Masterarbeit, 2023
115 Seiten
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Einstellung und Erwartung
2.1.1 Einstellung
2.1.2 Erwartung
2.1.3 Die Messung von Einstellungen
2.2 Coaching
2.2.1 Definition und relevante Fakten
2.2.2 Abgrenzung von Coaching zu Supervision und zu Training
2.2.3 Die Rolle des Geschlechts des Coaches
2.2.4 Die Erwartungen an Businesscoaching
2.2.5 Die Erwartungen an den Coach
3. Methodischer Aufbau und Vorgehen
3.1 Das Studiendesign
3.2 Die Zielgruppe für diese Arbeit
3.3 Die Komponenten des Fragebogens
3.3.1 Einwilligung und Freiwilligkeit
3.3.2 Demographische Daten
3.3.2 Das semantische Differenzial
3.3.3 Freitexte
3.3.4 Skalenfragen
3.4 Die Durchführung der Befragung
3.5 Die Beschreibung der Stichprobe
4. Ergebnisse
4.1 Die Gruppenbildung der Teilnehmenden
4.2 Die quantitativen Auswertungen
4.2.1 Das semantische Differenzial
4.2.2 Die Aussage von Bill Gates
4.2.3 Das Geschlecht des Business Coaches
4.2.4 Selbst bezahlte versus vom Arbeitgeber bezahlte Coaching-Sessions
4.3 Die qualitative Auswertung
4.3.1 Die Äußerungen der Teilnehmenden zu dem Wort Businesscoaching
4.3.2 Die Themen zu den Outcome-Szenarien bei erfolgtem Businesscoaching
4.3.3 Die Erwartungen der Coachees an den Coach
5. Diskussion der Ergebnisse
5.1 Die Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Interpretation der Ergebnisse im Hinblick auf den aktuellen Forschungsstand
5.2.1 Diskussion zu der Einstellung der Teilnehmenden zu Businesscoaching
5.2.2 Diskussion aller quantitativen Ergebnisse
5.2.3 Diskussion zu den Erwartungen an den Outcome von Businesscoaching
5.2.4 Diskussion zu den Erwartungen an den Business Coach
5.3 Implikationen für die Praxis
5.4 Limitationen und Ausblick
Die Masterarbeit untersucht explorativ die Erwartungen von Wirtschaftsstudierenden an Businesscoaching, um ein Meinungsbild für diese zukünftige Klientengruppe zu erstellen. Dabei stehen die allgemeine Einstellung zum Coaching, die erwarteten Outcomes in verschiedenen Zeithorizonten sowie die Anforderungen an einen Coach im Mittelpunkt.
1. Einleitung
„Everyone needs a coach.“ Diese Worte sprach der Unternehmer und Milliardär Bill Gates im Jahr 2013 bei einem Ted Talk in New York (Jubelirer, 2013). Er gilt als der viertreichste und siebteinflussreichste Mensch der Welt (Chappatta et al., 2017; Forbes: The World's Most Powerful People, 2023). Seine Lebensgeschichte könnte man auch als Heldenreise beschreiben (Schinko-Fischli, 2019): Bill Gates gründete schon im Alter von 14 Jahren seine erste Firma und sein Lebensweg war durch Erfolge, aber auch durch Rückschläge gekennzeichnet (Becraft, 2014). Und er ist nicht der einzige erfolgreiche Mensch, der in Coaching ein wichtiges Instrument für seinen Erfolg sieht. In seiner Studie mit N = 10.000 amerikanischen Millionär:innen konnte der Autor und Finanzexperte Chris Hogan (2019) feststellen, dass die meisten Befragten mehrere wichtige Personen in ihrem Leben haben: neben einem guten und echten Freund oder Freundin, einer motivierenden Cheerleader-Person und einer Mentor-Person ist in der Regel auch ein Coach Teil des inneren Kreises (Hogan, 2019).
Es ist vorstellbar, dass in der heutigen Gesellschaft bei dem einen oder anderen die Geschichten von Bill Gates und anderen wohlhabenden, prominenten Menschen sehr gut verfangen (Peters, 1996). Ein hoher Anspruch an die eigene Leistung und das Streben nach Erfolg hat bei vielen Menschen sowohl beruflich als auch privat einen hohen Stellenwert (Venker, 2022). Selbstoptimierung in jeglicher Form ist ein großes Thema (Buchhammer, 2020) und inzwischen gibt es eine hohe Anzahl an Produkten für diese Zielgruppe. Wirft man allein einen kurzen Blick auf die Sachbücher-Bestsellerliste der Zeitschrift „Der Spiegel“, liest man Titel wie: Brianna Wiest „101 Essays, die dein Leben verändern“ (Platz 4), Karin Kuschik „Kleine Stories über große Themen“ (Platz 5) oder Stefanie Stahl „Wer wir sind“ (Platz 9) (Spiegel-Bestsellerliste, 2023). Und dies sind nur die Hardcover-Bücher der Top Ten, bei denen es sich laut Zusammenfassung offensichtlich um das Thema der Selbstoptimierung dreht. Man kann auch in Coaching ein Instrument zur Selbstoptimierung sehen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert das Thema durch die steigende Relevanz von Businesscoaching und Selbstoptimierung in der modernen Arbeitswelt und legt die explorative Zielsetzung dieser Arbeit dar.
2. Theoretischer Hintergrund: Hier werden die zentralen Begriffe „Einstellung“, „Erwartung“ und „Coaching“ definiert und theoretisch abgegrenzt, sowie Anforderungen an Coaches und Erwartungen an den Businesscoaching-Prozess erläutert.
3. Methodischer Aufbau und Vorgehen: Das Kapitel beschreibt das Mixed-Method-Studiendesign unter Verwendung von Online-Fragebögen, dem semantischen Differenzial sowie qualitativen Freitexten zur Untersuchung der Zielgruppe der Wirtschaftsstudierenden.
4. Ergebnisse: Die Ergebnisse der quantitativen und qualitativen Datenauswertung werden präsentiert, inklusive der Gruppenbildung der Befragten sowie deren Erwartungen an Coach und Outcome.
5. Diskussion der Ergebnisse: Die erhobenen Daten werden zusammengefasst, kritisch im Kontext des aktuellen Forschungsstandes diskutiert und um Implikationen für die Praxis sowie Limitationen der Studie ergänzt.
Businesscoaching, Einstellungsmessung, semantisches Differenzial, Wirksamkeit, mixed-method Untersuchung, Generation Z, Erwartung, Selbstwirksamkeit, Coaching-Outcome, Personalentwicklung, Wirtschaftsstudierende, Kompetenzanforderungsprofil, Qualitätssicherung.
Die Masterarbeit befasst sich mit den Erwartungen, Einstellungen und Vorurteilen von Wirtschaftsstudierenden (primär der Generation Z) gegenüber Businesscoaching.
Die zentralen Themen umfassen die allgemeine Wahrnehmung von Businesscoaching, die Erwartungshaltung an den Coach, die gewünschten kurz-, mittel- und langfristigen Ergebnisse (Outcomes) sowie die Einstellungen zu Finanzierungsmodellen.
Ziel ist es, ein exploratives Meinungsbild von Studierenden zu erstellen, die als künftige Entscheidungsträger im mittleren und gehobenen Management potenzielle Klienten für Businesscoaching darstellen.
Es wird ein Mixed-Method-Ansatz genutzt: Quantitative Daten werden über Skalenfragen und das semantische Differenzial nach Hofstätter erhoben, qualitative Erkenntnisse werden aus Freitextantworten mittels Inhaltsanalyse gewonnen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Begriffe, die methodische Darlegung der Untersuchung, die detaillierte Präsentation der Ergebnisse sowie deren wissenschaftliche Diskussion und Einordnung.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Businesscoaching, Einstellungsmessung, semantisches Differenzial, Wirksamkeit, mixed-method Untersuchung und Generation Z.
Die Befragten zeigen eine durchschnittlich überdurchschnittliche Zustimmung zur Aussage, wobei kritisch eingestellte Gruppen signifikant weniger zustimmen als positive oder neutrale Gruppen.
Die Anforderungen sind hoch und lassen sich in die Kategorien Expertenstatus, Aufgaben, Persönlichkeit und Beziehungsgestaltung einteilen. Besonders geschätzt werden fachliche Kompetenz, Empathie, Ehrlichkeit und eine Arbeit auf Augenhöhe.
Für die Mehrheit der befragten Studierenden (70 %) ist das Geschlecht des Coaches nicht wichtig.
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