Examensarbeit, 2021
80 Seiten, Note: 15
1. Einleitung
2. Das Konzept der Portfolioarbeit
2.1. Herkunft des Portfoliobegriffs
2.2. Portfolioarbeit – Begriffserklärung
3. Didaktische Ziele der Portfolioarbeit
3.1. Phasen des Portfolioprozesses
3.2. Umsetzung didaktischer Prinzipien mittels Portfolioarbeit
3.3. Aufgaben der Portfolioarbeit in der Lehramtsausbildung
3.4. Portfolio gegenüber der klassischen Leistungserhebung – ein Vergleich
4. Leistungsbeurteilung
4.1. Funktionen von Leistungsbeurteilungen
4.2. Bezugsnormen der Leistungsbeurteilungen
4.3. Anforderungen an Leistungsbeurteilungen
5. Portfoliobewertung in dem Lehramtsstudium
5.1. Problematik der klassischen Leistungsrückmeldung durch Noten
5.2. Alternative Formen der Leistungsrückmeldung
6. Zusammenfassung
7. Kriterienorientierte Portfoliobewertung in der Lehramtsausbildung - Weiterentwicklung von Bewertungskriterien
7.1. Aktuelle Kriterien und Bewertung
7.2. Notwendigkeit der Weiterentwicklung
7.3. Weiterentwicklung der Bewertungsraster
8. Fazit
Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen portfoliobasierter Lernarbeit und klassischen Leistungserhebungen im Kontext der Lehramtsausbildung. Ziel ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Portfolioarbeit als reflexives und prozessorientiertes Instrument zur kompetenzorientierten Leistungsbeurteilung genutzt werden kann, um traditionelle, summative Notenbewertungen zu ergänzen oder zu ersetzen.
Portfolio als Brücke und Verbindung
Die Besonderheit des Portfolios für die Lehre liegt in ihrer Doppelfunktion. Portfolios können demnach gleichzeitig Lehr- und Beurteilungsinstrument sein und schlagen laut Häcker (2006) dadurch eine Brücke zwischen den oftmals fälschlicherweise isoliert betrachteten Säulen des Unterrichtens: Lehren, Lernen und Beurteilen.
Gleichzeitig veränderte sich mit dem Einsatz von Portfolios, so Winter (2002), die Aufgaben der Lehrenden, die nun nicht mehr allein in der Rolle der Wissensvermittler*innen fungiert, sondern auch als Lernbegleiter*in und -berater*in. Portfolios stellen zwar eine alternative Leistungserfassung und Grundlage zur Beurteilung von Leistungen dar, dennoch können auch Klausuren und Tests in ihnen gesammelt und präsentiert werden (Bohl, 2009). Des Weiteren betont Häcker (2006) die nicht zu unterschätzende Relevanz von Portfolioeinsätzen für Lehrende. Diese können durch den Einsatz von Portfolios indirektes Feedback über ihre Lehrmethoden erhalten, da Portfolios einen vielschichtigeren und umfangreicheren Rückblick auf den Lernprozess von Lernenden zulassen dies Klausuren dies ermöglichen. Auch im späteren Berufsleben können sie Grundlage für Auswahlverfahren und Laufbahnentscheidungen treffen (Häcker, 2006).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik klassischer Leistungsbewertung durch Noten und motiviert die Untersuchung von Portfolioarbeit im Zuge hochschuldidaktischer Reformen.
2. Das Konzept der Portfolioarbeit: Dieses Kapitel erörtert die historische Herkunft des Begriffs und definiert Portfolioarbeit als pädagogisches Instrument im Bildungskontext.
3. Didaktische Ziele der Portfolioarbeit: Es werden die Phasen des Portfolioprozesses sowie die lernförderlichen Potenziale der Portfolioarbeit gegenüber traditionellen Testformaten dargestellt.
4. Leistungsbeurteilung: Das Kapitel analysiert die Funktionen von Leistungsbeurteilung sowie die unterschiedlichen Bezugsnormen, die der Bewertung von Lernleistungen zugrunde liegen können.
5. Portfoliobewertung in dem Lehramtsstudium: Hier wird die Problematik der klassischen Notenvergabe kritisch diskutiert und alternative Formen der Leistungsrückmeldung werden eingeführt.
6. Zusammenfassung: Eine kurze Zusammenstellung der wesentlichen Erkenntnisse aus den vorangegangenen Kapiteln zur Verknüpfung von Portfolioarbeit und Leistungsbewertung.
7. Kriterienorientierte Portfoliobewertung in der Lehramtsausbildung - Weiterentwicklung von Bewertungskriterien: Dieses Kapitel widmet sich der konkreten Entwicklung und Optimierung von Bewertungsrastern zur Erfassung komplexer Lernprozesse.
8. Fazit: Das Fazit resümiert die Notwendigkeit, Portfolios als reflexives Instrument in der Lehramtsausbildung zu etablieren, um eine kompetenzorientierte Lernkultur zu fördern.
Portfolioarbeit, Leistungsbeurteilung, Lehramtsausbildung, Prozessorientierung, Kompetenzentwicklung, Selbstbeurteilung, Fremdbeurteilung, Bewertungsraster, Lernreflexion, Notenkritik, Kriterienorientierung, Lehr-Lern-Prozess, Bologna-Prozess, Professionalisierung, Lehrende.
Die Arbeit widmet sich der Frage, inwiefern Portfolioarbeit als alternative Methode der Leistungsbewertung in der Lehramtsausbildung dienen kann, um den Lernprozess ganzheitlicher zu erfassen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Konzept der Portfolioarbeit, der Kritik an der traditionellen Notengebung sowie der Entwicklung kriteriengeleiteter Bewertungsraster für studentische Leistungen.
Das Ziel ist es, Portfolioarbeit und Leistungsbewertung konstruktiv zusammenzuführen und Kriterien zu entwickeln, die über die eindimensionale Notenvergabe hinausgehen.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit fachdidaktischer Literatur sowie auf die praktische Entwicklung und Erprobung von Bewertungskriterien im Rahmen eines universitären Seminars.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Portfoliokonzepts, die Analyse von Leistungsbeurteilungsfunktionen und die konkrete Ausarbeitung von Bewertungsrastern für die Portfolioarbeit.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Portfolioarbeit, prozessorientierte Leistungsbeurteilung, Kompetenzraster und Selbstreflexion in der Lehrerbildung.
Während Klausuren meist punktuelle Lernergebnisse abfragen, ermöglicht die Portfolioarbeit eine Dokumentation und Reflexion des gesamten Lernverlaufes sowie die Einbeziehung individueller Entwicklungsschritte.
Die Selbstbeurteilung fördert laut Autorin die Metakognition und Eigenverantwortung der Studierenden für ihren Lernprozess, was für die spätere Rolle als Lehrkraft essenziell ist.
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