Bachelorarbeit, 2019
36 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Grundlagen der Konzernabschlussprüfung
2.1 Definition der Konzernabschlussprüfung
2.2 Die Erwartungslücke
2.3 Änderungen in der Berichterstattung
3 Erweiterung des Bestätigungsvermerks um Key Audit Matters
3.1 Anwendungsrahmen des Prüfungsstandards
3.2 Auswahl von Key Audit Matters
3.3 Darstellung und Kommunikation von Key Audit Matters
4 Empirische Analyse der Berichterstattung über Key Audit Matters der MDAX-Unternehmen
4.1 Methodik
4.2 Zahl der Key Audit Matters
4.3 Umfang der Key Audit Matters
4.4 Themenbereiche der Key Audit Matters
4.5 Key Audit Matters im Branchenvergleich
4.6 Lesbarkeit von Key Audit Matters
4.7 Zusammenfassung
5 Kritische Würdigung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern die Erweiterung des Bestätigungsvermerks um „Key Audit Matters“ (KAM) dazu beitragen kann, die Erwartungslücke zwischen Abschlussprüfern und der Öffentlichkeit zu verringern, wobei eine empirische Analyse der MDAX-Unternehmen im Vordergrund steht.
3.2 Auswahl von Key Audit Matters
Die KAM werden zwar erst im Bestätigungsvermerk mitgeteilt, jedoch sollten Abschlussprüfer bereits in der Planungsphase der Prüfung die Identifizierung der KAM ansetzen, da vermutlich einige Bereiche eine spezielle Befassung benötigen und demgemäß besonders wichtige Prüfungssachverhalte sein könnten. Die Anzahl der KAM, die der Abschlussprüfer im Auswahlverfahren wählt, unterscheidet sich je nach Größe und Komplexität des Unternehmens, der Art der Geschäftstätigkeit und dem Umfeld. Je größer die Anzahl der KAM ist, desto umfassender muss der Abschlussprüfer das Auswahlverfahren strukturieren. Die Identifizierung und die Auswahl der besonders wichtigen Prüfungssachverhalte werden in Abbildung 1 dargestellt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Erwartungslücke bei der Abschlussprüfung ein und leitet das Forschungsziel der Arbeit ab.
2 Grundlagen der Konzernabschlussprüfung: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Definitionen der Abschlussprüfung sowie die Entstehung und den Hintergrund der Erwartungslücke.
3 Erweiterung des Bestätigungsvermerks um Key Audit Matters: Hier werden der regulatorische Anwendungsrahmen, der Auswahlprozess und die Kommunikationsvorgaben für Key Audit Matters dargelegt.
4 Empirische Analyse der Berichterstattung über Key Audit Matters der MDAX-Unternehmen: In diesem Hauptteil erfolgt die praktische Untersuchung der KAM bei MDAX-Unternehmen hinsichtlich Anzahl, Umfang, thematischer Schwerpunkte, Branchenunterschiede und Lesbarkeit.
5 Kritische Würdigung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet kritisch, ob die KAM-Berichterstattung die Erwartungslücke tatsächlich erfolgreich reduziert.
Abschlussprüfung, Key Audit Matters, Erwartungslücke, MDAX, Bestätigungsvermerk, Berichterstattung, Rechnungslegung, Publizität, Prüfungssachverhalte, Gunning-Fog-Index, Transparenz, Abschlussprüfer, Prüfungswesen, Public Interest Entities, Konzernabschluss
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der neuen Berichtspflichten für Abschlussprüfer hinsichtlich „Key Audit Matters“ (KAM) bei großen deutschen Unternehmen (MDAX) und deren Eignung, die Erwartungslücke zu schließen.
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Erwartungslücke, die regulatorischen Anforderungen des IDW PS 401 sowie die empirische Analyse der tatsächlichen KAM-Berichterstattung in der Praxis.
Das primäre Ziel ist es, auf Basis einer empirischen Analyse festzustellen, ob die individualisierte Berichterstattung über besonders wichtige Prüfungssachverhalte (KAM) die Erwartungslücke zwischen Abschlussprüfern und Externen tatsächlich verringern kann.
Es wird eine empirische Analyse der 60 MDAX-Unternehmen durchgeführt, die sowohl quantitative Merkmale (Zahl und Umfang der KAM) als auch qualitative Merkmale (Themenbereiche, Branchenvergleich) und methodische Textanalysen (Gunning-Fog-Index) umfasst.
Der Hauptteil analysiert die empirischen Daten zur Häufigkeit, zum Umfang, zu den Inhalten und zur Verständlichkeit der KAM, um Muster und unternehmensspezifische Unterschiede in den Bestätigungsvermerken herauszuarbeiten.
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Abschlussprüfung, Key Audit Matters, Erwartungslücke, Transparenz und Berichterstattung definieren.
Der Gunning-Fog-Index dient als methodisches Instrument, um die Lesbarkeit bzw. Verständlichkeit der KAM-Berichte für Adressaten mit unterschiedlichem Bildungsgrad messbar zu machen.
Die Analyse zeigt, dass Branchen wie „Metall & Elektronik“ oder „Finanzen, Versicherungen & Immobilien“ eine höhere Anzahl an berichten KAM aufweisen, was auf branchenspezifische Risiken in der Rechnungslegung zurückzuführen ist.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die KAM-Informationen bisher nur in begrenztem Maße zur Verringerung der Erwartungslücke beitragen, da einerseits Standardformulierungen drohen und andererseits die Verständlichkeit für nichtprofessionelle Investoren eine große Hürde bleibt.
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