Bachelorarbeit, 2021
90 Seiten, Note: 1,3
Einleitung
Anmerkung
1. Das Alter
1.1 Definition der Begriffe Alter und Altern
1.2 Relevante Altersbilder
1.3 Demografischer Wandel der Bevölkerung in Deutschland
2. Die soziale Situation älterer Menschen in Deutschland
2.2 Bildungsstand
2.3 Gesundheitsstand
2.4 Familienstand
2.5 Freizeitaktivitäten
3. Das Internet
3.2 Die Geschichte des Internets
3.3 Dienste des Internets
3.3.1 Das Word Wide Web (WWW)
3.3.2 Elektronische Post (E-Mail)
3.3.4 Weitere Dienste im Internet
3.4 Möglichkeiten und Grenzen der Information
3.5 Möglichkeiten und Grenzen der Kommunikation
4. Ältere Menschen im Netz
4.1 Bedeutung des Internets im Leben älterer Menschen
4.2 Die Grundlagen des Seniorenmarktes
4.2.1. Seniorengerechte Gestaltung und Werbebotschaften
4.3 Die Medienkompetenz älterer Menschen
4.4 Mediennutzung
4.4.1 Mediennutzung des Fernsehens
4.4.2 Mediennutzung des Radios
4.4.3 Mediennutzung der Zeitung
4.4.4 Mediennutzung des Telefons
4.4.5 Die Videonutzung
4.4.6 Nutzung des Computers
4.4.7 Motive der Internetnutzung
4.5 Nutzungsschwerpunkte
4.6 Motive der Nichtnutzung
4.7 Mögliche Vor- und Nachteile des Internets für ältere Menschen
5. Mediennutzertypen
6. Internet-Milieus
7. Empirischer Teil
7.1 Eigene Erhebung
7.2 Die Zielgruppe
7.3 Ergebnisse und Auswertung
7.4 Schlussfolgerung
8. Fazit
Diese Arbeit widmet sich der Erforschung der Internetnutzung bei Senioren über 60 Jahren. Ziel ist es, ein aktuelles Bild der Nutzungsarten, Einstellungen und Verhaltensmuster zu erstellen sowie die Faktoren zu identifizieren, die eine (Nicht-)Nutzung des Internets in dieser Altersgruppe beeinflussen.
1.2 Relevante Altersbilder
Sowohl Soziologen als auch Psychologen haben seit Jahrzehnten das Bild vom alten Menschen in der Gesellschaft ermittelt und untersucht. Bei der Betrachtung der Altersbilder unterscheidet man zwischen dem Selbstbild und dem Fremdbild.
Unter Selbstbild versteht man die Art und Weise, wie alte Menschen sich selbst sehen. Das Bild, das die Gesellschaft von alten Menschen und von dem Alter hat, wird als Fremdbild bezeichnet.
Unter Altersbilder versteht man bildhafte Vorstellungen. Diese vermitteln Informationen, Meinungen und Vorstellungen über alte Menschen. Das Altersbild wird vor allem durch die Berichterstattung in Medien und durch persönliche Kontakte zu alten Menschen beeinflusst.
Vor allem aber wird das Selbstbild älterer Menschen von vielen Faktoren beeinflusst. Wichtig dafür ist, ob der jeweilige Mensch sich selbst als ‚alt‘ bezeichnet und einschätzt. Im Folgenden werden nun einige weitere Faktoren aufgezählt und erläutert.
Die physische Gesundheit spielt eine wichtige Rolle. Je besser sich ältere Menschen gesundheitlich fühlen, desto jünger schätzen sie sich ein und umgekehrt. Auch ist die Berufstätigkeit ein wesentlicher Faktor für die Selbsteinschätzung. Alte Menschen, die nicht mehr arbeiten, schätzen sich meistens älter ein als beispielsweise Gleichaltrige, die noch berufstätig sind.
1. Das Alter: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Alter und Altern aus biologischer, psychischer und sozialer Sicht und setzt sie in den Kontext des demografischen Wandels.
2. Die soziale Situation älterer Menschen in Deutschland: Hier werden materielle Verhältnisse, Bildungsstand, Gesundheitszustand, Familienstand und Freizeitaktivitäten als Rahmenbedingungen der Lebenssituation reflektiert.
3. Das Internet: Das Kapitel bietet eine historische Einordnung des Internets, erklärt die grundlegenden Dienste und diskutiert Potenziale sowie Grenzen von Information und Kommunikation.
4. Ältere Menschen im Netz: Dieser Abschnitt behandelt die spezifische Mediennutzung, den Seniorenmarkt, die Medienkompetenz und differenziert die verschiedenen Nutzungsarten und Motive älterer Menschen.
5. Mediennutzertypen: Hier werden unterschiedliche Medientypen theoretisch klassifiziert, um die Heterogenität der Internetnutzung besser verständlich zu machen.
6. Internet-Milieus: Dieses Kapitel stellt ein Modell vor, das durch soziologische Methoden sieben spezifische Internet-Milieus definiert, um differenziertere digitale Lebenswelten abzubilden.
7. Empirischer Teil: Die Arbeit schließt mit einer eigenen Befragung von 30 Senioren ab, deren Ergebnisse im Hinblick auf soziodemografische Merkmale und Nutzungsverhalten ausgewertet werden.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, ältere Menschen bei der technischen Teilhabe durch benutzerfreundliche Angebote und Medienkompetenzförderung zu unterstützen.
Senioren, Internetnutzung, Medienkompetenz, demografischer Wandel, Altersbilder, Internet-Milieus, soziale Integration, Digitalisierung, Seniorenmarkt, Kommunikationsdienste, Mediennutzung, Lebensqualität, Online-Verhalten, Technikakzeptanz, Generation 60plus.
Die wissenschaftliche Hausarbeit beschäftigt sich mit der Internetnutzung von Menschen im Alter über 60 Jahren und beleuchtet deren digitale Lebenswelten.
Neben den Grundlagen des Alterns und der sozialen Situation von Senioren liegt ein starker Fokus auf den Funktionen, Möglichkeiten und Hürden technischer Medien sowie der Differenzierung von Nutzertypen.
Ziel ist die Erstellung eines aktuellen Bildes zur Internetnutzung der über 60-Jährigen, unter Berücksichtigung von Einstellungs- und Verhaltensmustern.
Die Arbeit kombiniert einen theoretischen Rahmen, basierend auf soziologischen und demografischen Daten, mit einer eigenen empirischen Forschung in Form einer standardisierten Befragung.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Internets, spezifische Internet-Milieus, verschiedene Nutzertypen sowie die detaillierten Motive und Barrieren der Internetnutzung im Alter.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Medienkompetenz, demografischer Wandel, Internet-Milieus, Seniorenmarkt und digitale Teilhabe.
Der Wandel ist für die Arbeit von zentraler Bedeutung, da die sinkende Geburtenrate und steigende Lebenserwartung die Bedeutung der älteren Generation als gesellschaftliche Gruppe und Marktfaktor vergrößert.
Die Unterscheidung hilft zu verstehen, wie sich ältere Menschen selbst einschätzen (Selbstbild) im Vergleich zu dem, wie die Gesellschaft sie wahrnimmt, was wiederum einen Einfluss auf die digitale Aktivität hat.
Es wurden 30 Personen aus dem familiären Umfeld der Autorin zu ihrem soziodemografischen Hintergrund, ihrer Computernutzung und ihren Präferenzen im Internet befragt.
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