Masterarbeit, 2022
156 Seiten, Note: 1,0
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
1.1. Problemaufriss und Erkenntnisinteresse
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Die Bedeutung interner Schulkommunikation für Unterrichts- und Schulqualität
3. Schule im Zeitalter der Digitalisierung: Entwicklungen und Voraussetzungen
3.1. Zur Stellung und Förderung digitaler Kompetenzen
3.2. Zum Einsatz digitaler Medien in schulischen Kommunikationsprozessen
4. Direkte und digital vermittelte Kommunikation
4.1. Kommunikationskulturen an Schulen
4.2. Vergleich von direkter und digital vermittelter Kommunikation
5. Untis als Beispiel einer innovativen Schulsoftware
5.1. Die Funktionen des Tools: Planen, Organisieren, Kooperieren, Evaluieren
5.2. WebUntis und Untis Messenger als digitale Kommunikationstools
6. Forschungsdesign und Methodik der Untersuchung
6.1. Datenerhebung und Auswahl der Interviewpartner*innen
6.2. Datenauswertung und Sicherstellung inhaltsanalytischer Gütekriterien
7. Forschungsergebnisse und Analyse der Untersuchung
7.1. Ergebnisse der Befragung von Schulleitenden und Lehrenden
7.2. Ergebnisse der Befragung von Lernenden und Erziehungsberechtigten
7.3. Zusammenfassung und Schlussbetrachtung
8. Implikation für die Aus- und Fortbildung
9. Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die internen Kommunikationsprozesse an Tiroler Schulen. Dabei steht die Forschungsfrage im Fokus, inwiefern digitale Organisations- und Kommunikationsinstrumente wie WebUntis und Untis Mobile den Schulalltag sowie das Miteinander von Schulleitungen, Lehrpersonen, Lernenden und Erziehungsberechtigten beeinflussen und welche Potenziale sowie Verbesserungsbedarfe sich daraus ableiten lassen.
Die Bedeutung interner Schulkommunikation für Unterrichts- und Schulqualität
Der Begriff interne Kommunikation wird in der Forschungsliteratur oft nicht präzise genug gegenüber anderen, häufig auch synonym verwendeten Begriffen abgegrenzt (vgl. Büschi et al., 2020, S. 12). Im Kontext dieser Arbeit wird als interne Kommunikation die Gesamtheit aller formellen und informellen, direkten und medienvermittelten Kommunikationsprozesse innerhalb des Unternehmens bzw. der Organisation Schule verstanden. Interne Schulkommunikation umfasst dementsprechend jegliche Formen der zwischenmenschlichen Verständigung und alle kommunikativen Abläufe der Schulgemeinschaft, bestehend aus den Schüler*innen, deren Erziehungsberechtigten, dem Lehrerkollegium und der Schulleitung, aber auch allen weiteren innerhalb der Organisation Schule tätigen Personengruppen wie etwa Schulwart*innen, Gebäudereiniger*innen, Schulpsycholog*innen und -ärzt*innen und Schulsozialarbeiter*innen.
Wie Büschi et al. betonen, meint der Terminus folglich alle kommunikativen Prozesse, die eine Organisation wie die Einzelschule benötigt, um zu funktionieren und zu operieren (2020, S. 13). Aus dieser auch für die vorliegende Arbeit überaus relevanten und leitenden Definition der Autorinnen lässt sich nicht nur die Tatsache ableiten, dass unter den Begriff der (schul-) internen Kommunikation eine Vielzahl an unterschiedlichen Kommunikationsformen und -ebenen fallen, sondern ebenso die umfassende und zentrale Bedeutung dieser. Kommunikative Prozesse sind essenzielle Bestandteile jeder sozialen Praxis und daher auch bzw. vor allem im Schulsystem grundlegend für die individuelle Integration in die und Identifikation mit der Organisation Schule. Darüber hinaus sind interne Kommunikationsabläufe wesentlich für erfolgreiche Kooperation und Vernetzung, und die persönliche wie auch gemeinschaftliche Weiterentwicklung (vgl. Breiter et al. 2015, S. 50; Büschi et al., 2020, S. 13).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der internen Schulkommunikation im digitalen Wandel ein und präzisiert die Forschungsfragen sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Die Bedeutung interner Schulkommunikation für Unterrichts- und Schulqualität: Das Kapitel definiert den Begriff der internen Schulkommunikation und ordnet diesen als zentrales Element für Schulklima sowie Unterrichtsqualität ein.
3. Schule im Zeitalter der Digitalisierung: Entwicklungen und Voraussetzungen: Hier werden der Begriff Digitalisierung als dynamischer Prozess sowie die infrastrukturellen und kompetenzbezogenen Voraussetzungen an Schulen analysiert.
4. Direkte und digital vermittelte Kommunikation: Dieser Abschnitt differenziert zwischen verschiedenen Kommunikationsformen an Schulen und erläutert deren Bedeutung für die institutionelle Zusammenarbeit.
5. Untis als Beispiel einer innovativen Schulsoftware: Das Kapitel stellt WebUntis und Untis Mobile als konkrete Instrumente für Organisation und Verwaltung im schulischen Alltag vor.
6. Forschungsdesign und Methodik der Untersuchung: Diese Methodik beschreibt den qualitativen Forschungsansatz mittels leitfadengestützter Interviews und erklärt die Datenauswertung nach Mayring.
7. Forschungsergebnisse und Analyse der Untersuchung: Dieser Teil präsentiere die empirischen Ergebnisse aus der Befragung der verschiedenen schulischen Akteure und diskutiert diese im Kontext der theoretischen Grundlagen.
8. Implikation für die Aus- und Fortbildung: Das Kapitel leitet Konsequenzen für die pädagogische Professionalisierung ab und betont die Bedeutung von kooperativen Fortbildungsangeboten.
9. Fazit und Ausblick: Hier werden die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf die Weiterentwicklung der Schule im digitalen Zeitalter gegeben.
Interne Schulkommunikation, Digitale Transformation, WebUntis, Untis Mobile, Medienintegration, Schulkultur, DigCompEdu, Schulverwaltung, Qualitatives Interview, Digitale Kompetenzen, Bildungsmanagement, Schulentwicklung, Kommunikationstools, Medienkompetenz, Schulinformatik.
Die Arbeit untersucht, wie digitale Transformationsprozesse die interne Kommunikation an Tiroler Schulen verändern und welche Rolle moderne Schulverwaltungssoftware wie WebUntis dabei spielt.
Zentrale Themen sind die Schul- und Kommunikationskultur, die medienbezogenen Kompetenzen des Lehrpersonals, die Auswirkungen von Digitalisierung auf die Zusammenarbeit und die Rolle von Schulverwaltungssoftware.
Das Ziel ist es, zu erforschen, wie digitale Instrumente in Schulen zur Organisation und Kommunikation eingesetzt werden und wie diese von den beteiligten Akteuren, also Schulleitung, Lehrkräften, Eltern und Lernenden, beurteilt werden.
Es wurde ein qualitativ-empirischer Ansatz gewählt, basierend auf leitfadengestützten Interviews, die nach der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse von Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Kommunikation und Digitalisierung, eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Software WebUntis sowie die Darstellung und Analyse der empirisch erhobenen Forschungsergebnisse.
Wichtige Begriffe sind Interne Schulkommunikation, Medienintegration, Schulkultur, Digitalisierung und WebUntis.
WebUntis dient als konkretes Beispiel für eine innovative Schulsoftware, anhand derer die Auswirkungen der Digitalisierung auf die alltäglichen Organisations- und Kommunikationsprozesse exemplarisch untersucht werden.
Die Akteure nehmen den digitalen Wandel und Tools wie WebUntis überwiegend als erhebliche Erleichterung und Bereicherung für administrative sowie kommunikative Routineaufgaben wahr, betonen jedoch die Notwendigkeit persönlicher Face-to-Face-Kommunikation.
Herausforderungen liegen vor allem in der Notwendigkeit ausreichender technischer Infrastruktur, der Bedeutung einer einheitlichen schulinternen Kommunikationskultur sowie dem Bedarf an gezielten Einschulungs- und Fortbildungsmaßnahmen für das Personal.
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