Diplomarbeit, 2009
91 Seiten, Note: 1,3
1. Thematische Einführung
1.1 Einleitung
1.2 Aufbau der Arbeit und Zielsetzung
2. Definition und Merkmale alternativer Investments
2.1 Charakteristika
2.2 Private Equity & Managed Futures – Eine Illustration
2.2.1 Private Equity
2.2.2 Managed Futures
3. Hedge-Fonds – Das Streben nach Rendite
3.1 Klassifizierung
3.2 Evolution der Hedge-Fonds-Industrie
3.3 Marktkennzahlen und Entwicklungen
3.4 Organisatorische Strukturen
3.4.1 Rechtsformen & Domilizierung
3.4.2 Gebührenstruktur
3.4.3 Investoren & Anlagebestimmungen
3.5 Operative Strukturen
3.5.1 Service Provider
3.5.2 Prime Broker
3.5.3 Administrator
3.5.4 Custodian/Depotbank
3.5.5 Auditor
3.6 Das Management
3.7 Risiken
4. Investmentstrategien
4.1 Klassifizierung
4.2 Relative Value Style
4.2.1 Fixed Income Arbitrage
4.2.2 Convertible Arbitrage
4.2.3 Equity Market Neutral
4.3 Event Driven Style
4.3.1 Distressed Securities
4.3.2 Merger Arbitrage
4.4 Opportunistic Style
4.4.1 Emerging Markets
4.4.2 Global Macro
4.4.3 Short Selling
4.5 Strategie-Allokation
5. Commodity Markets – Die wiederentdeckte Asset-Klasse
5.1 Segmentierung der Asset-Klasse „Commodities“
5.2 Rohstoff-Indizes
5.3 Investitionsmöglichkeiten
5.4 Chancen & Risiken von Rohstoffinvestments
6. Hedge-Fonds – Implikationen im globalen Commodity Markt
6.1 Vom Produzenten- zum Investorenmarkt
6.2 Spekulation, Arbitrage & Herdenverhalten
6.2.1 Definition & Abgrenzung
6.2.2 Preisstabilisierende & preisdestabilisierende Spekulation
6.3 Rohstoffderivaten & Preisentwicklungen
6.4 Institutionelle Investoren im Commodity Markt – Eine Analyse
6.5 Fundamentale Faktoren als Ursache der Rohstoffhausse
6.6 Kritische Würdigung der Analyse
7. Resümee
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Hedge-Fonds auf die Wertentwicklung von Rohstoffmärkten. Sie analysiert, ob spekulative Transaktionen durch Hedge-Fonds die Preisbildung an den Commodity Markets maßgeblich beeinflussen oder ob andere fundamentale Faktoren hierfür verantwortlich sind.
1.1 Einleitung
Eine Vielzahl von Betrachtern wird sich die Frage stellen, welche Assoziation zwischen Hedge-Fonds und dem America’s Cup besteht. Eine umschreibende Alternative wäre das Elitäre und Prestigeträchtige, das beide Begriffe umhüllt, oder aber die Tatsache, dass sie zur „Königsklasse“ ihrer Disziplin avancieren.
Wer die Kombination aus Wind und Wellen zu seinen Gunsten ausnutzen will, darf nicht auf altbewährte Techniken vertrauen, sondern muss moderne Rennjachten zum Einsatz bringen. Diese sind in ihrer Beschaffenheit und Konstruktion darauf ausgerichtet, Geschwindigkeit und Agilität zu kombinieren, indem sie auf das Essenzielle reduziert sind. Ein solches hochkomplexes Konstrukt ist aber nur dann von Effektivität und Erfolg gekrönt, wenn ein hochspezialisiertes, aufeinander abgestimmtes Team dieses zum Erfolg führen kann.
Identische Eigenschaften werden auch durch Hedge-Fonds demonstriert. Konzipiert und darauf ausgelegt, im Auf und Ab der weltweiten Märkte die maximale Rendite zu erzielen, sind Hedge-Fonds keine traditionellen Anlagevehikel, sondern die Rennjachten der Finanzwelt. Wie auch im America’s Cup sind hier die erfahrensten und erfolgreichsten Individualisten ihres Jargons im Einsatz, die es verstehen, ihre Umwelt nach Ungleichgewichten zu analysieren, Risiken abzuwägen und Marktschwankungen zum eigenen Vorteil einzusetzen. Der Einsatz von Leverage und Missmanagement birgt für den einzelnen Hedge-Fonds indessen stets die Gefahr, in stürmische See zu geraten und „Schiffbruch“ zu erleiden. Den außergewöhnlichen Renditechancen stehen insofern auch unverkennbare Risiken gegenüber. Private, aber auch institutionelle Investoren, die eine Kapitalanlage in Hedge-Fonds durchaus in Erwägung ziehen, sollten sich nicht von den Absolut-Returns der Branche blenden lassen, sondern auch die Risiken analysieren. Denn selbst, wenn beim „Setzen der Segel“ noch optimale Bedingungen geherrscht haben, kann ein Wetterumschwung in einer Intensität vollzogen werden, dass selbst die erfahrensten und professionellsten Teams in bedenkliche Schieflage geraten können. Die Erfahrung offenbart letztendlich, dass nicht jede Jacht, die am America’s Cup an den Start geht, auch grundsätzlich das Ziel erreicht.
1. Thematische Einführung: Diese Einleitung stellt die Arbeit in den Kontext des Hedge-Fonds-Mythos und definiert die zentrale Forschungsfrage bezüglich des Einflusses auf Rohstoffmärkte.
2. Definition und Merkmale alternativer Investments: Dieses Kapitel grenzt alternative Investments von traditionellen Anlageklassen ab und beleuchtet Private Equity sowie Managed Futures als Beispiele.
3. Hedge-Fonds – Das Streben nach Rendite: Hier werden Klassifizierung, Historie, organisatorische Strukturen und die Rolle des Managements sowie der spezifischen Risiken dieser Branche analysiert.
4. Investmentstrategien: Es erfolgt eine detaillierte Erläuterung der verschiedenen Investmentstile wie Relative Value, Event Driven und Opportunistic Style.
5. Commodity Markets – Die wiederentdeckte Asset-Klasse: Dieses Kapitel widmet sich der Struktur der Rohstoffmärkte, der Indizes und der Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Akteure.
6. Hedge-Fonds – Implikationen im globalen Commodity Markt: Eine kritische Analyse der Rolle von Finanzinvestoren bei der Preisbildung an Rohstoffmärkten und der Spekulationsauswirkungen.
7. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer rückblickenden Betrachtung der Entwicklung der Hedge-Fonds-Industrie und ihrer Bedeutung im aktuellen Finanzmarkt-Umfeld.
Hedge-Fonds, Alternative Investments, Rohstoffmärkte, Commodity Markets, Spekulation, Arbitrage, Asset Management, Risikomanagement, Leverage, Managed Futures, Private Equity, Finanzmarktkrisen, Preisbildung, Rohstoffderivate, Institutionelle Investoren.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Rolle von Hedge-Fonds und deren spekulativem Einfluss auf die Wertentwicklung und Preisstabilität der globalen Rohstoffmärkte.
Die zentralen Themen umfassen die Definition alternativer Investments, die Struktur und Risiken von Hedge-Fonds, verschiedene Investmentstrategien sowie die Entwicklung von Rohstoffmärkten als neue Asset-Klasse.
Das Hauptziel besteht darin, die Handlungsweisen von Hedge-Fonds zu reflektieren und zu hinterfragen, ob deren Transaktionen tatsächlich maßgeblich zur Preisentwicklung bei Rohstoffen beitragen oder ob fundamentale Faktoren dominieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse, der Untersuchung von Marktkennzahlen, der Auswertung empirischer Daten zu Handelsvolumina und Open Interest sowie einer kritischen Analyse der Marktstruktur.
Der Hauptteil analysiert die organisatorischen und operativen Strukturen von Hedge-Fonds, detaillierte Anlagestrategien (z.B. Relative Value, Event Driven), die Segmentierung von Rohstoffen und die Rolle institutioneller Investoren bei der Preisbildung an den Commodity Markets.
Wichtige Begriffe sind Hedge-Fonds, Commodity Markets, Spekulation, Arbitrage, institutionelle Investoren, Rohstoffhausse und Leverage.
Der Autor ordnet Hedge-Fonds ein komplexes Spektrum an Risiken zu, darunter Markt-, Kredit-, Liquiditäts- und Strategierisiken, und betont, dass der Erfolg auf einer effizienten Umsetzung des Risikomanagements basiert.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der Einfluss von Hedge-Fonds umstritten ist. Während kurzfristige Spekulationen Volatilitäten verstärken können, dominieren laut Analyse eher fundamentale Erwartungen bezüglich Angebot und Nachfrage die Preisbildung.
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