografischen, psychologischen und soziologischen Aspekten differenziert. Die „asketische Generation“ der Alten wird nach damaligen marktwirtschaftlichen Erkenntnissen in immer stärkerem Maße von einer konsumfreudigen, „naschenden“ Generation abgelöst. Die neuen Leitlinien dieser Generation scheinen Unabhängigkeitstreben, Neugier und Lebensgenuss zu vereinen.
Damalige Marketingverantwortliche bedauern die weit verbreitete Meinung in der Bevölkerung, die sich darin zeigt, dass zum Beispiel ein 70-Jähriger, der ein Farbfernsehgerät erwirbt, als verschwenderisch angesehen wird, denn man solle sich im Alter begnügen und sich auch mit der Isolation abfinden. Schon damals werden die ersten Kritiken am Jugendkult in der Werbung laut. Volker Just, von der Akademie für praktische Absatzwirtschaft Bernau, prognostiziert, dass der Altenmarkt den Teenagermarkt in naher Zukunft übertreffen wird.
1. Einleitung: Einführung in den demografischen Wandel und das wachsende wirtschaftliche Potenzial der Senioren als Zielgruppe.
2. Zukünftige demografische Entwicklung Deutschlands: Analyse der Bevölkerungsentwicklung mittels Modellrechnungen und Prognosen zur Alterung der Gesellschaft.
3. Gegenwärtiger und zukünftiger privater Konsum der über 60-Jährigen: Untersuchung der ökonomischen Lage und der Konsumausgaben der Senioren auf Basis aktueller statistischer Daten.
4. Das Seniorenmarketing: Erörterung von Entwicklungen, Segmentierungsansätzen und Kommunikationsstrategien im Umgang mit der älteren Zielgruppe.
5. Einfluss von demografischer Alterung auf zukünftigen Marktanteile: Simulation der Auswirkungen demografischer Prozesse auf den Erfolg spezifischer Produkte anhand von Fallbeispielen.
6. Zusammenfassend zu den Auswirkungen der demografischen Alterung auf den Konsum: Fazit über die Notwendigkeit, sich als Unternehmen auf die demografische Verschiebung einzustellen.
Demografischer Wandel, Konsumverhalten, Seniorenmarketing, Bevölkerungsvorausberechnung, Kaufkraft, Marktsegmentierung, 60plus, Generationen, Konsumausgaben, Lebensstil, Zielgruppenstrategie, Altersstruktur, Wirtschaftspotenzial, Bevölkerungsalterung, Konsumquote.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen der demografischen Alterung in Deutschland auf den privaten Konsum und bewertet, welche Bedeutung die wachsende Gruppe der Senioren für Unternehmen hat.
Die Schwerpunkte liegen auf der demografischen Prognose, der ökonomischen Situation der über 60-Jährigen, den Herausforderungen des Seniorenmarketings und der Modellierung von Marktanteilen.
Ziel ist es, das marktwirtschaftliche Potenzial der Senioren zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Segmentierungs- und Kommunikationsstrategien an den demografischen Wandel anpassen können.
Es werden vorhandene statistische Daten (z.B. vom Statistischen Bundesamt und DIW) und Modellrechnungen (Perioden- und Kohorteneffekte) genutzt, um zukünftige Entwicklungen im Konsum und Marktanteilen zu simulieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die demografische Analyse, die Auswertung der wirtschaftlichen Situation der Senioren, die Marketinghistorie und die konkrete Simulation von Marktanteilsverschiebungen.
Wesentliche Begriffe sind Demografischer Wandel, Seniorenmarketing, Kaufkraft, 60plus und Marktsegmentierung.
Periodeneffekte zeigen auf, wie sich der Marktanteil eines Produkts verändert, wenn man davon ausgeht, dass die Altersstruktur der Käufer innerhalb einer bestimmten Periode konstant bleibt, während sich die Bevölkerungszusammensetzung insgesamt altert.
Die Arbeit stellt fest, dass es signifikante Unterschiede in der wirtschaftlichen Ausstattung gibt, wobei ostdeutschen Seniorenhaushalten durchschnittlich weniger verfügbares Einkommen zur Verfügung steht.
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