Masterarbeit, 2023
115 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Ziel der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlage
2.1 Agile Arbeit
2.1.1 Begriffsbestimmung und Herkunft
2.1.2 Merkmale und Bestandteile agiler Arbeit
2.1.3 Das agile Mindset
2.1.4 Veränderung der (Arbeits-)Welt durch VUCA
2.1.5 Rollen in einem agilen Team
2.2 Adaptive Performance
2.3 Psychologische Sicherheit
2.4 Arbeitszufriedenheit
2.5 Forschungsstand und Hypothesenbildung
2.5.1 Agile Arbeit
2.5.2 Agile Arbeit und adaptive Performance
2.5.3 Agile Arbeit und psychologische Sicherheit
2.5.4 Agile Arbeit und Arbeitszufriedenheit
3 Methodik
3.1 Untersuchungsdesign
3.2 Fragebogen
3.2.1 Fragenbogenkonstruktion
3.2.2 Datenerhebungsinstrumente
3.3 Stichprobe
3.4 Durchführung
3.5 Datenauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Stichprobenbeschreibung
4.2 Reliabilitätsanalysen
4.3 Faktorenanalyse
4.4 Regressionsanalysen
4.4.1 Voraussetzungen einer Regressionsanalyse
4.4.2 Durchführung der Regressionsanalysen
4.5 Überprüfung der Hypothesen
5 Diskussion
5.1 Interpretation und Kritik der Ergebnisse
5.2 Ansätze für weitere Forschungen
5.3 Handlungsempfehlungen für die Praxis
6 Fazit
Ziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung des Einflusses agiler Arbeitsweisen auf die adaptive Performance, die psychologische Sicherheit sowie die Arbeitszufriedenheit von Arbeitnehmern. Durch die Analyse dieser Zusammenhänge sollen Handlungsempfehlungen für Unternehmen in der Praxis sowie Impulse für zukünftige wissenschaftliche Forschung generiert werden.
Die VUCA-Welt als Herausforderung für Unternehmen
Um zu bestimmen, was hinter dem Begriff der agilen Arbeit steckt, ist es sinnvoll, Klarheit über den isolierten Begriff der „Agilität“ zu schaffen. Prof. Dr. Bendel unterteilt im Wirtschaftslexikon Gabler (o. J.) den Begriff in den allgemeinen Kontext und bettet ihn ebenfalls in den unternehmerischen Kontext ein. Allgemein beschreibt die Agilität die Gewandtheit, Wendigkeit oder die Beweglichkeit von Organisationen oder Personen, man reagiert flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse und neue Anforderungen.
Ebenfalls attribuiert er der Agilität nicht nur die Fähigkeit der Reaktivität, sondern ebenfalls der Proaktivität und meint damit, auf bestimmte Veränderungen oder Situationen vorausschauend bzw. antizipativ zu reagieren. Hinsichtlich der Unternehmen beschreibt er, dass diese oftmals festgelegten und im Vorfeld definierten Prozessen und Strukturen unterliegen und Agilität im unternehmerischen Kontext meint, bisherige Prozesse mit Blick auf Kundenwünsche oder Markt- oder Kundenanforderungen zu unterbrechen, anzupassen und zu wiederholen.
Das Konzept der Agilität bzw. einer agilen Arbeitsweise ist keineswegs neu, sondern gewinnt heutzutage an Relevanz durch den Einzug in diverse Unternehmensbereiche (Gloger, 2018). Das ursprüngliche Konzept wurde bereits 1991 durch eine Gruppe von Literaturwissenschaftlern in den USA eingeführt und gewann immer weiter an Popularität aufgrund der bereits damals prognostizierten schrumpfenden und immer weniger werdenden konventionellen Märkte (Yusuf et al., 1999). Obwohl es damals so gut wie keine Unternehmen gab, welche wirklich komplett agil ausgerichtet waren, wurde darunter bereits ein ganzheitlicher Ansatz verstanden. Diese Ganzheitlichkeit meint zum einen, den Produktionszyklus eines Produktes oder einer Dienstleistung vom ersten Gespräch mit dem Kunden bis zur Finalisierung zu begleiten und zum anderen, dass das gesamte Unternehmen (abteilungsübergreifend) die im Vorfeld definierten Anforderungen an den Markt und damit seine „Wendigkeit“ ausbreitet (Krieg, Theobald & Küpper, 2018).
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der agilen Arbeitsweise sowie Darlegung der Zielsetzung und des Aufbaus der vorliegenden Masterarbeit.
2 Theoretische Grundlage: Detaillierte Definition und Einordnung der Variablen agile Arbeit, adaptive Performance, psychologische Sicherheit sowie Arbeitszufriedenheit in den theoretischen Kontext.
3 Methodik: Beschreibung des quantitativen Untersuchungsdesigns, der Fragebogenkonstruktion, der Stichprobenauswahl und der durchgeführten statistischen Auswertungsverfahren.
4 Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten, inklusive der deskriptiven Statistik, Reliabilitätsanalysen, explorativen Faktorenanalyse sowie den Regressionsanalysen zur Hypothesenprüfung.
5 Diskussion: Kritische Reflexion der erhobenen Ergebnisse, Einordnung in den aktuellen Forschungsstand, Diskussion der Limitationen der Arbeit sowie Ableitung praktischer Handlungsempfehlungen.
6 Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf die Bedeutung der Ergebnisse für Wissenschaft und Wirtschaft.
Agile Arbeit, Agile Transformation, Adaptive Performance, Psychologische Sicherheit, Arbeitszufriedenheit, VUCA, Scrum, Projektmanagement, Unternehmenskultur, Employee Performance, Transformation, Statistik, Regressionsanalyse, Arbeitsplatzmerkmale, Teamdynamik.
Das Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, welchen Einfluss eine agile Arbeitsweise auf die adaptive Performance, die psychologische Sicherheit und die Arbeitszufriedenheit von Arbeitnehmern hat.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Merkmale und Prinzipien agiler Arbeitsweisen, die psychologischen Anforderungen an Mitarbeiter in unsicheren (VUCA-)Umgebungen und die Korrelationen zwischen Agilität und zentralen Arbeitsplatzvariablen.
Die zentrale Fragestellung lautet: „Wie wirken sich eine agile Arbeitsweise sowie Subfacetten dieser auf die adaptive Performance, psychologische Sicherheit und die Arbeitszufriedenheit aus?“
Es wurde ein quantitatives Forschungsdesign gewählt, bei dem mittels einer Online-Fragebogenumfrage Daten gesammelt wurden. Diese Daten wurden anschließend einer statistischen Analyse, einschließlich Regressions- und Faktorenanalysen, unterzogen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Konstrukte, die Herleitung von Hypothesen, eine detaillierte methodische Beschreibung der Datenerhebung sowie die quantitative Ergebnisauswertung.
Die Arbeit zeichnet sich durch Fachbegriffe wie Agile Transformation, adaptive Performance, psychologische Sicherheit, VUCA-Welt und Scor-Prinzip aus.
Die Arbeit identifiziert die psychologische Sicherheit als fundamentale Voraussetzung für Innovation und effektive Kommunikation in agilen Teams, welche durch agile Praktiken explizit gestärkt werden soll.
Da das verwendete Messinstrument für agile Arbeit (Looks et al., 2021) ins Deutsche übersetzt wurde und noch nicht umfassend publiziert war, diente die Faktorenanalyse zur Überprüfung der Instrumentenkonzeption und der Faktorenstruktur.
Die Arbeit diskutiert, dass der Zusammenhang zwischen Agilität und Arbeitszufriedenheit durchaus komplex ist und weist auf Literatur hin, die zeigt, dass agile Prinzipien besonders in der Softwareentwicklung teils anders bewertet werden als in anderen Sektoren.
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