Diplomarbeit, 2009
125 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Bedeutung des Stakeholderdialogs für die Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen. Sie analysiert die theoretischen Grundlagen des Stakeholderdialogs und untersucht dessen Relevanz für die Unternehmenskommunikation, insbesondere im Kontext der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Arbeit fokussiert auf den Bankensektor und beleuchtet empirische Befunde aus einem Forschungsprojekt, um die Praxis des Stakeholderdialogs in dieser Branche zu beleuchten.
Die Einleitung führt in die Thematik der Diplomarbeit ein und erläutert die Relevanz des Stakeholderdialogs für die Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen. Kapitel 1 beleuchtet den Begriff der Nachhaltigkeit und seine verschiedenen Facetten, einschließlich der nachhaltigen Entwicklung, des betrieblichen Nachhaltigkeitsmanagements und nachhaltiger Lebensstile. Kapitel 2 widmet sich dem Thema Kommunikation und betrachtet die Grundlagen der Sozialtheorie und Kommunikationswissenschaft sowie die Unternehmenskommunikation, einschließlich der Öffentlichkeitsarbeit und der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Kapitel 3 analysiert den Stakeholderdialog als zentrales Element der Unternehmenskommunikation. Es werden die Grundlagen des Stakeholderdialogs, seine Bedeutung für das Stakeholdermanagement und seine Argumente sowie Potenziale beleuchtet. Kapitel 4 fokussiert auf den Stakeholderdialog im Bankensektor. Es werden branchenübergreifende Vorüberlegungen angestellt und empirische Befunde aus einem Forschungsprojekt vorgestellt, um die Praxis des Stakeholderdialogs in der Finanzbranche zu beleuchten.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen den Stakeholderdialog, die Nachhaltigkeitskommunikation, die Corporate Social Responsibility (CSR), den Bankensektor, die Finanzkommunikation, die Nachhaltigkeitsberichterstattung, empirische Forschung, die Sinus-Milieus und die nachhaltige Entwicklung. Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Stakeholderdialogs für die Nachhaltigkeitskommunikation von Unternehmen und analysiert empirische Befunde aus dem Bankensektor, um die Praxis des Stakeholderdialogs in dieser Branche zu beleuchten.
Ein Stakeholderdialog ist ein strukturiertes Gespräch zwischen Unternehmensvertretern und Anspruchsgruppen (Stakeholdern), um Interessen zu ermitteln und gegenseitige Wahrnehmungen in einem diskursiven Prozess auszutauschen.
Er fördert Transparenz und Glaubwürdigkeit. Durch den Dialog können Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele besser an den Erwartungen der Gesellschaft ausrichten und in Berichten (CSR-Reports) dokumentieren.
Sinus-Milieus helfen dabei, Zielgruppen basierend auf ihren Lebensstilen und Werten (z.B. LOHAS) zu segmentieren, um Nachhaltigkeitsthemen milieuspezifisch und effektiv zu kommunizieren.
Im Bankensektor dient der Dialog insbesondere dazu, nach Finanzkrisen Vertrauen zurückzugewinnen und soziale sowie ökologische Standards in der Finanzkommunikation zu verankern.
Ein gelungener Dialog basiert auf Gegenseitigkeit (Zweiseitigkeit), Offenheit für Kritik und der Bereitschaft, die gewonnenen Erkenntnisse in strategische Entscheidungen des Nachhaltigkeitsmanagements einfließen zu lassen.
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