Bachelorarbeit, 2023
33 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Jahrgangsübergreifendes Lernen
2.1.1. Definition
2.1.2. Gründe für jahrgangsübergreifenden Unterricht
2.2. Neue Schuleingangsphase
2.3. Kompetenzen
3. Methodische Vorgehensweise
4. Ergebnisse
4.1. Brandenburg - „FLEX“
4.2. Baden-Württemberg - „Schulanfang auf neuen Wegen“
4.3. Nordrhein-Westfalen – „DÜnE“
5. Diskussion
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die jahrgangsübergreifende Schuleingangsphase mit dem jahrgangshomogenen Unterrichtsmodell zu vergleichen, wobei der Fokus auf der Entwicklung schulischer und sozialer Kompetenzen der Kinder liegt.
2.1.1. Definition
Jahrgangsübergreifendes, oder auch jahrgangsheterogenes Lernen ist die Antwort auf die Kritik an der vorherrschenden Schulform der jahrgangshomogenen Klassenstufe. Der primäre Unterschied ist das gemeinsame Lernen von Kindern unterschiedlichsten Alters in einer Lerngruppe (Gysin 2010; Carle/Metzen 2014). Hinz/Sommerfeld (2004) definieren nach diesem Kriterium den Begriff „jahrgangsübergreifend“ offener, als eine Abkehr der jahrgangshomogenen Klassenstufe. Diese schulische Organisationsform sichert für all ihre Mitglieder ein gleichberechtigtes Agieren, trotz der bestehenden Alters- und Kompetenzunterschiede (Götz/Krenig 2014). Dies kann in unterschiedlichen Modellen praktiziert werden. Von der einfachen Zusammenlegung der Klassenstufen 1 und 2, 3 und 4 oder sogar 1 bis 4, kann die Ausführung auch komplexer durch eine der Grundschule vorgeschalteten Klassenstufe sein, die mit den ersten beiden Klassenstufen der Schuleingangsstufe zusammen unterrichtet wird (Gysin 2010).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Schuleingangsphase und führt in die Thematik der jahrgangsübergreifenden Lerngruppen sowie die Forschungsfrage der Arbeit ein.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert wesentliche Begriffe des jahrgangsübergreifenden Lernens, erörtert die neue Schuleingangsphase und grenzt relevante Kompetenzbereiche ab.
3. Methodische Vorgehensweise: Das Kapitel beschreibt das methodische Vorgehen bei der Recherche und Auswahl von Studien sowie die Kriterien der Literaturrecherche.
4. Ergebnisse: Hier werden die Resultate aus drei spezifischen Bundesland-Projekten (Brandenburg, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen) im Hinblick auf deren Studienlage präsentiert.
5. Diskussion: Das Kapitel wertet die Ergebnisse der verschiedenen Studien kritisch aus und diskutiert die Auswirkungen auf die Kompetenzentwicklung sowie den Forschungsbedarf.
Schuleingangsphase, Grundschule, jahrgangsübergreifendes Lernen, Kompetenzentwicklung, soziale Kompetenzen, schulische Leistungen, flexible Verweildauer, Jahrgangsmischung, Selbstkonzept, individuelle Förderung, Grundschulpädagogik, Leistungsvorteil, Schulversuch, Inklusion, Schulanfang.
Die Arbeit untersucht und vergleicht das jahrgangsübergreifende Organisationsmodell der Schuleingangsphase mit dem traditionellen jahrgangshomogenen Modell.
Zentrale Themen sind die Entwicklung schulischer und sozialer Kompetenzen, die Flexibilisierung der Verweildauer sowie die pädagogische Organisation in verschiedenen deutschen Bundesländern.
Das Ziel ist es, herauszufinden, wie sich Kinder in Bezug auf ihr schulisches und soziales Kompetenzniveau in jahrgangsübergreifenden Klassen im Vergleich zur Regelform entwickeln.
Die Arbeit basiert auf einem narrativen Review, bei dem empirische Begleitstudien ausgewählter Schulversuche in Deutschland analysiert und interpretiert wurden.
Im Hauptteil werden der theoretische Rahmen, die methodische Vorgehensweise der Literaturrecherche sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der Ergebnisse aus verschiedenen Bundesland-Studien (FLEX, Baden-Württemberg, DÜnE) behandelt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Schuleingangsphase, jahrgangsübergreifendes Lernen, Kompetenzentwicklung und Schulerfolg charakterisiert.
Die Ergebnisse sind konträr; während einige Studien leichte Vorteile oder Gleichstand zeigen, weisen andere in bestimmten Entwicklungsphasen Vorsprünge für die jahrgangsgebundenen Klassen auf.
Der Hierarchiewechsel wird als positiv bewertet, da Kinder sowohl die Rolle der Lernenden als auch die der Lehrenden einnehmen können, was ihr Selbstkonzept stärkt und ihre Motivation fördert.
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