Examensarbeit, 2005
75 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Speedminton als Trendsportart
2.1 Der Zyklus einer Trendsportart
2.2 Die Spielidee von Speedminton
2.3 Die Entstehungsgeschichte von Speedminton
3. Speedminton - das Spiel
3.1 Materialvorstellung
3.1.1 Speeder
3.1.2 Schläger
3.1.3 Spielfeldmarkierungen
3.1.4 Spielerbekleidung
3.2 Regeln
3.2.1 Allgemeine Regeln
3.2.2 Der Wettkampf Speed Court
3.2.3 Wettkampfvorschriften für Bälle und Schläger
3.3 Spielvarianten
4. Speedminton – Eignung für den Schulsport
4.1 Der Trainingsaspekt
4.1.1 Die sensitiven Phasen eines heranwachsenden Kindes
4.1.2 Das späte Schulkindalter
4.1.3 Erste puberale Phase (Pubeszenz)
4.1.4 Fazit
4.2 Einfluss auf die sportliche Leistungsfähigkeit
4.2.1 Verbesserung der konditionellen Fähigkeiten durch Speedminton
4.2.2 Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten
4.3 Der Ausstattungsaspekt
5. Möglichkeit zur Aufnahme in den planmäßigen Unterricht
5.1 Die Trendsportart Speedminton für die Schule
5.1.1 Auswertung exemplarischer Unterrichtseinheiten
5.1.2 Gesamtfazit aller getesteten Schulen
5.2 Der Sportunterricht in Brandenburg in der Sekundarstufe I
5.3 Kompetenzentwicklung der Schüler im Sportunterricht
5.4 Die Einordnung von Rückschlagspielen im Rahmenlehrplan Sport des Bundeslandes Brandenburg Sekundarstufe I
5.5 Möglichkeiten der Ergänzung von Badminton
6. Einführung der Sportart Speedminton als Projekt
6.1 Der historischer Hintergrund von Projektunterricht
6.2 Der Projektunterricht
6.2.1 Vorbereitung des Projektunterrichts
6.2.2 Allgemeine Durchführung des Projektunterrichts
6.2.2.1 Möglichkeiten der technische Vermittlung
6.2.2.2 Mögliche Übungsformen und Varianten
6.2.3 Mögliche Präsentationsform der Ergebnisse
6.2.4 Benotung der Projektteilnehmer
6.2.5 Weiterführung der Sportart
7. Schlusswort
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial von Speedminton als neue, attraktive Trendsportart für den Sportunterricht in der Sekundarstufe I, um die Motivation der Schüler zu steigern und einen Beitrag zur ganzheitlichen sportlichen Grundausbildung zu leisten.
2. Speedminton als Trendsportart
Um eine Definition für den Begriff „Trendsportart“ zu verfassen muss man erst einmal das Wort „Trend“ einer näheren Betrachtung unterzogen werden. Ein Trend lässt sich Quantitativen und Qualitativ definieren.
Quantitativ: Der Trend muss eine längerfristig zu beobachtende Richtung einer bestimmten Entwicklung sein, die anhand statistisch erfassbarer Faktoren belegt werden kann. Die Entwicklungsrichtung wird in einer Zeitreihe offensichtlich und eindeutig erkennbar.
Qualitativ: Der Trend ist eine vorherrschende Neigung und vorübergehender Geschmack in einem bestimmten kürzeren Zeitraum. Trends drücken damit sich verändernde Werte und Normen im kulturellen, politischen und sozialen Leben einer Gesellschaft aus.
Eine Trendsportart ist eine neue, modifizierte oder wieder belebte überwiegend individuelle Sportart, die sich über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren signifikant erfolgreich verbreitet. Dabei handelt es sich um innovative Bewegungsformen in Verbindung mit hochtechnologisierten Sportgeräten und Verkörperung junger moderner Lebensstile und Einstellungen.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Problematik der mangelnden Motivation im Sportunterricht und stellt Speedminton als potenziell bereichernde Trendsportart vor.
2. Speedminton als Trendsportart: Es werden der Lebenszyklus von Trendsportarten und die spezifische Entstehungsgeschichte sowie Spielidee von Speedminton definiert.
3. Speedminton - das Spiel: Dieser Abschnitt erläutert detailliert das benötigte Equipment, das offizielle Regelwerk sowie die verschiedenen Spielvarianten.
4. Speedminton – Eignung für den Schulsport: Die Arbeit analysiert den Trainingsaspekt unter Berücksichtigung sensitiver Entwicklungsphasen und den Einfluss auf sportliche Fähigkeiten.
5. Möglichkeit zur Aufnahme in den planmäßigen Unterricht: Hier werden Schulerfahrungen ausgewertet und die Einordnung der Sportart in den brandenburgischen Rahmenlehrplan diskutiert.
6. Einführung der Sportart Speedminton als Projekt: Ein detaillierter Leitfaden für die methodische Durchführung und Organisation eines Unterrichtsprojektes zur Einführung von Speedminton wird vorgestellt.
7. Schlusswort: Die Arbeit resümiert das positive Potenzial von Speedminton als motivierende, kostengünstige und leicht erlernbare Ergänzung für den Schulalltag.
Speedminton, Trendsportart, Schulsport, Sportunterricht, Projektunterricht, Rückschlagsport, Bewegungsförderung, Kondition, Koordination, Trainingswissenschaft, Sekundarstufe I, Sportdidaktik, Motivation, Schulentwicklung, Leistungsfähigkeit.
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Trendsportart Speedminton als motivierende und sportwissenschaftlich sinnvolle Ergänzung in den Sportunterricht der Sekundarstufe I integriert werden kann.
Die Arbeit umfasst die sportwissenschaftliche Theorie zu Trendsportarten, die spezifische Materialkunde, die motorische Eignung für Heranwachsende sowie die methodische Planung eines Schulprojekts.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Speedminton aufgrund seiner schnellen Erlernbarkeit und Flexibilität ein hervorragendes Mittel gegen Motivationsprobleme im Sportunterricht darstellt.
Der Autor stützt sich auf theoretische Grundlagen der Trainingswissenschaft, wertet empirische Rückmeldungen aus durchgeführten Schul-Teststunden aus und entwirft ein didaktisches Projektmodell.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Materialvorstellung, eine sportbiologische Begründung für die Eignung in bestimmten Altersstufen sowie eine detaillierte Projektplanung zur schrittweisen Einführung.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen: Speedminton, Projektunterricht, Trendsportart, Schulsport, Konditionstraining und koordinative Fähigkeiten.
Der Autor argumentiert, dass Projektunterricht den Schülern mehr Eigenverantwortung ermöglicht und den Prozesscharakter des Lernens fördert, was der Etablierung einer neuen Sportart besonders zugutekommt.
Speedminton wird als leichter erlernbar, dynamischer und ortsunabhängiger bewertet, wobei die Sportart als sinnvolle Ergänzung und nicht als Ersatz für Badminton positioniert wird.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

