Bachelorarbeit, 2020
142 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 Ernährung
2.1.1 Die dreidimensionale Lebensmittelpyramide
2.1.2 Die Ernährungspyramide der mediterranen Ernährung
2.2 Gedächtnis
2.2.1 Einführung und Anfänge der Gedächtnisforschung
2.2.2 Begriffsdefinition und Gedächtnisprozess
2.2.3 Einteilung des Gedächtnisses
2.2.3.1 Inhaltsabhängige Gedächtnisformen
2.2.3.2 Prospektives und retrospektives Gedächtnis
2.2.4 Neurobiologische Grundlagen von Gedächtnis
2.2.5 Das Mehrspeichermodell nach Atkinson und Shiffrin
2.2.6 Das Arbeitsgedächtnismodell nach Baddeley und Hitch
2.3 Aktueller Forschungsstand
2.3.1 Getränke
2.3.1.1 Zuckerhaltige Getränke
2.3.1.2 Alkohol
2.3.2 Feste Nahrungsmittel
2.3.2.1 Fisch
2.3.2.2 Obst und Gemüse
2.3.3 Mediterrane Ernährung
2.3.4 Sportliche Aktivität und Body-Mass-Index
2.3.4.1 Sportliche Aktivität
2.3.4.2 Body-Mass-Index
2.4 Ableitung der Hypothesen
2.4.1 Getränke
2.4.2 Feste Nahrungsmittel
2.4.3 Mediterrane Ernährung
2.4.4 Sportliche Aktivität und Body-Mass-Index
3 METHODE
3.1 Stichprobe
3.2 Erhebungsinstrumente
3.2.1 DEGS-Ernährungsfragebogen
3.2.2 Mediterranean Diet Adherence Screener
3.2.3 Prospective and Retrospective Memory Questionaire
3.2.4 Weitere erfasste Informationen
3.2.5 Reliabilitätsanalyse
3.3 Durchführung
3.3.1 Akquise der Teilnehmenden und Datengewinnung
3.3.2 Untersuchungsdesign
3.3.3 Eingesetzte statistische Verfahren
4 ERGEBNISSE
4.1 Ergebnisse zu Getränken
4.1.1 Zuckerhaltige Getränke
4.1.2 Alkohol
4.2 Ergebnisse zu festen Nahrungsmitteln
4.2.1 Fisch
4.2.2 Obst und Gemüse
4.3 Mediterrane Ernährung
4.4 Sportliche Aktivität und Body-Mass-Index
5 DISKUSSION
5.1 Getränke
5.1.1 Zuckerhaltige Getränke
5.1.2 Alkohol
5.2 Feste Nahrungsmittel
5.2.1 Fisch
5.2.2 Obst und Gemüse
5.3 Mediterrane Ernährung
5.4 Sportliche Aktivität und Body-Mass-Index
5.5 Stichprobe
5.6 Messinstrumente
5.7 Weitere Diskussionsaspekte
5.8. Kritische Würdigung
6 FAZIT
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die Studie untersucht den Zusammenhang zwischen der Ernährung, spezifisch ausgewählten Lebensmittelgruppen sowie der mediterranen Ernährung, und der alltäglichen Gedächtnisleistung bei nicht klinischen Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren.
2.2.4 Neurobiologische Grundlagen von Gedächtnis
Nachdem verschiedene Gedächtnisformen vorgestellt wurden, werden nun die wichtigsten Erkenntnisse zum Gedächtnis aus neurobiologischer Perspektive erläutert. Eine zentrale Hirnregion, der eine Rolle für die Gedächtnisleistung zugeschrieben wird, ist der Hippocampus, der einen Teil des limbischen Systems und Temporallappens darstellt (Burgess, Maguire & O´Keefe, 2002). Bilaterale mediale Temporallappenresektion, bei der Teile des Hippocampus entfernt werden, gehen mit einer dauerhaften Einschränkung der Erinnerungsleistung einher. Diese Defizite beziehen sich jedoch nicht auf den Abruf von frühen Erinnerungen, sondern auf die kurzfristige Merkfähigkeit (Scoville & Millner, 1957).
Das Gedächtnissystem des medialen Temporallappens besteht aus Hippocampus, enthorhinaler Kortex, perirhinaler Kortex und parahippocampaler Kortex. Dieses mediale Temporallappen-Gedächtnissystem nimmt zu Beginn des Lernvorgangs eine dominante Rolle ein und ist bedeutsam für die Einspeicherung von Informationen im deklarativen Langzeitgedächtnis. Zudem ist es an der Reorganisation und Konsolidierung von gelernten Inhalten beteiligt, sodass Informationen langfristig unabhängig vom Temporallappen-Gedächtnissystem im Neokortex gespeichert werden (Squire & Zola, 1991). Jedoch sind diese Hirnregionen nicht die einzigen, die an Gedächtnisprozessen beteiligt sind.
1 EINLEITUNG: Hinführung zum Thema Ernährung und Gedächtnisleistung unter Berücksichtigung des demographischen Wandels und Darstellung der Forschungsziele.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Darstellung ernährungswissenschaftlicher und gedächtnispsychologischer Modelle sowie Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes.
3 METHODE: Beschreibung der Stichprobe, der eingesetzten Erhebungsinstrumente und des Untersuchungsdesigns.
4 ERGEBNISSE: Statistische Auswertung und Prüfung der aufgestellten Hypothesen zu Ernährung, Sport und BMI.
5 DISKUSSION: Interpretation der Ergebnisse, kritische Würdigung der Methodik und Vergleich mit bisheriger Literatur.
6 FAZIT: Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Ableitung eines Ausblicks für zukünftige Forschungsarbeiten.
Ernährung, Gedächtnisleistung, Mediterrane Ernährung, Fischkonsum, Zuckerhaltige Getränke, Alkoholkonsum, Sportliche Aktivität, Körpergewicht, BMI, Kognitive Leistungen, Gedächtnisprozess, Langzeitgedächtnis, Arbeitsgedächtnis, Querschnittstudie, Prävention.
Die Arbeit untersucht, ob und wie verschiedene Ernährungsweisen und Lebensstilfaktoren wie sportliche Aktivität und Körpergewicht mit der alltäglichen Gedächtnisleistung bei Erwachsenen zusammenhängen.
Die Themenfelder umfassen Ernährung (speziell mediterrane Diät, Zucker- und Alkoholkonsum, Fisch, Obst/Gemüse), Gedächtnisforschung, sportliche Aktivität und den Body-Mass-Index (BMI).
Das Ziel ist herauszufinden, ob Unterschiede im Ernährungsverhalten mit unterschiedlichen alltäglichen Gedächtnisleistungen einhergehen und welche Faktoren dabei als Prädiktoren dienen können.
Es handelt sich um eine korrelative Querschnittstudie, bei der 121 Probanden mittels standardisierter Fragebögen zu ihrem Konsumverhalten und ihrer Gedächtnisleistung in Alltagsereignissen befragt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen (Ernährungs- und Gedächtnismodelle), den aktuellen Forschungsstand, die Ableitung von sieben Hypothesen sowie die methodische Umsetzung und Ergebnisanalyse.
Die Arbeit lässt sich besonders durch Begriffe wie Ernährung, Gedächtnisleistung, mediterrane Ernährung und kognitive Leistungen charakterisieren.
Die Studie zeigt, dass sportliche Aktivität einen moderierenden Einfluss hat: Der positive Zusammenhang zwischen der Einhaltung einer mediterranen Ernährung und dem Gedächtnis ist bei Personen mit geringer sportlicher Aktivität stärker ausgeprägt.
Nein, im Rahmen der vorliegenden Untersuchung konnte kein statistisch bedeutsamer Zusammenhang zwischen dem BMI und der alltäglichen Gedächtnisleistung der Probanden festgestellt werden.
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