Masterarbeit, 2023
161 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Theoretische Fundierung
2.1 Persönlichkeit
2.1.1 Begriffsklärung
2.1.2 Persönlichkeitstypen nach C. G. Jung
2.1.3 PSI-Theorie nach Kuhl
2.1.4 Motive
2.2 Stress, Stressoren und Stressbewältigung
2.2.1 Begriffsklärung
2.2.2 Stressmodelle
2.2.2.1 Belastung und Beanspruchung nach Rohmert und Ruthenfranz
2.2.2.2 Das transaktionale Stressmodell nach Richard Lazarus
2.2.2.3 Das arbeitspsychologische Stressmodell nach Bamberg et al.
2.2.3 Coping
2.3 Resilienz
2.3.1 Begriffsklärung
2.3.2 Risiko- und Schutzfaktoren
2.3.3 Entstehungsprozess und Entwicklung von Resilienz
3. Aktueller Forschungsstand und Hypothesen
3.1 Forschungshintergrund und Forschungsstand
3.1.1 Persönlichkeitsmotive, Stresserleben und Coping
3.1.2 Persönlichkeitsdimensionen, Stresserleben und Coping
3.1.3 Persönlichkeitsdimensionen und Resilienz
3.2 Forschungsanliegen und Hypothesen
4. Empirische Untersuchung
4.1 Methodik
4.1.1 Forschungsdesign
4.1.2 Fragebogenkonstruktion
4.1.2.1 Die Resilienzskala (RS-13)
4.1.2.2 Perceived Stress Scale (PSS-10)
4.1.2.3 Das Stress- und Coping-Inventar (SCI)
4.1.2.4 Visual Questionnaire
4.1.3 Untersuchungsablauf
4.1.4 Datenaufbereitung
4.1.5 Datenanalyseverfahren
4.2 Deskriptive Statistik
4.2.1 Charakterisierung der Stichprobe
4.2.2 Resilienz
4.2.3 Stress
4.2.4 Coping-Verhalten
4.2.5 Bivariate Zusammenhänge der Hauptkonstrukte
4.3 Testtheoretische Prüfungen
4.4 Hypothesenprüfung
4.4.1 Hypothese 1
4.4.2 Hypothese 2
4.4.3 Hypothese 3
4.4.4 Hypothese 4
4.4.5 Hypothese 5
4.4.6 Hypothese 6
4.4.7 Hypothese 7
5. Diskussion
5.1 Ergebnisdiskurs
5.2 Limitationen der Forschungsarbeit
5.3 Ausblick und Implikationen für die Praxis
6. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen, Stresserleben, Resilienz und Bewältigungsstrategien (Coping) bei Arbeitnehmern vor dem Hintergrund der durch die COVID-19-Pandemie veränderten Arbeitswelt. Die zentrale Forschungsfrage lautet, ob es einen signifikanten Zusammenhang zwischen diesen vier Konstrukten gibt und inwieweit die Persönlichkeit Einfluss auf Resilienz und Stressbewältigung nimmt.
2.1.3 PSI-Theorie nach Kuhl
Die Theorie der Persönlichkeits-System-Interaktion von Julius Kuhl, kurz PSI-Theorie, ist eine Theorie der Persönlichkeit, welche sehr unterschiedliche Bereiche und Theorien der Psychologie und Neurobiologie integrativ zu vereinen versucht. Es handelt sich um eine komplexe und umfassende Persönlichkeitstheorie, weswegen im Rahmen dieser Arbeit nicht alle Faktoren der Theorie behandelt werden können.
Die folgenden theoretischen Ausführungen beschränken sich daher auf die wichtigsten und für die Inhalte der vorliegenden Arbeit relevanten Thematiken und Elemente innerhalb der PSI-Theorie, welche teilweise in etwas vereinfachter Form dargestellt werden.
Eine der wichtigsten Grundlagen der PSI-Theorie sind die vier Funktionssysteme des menschlichen Gehirns. Die Theorie unterscheidet dabei zunächst zwischen zwei Arten der Intelligenz, die jeweils einer Gehirnhälfte, also einer “Hemisphäre” des Gehirns, zugeordnet sind. Die linke Hemisphäre (LH) beherbergt primär die analytische Intelligenz. Diese Art der Intelligenz repräsentiert die bewusste, sprachlich fassbare, kontrollierte und logische Seite unseres Denkens. Die rechte Hemisphäre (RH) dagegen beheimatet die sogenannte intuitive Intelligenz, die größtenteils unbewusst, ganzheitlich, diffus und reizgesteuert funktioniert (Kuhl, 2001). Da die intuitive Intelligenz in der Regel mehrheitlich unbewusst funktioniert, wird ein Großteil unseres Handelns von dieser Art der Intelligenz gesteuert (Kahnemann, 2016).
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Arbeitswelt, betont die gestiegene Bedeutung psychischer Gesundheit und leitet die Forschungsfrage über den Zusammenhang zwischen Persönlichkeit, Stress und Resilienz her.
2. Theoretische Fundierung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Konzepte der Arbeit: Persönlichkeit (inkl. PSI-Theorie), Stress und seine Modelle (Lazarus, Bamberg) sowie Resilienz als dynamischer Bewältigungsprozess.
3. Aktueller Forschungsstand und Hypothesen: Es wird der Stand der Forschung zu Persönlichkeitsmotiven, -dimensionen, Coping und Resilienz dargelegt, woraus die sieben Hypothesen der empirischen Untersuchung abgeleitet werden.
4. Empirische Untersuchung: Dieser Hauptteil beschreibt das Forschungsdesign, die eingesetzten Fragebögen (RS-13, PSS-10, SCI, ViQ, OMT), die Datenerhebung, deskriptive Ergebnisse sowie die ausführliche testtheoretische Analyse und Hypothesenprüfung.
5. Diskussion: Das Kapitel bietet eine kritische Interpretation der gewonnenen Ergebnisse, ordnet diese wissenschaftlich ein und diskutiert Limitationen sowie Implikationen für die Praxis.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Notwendigkeit, der Persönlichkeitsforschung in der Stressprävention einen höheren Stellenwert einzuräumen, und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsnotwendigkeiten.
Persönlichkeit, Stresserleben, Resilienz, Coping-Strategien, Arbeitswelt, COVID-19-Pandemie, PSI-Theorie, Persönlichkeitsmotive, Belastung, Beanspruchung, Stressbewältigung, empirische Untersuchung, psychische Gesundheit, Selbststeuerung, Arbeitspsychologie.
Die Arbeit untersucht, wie die Persönlichkeit von Arbeitnehmern deren Stresserleben, Resilienz und Coping-Strategien beeinflusst, insbesondere in der durch die Corona-Pandemie veränderten Arbeitsumgebung.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretische Fundierung von Persönlichkeitsmodellen (wie die PSI-Theorie), verschiedene Stresskonzepte, Resilienz als adaptiven Prozess sowie Coping-Strategien zur Bewältigung von Arbeitsbelastungen.
Das primäre Ziel ist es, den signifikanten Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen, dem individuellen Stresserleben, der Resilienz Ausprägung und den genutzten Stressbewältigungsstrategien zu identifizieren und zu messen.
Es handelt sich um eine empirisch-quantitative Feldstudie. Die Daten wurden mittels einer Online-Umfrage erhoben und anschließend mittels verschiedener statistischer Verfahren wie multiplen Regressionsanalysen, hierarchischen Regressionen und Moderationsanalysen ausgewertet.
Neben der Darlegung des Forschungsstandes steht die empirische Untersuchung im Mittelpunkt: Hier wird das Forschungsdesign vorgestellt, die verwendeten Skalen erläutert und die Hypothesen werden anhand der Daten (z. B. deskriptive Statistik, Korrelationen und Regressionsmodelle) detailliert geprüft.
Die zentralen Begriffe sind Persönlichkeit, Stresserleben, Resilienz, Coping-Strategien, Arbeitswelt, PSI-Theorie und Stressbewältigung.
Die PSI-Theorie dient als psychologischer Erklärungsrahmen. Sie hilft zu verstehen, wie Affekte und unbewusste Prozesse die Stresswahrnehmung und das Coping-Verhalten beeinflussen, und bietet eine Grundlage zur Erhebung von Persönlichkeitsdimensionen.
Der Autor empfiehlt Unternehmen, fundierte Persönlichkeitstests bereits beim Recruiting einzusetzen, um Stressbewältigungspotenziale zu erkennen und präventiv durch individuelle Lösungsansätze die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu steigern.
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