Masterarbeit, 2016
108 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitende Worte
2 Stand der Forschung
2.1 Einfluss der Landnutzung auf den Wasserhaushalt
2.2 Landnutzungswandel und das Soil and Water Assessment Tool
3 Das Untersuchungsgebiet
3.1 Geographische Einordung
3.2 Hydrologie
3.3 Klima
3.4 Geologie, Geomorphologie und Böden
3.5 Vegetation und Entwicklung der Landnutzung
3.6 Konflikt Landnutzung/Hydrologie
4 Das Soil and Water Assessment Tool
4.1 Entwicklung des Modells
4.2 Aufbau
4.3 Einsatz von SWAT
4.4 Abwandlungen des Tools
5 Methodik
5.1 Datengrundlage
5.1.1 Landnutzung
5.1.2 Digitales Höhenmodell
5.1.3 Bodenkarten
5.1.4 Klimadaten
5.1.5 Abflussdaten
5.2 Aufbereitung der vorhandenen Daten
5.3 Modellierung mit SWAT
5.3.1 Allgemeine Informationen zur Vorgehensweise
5.3.2 Watershed Delineation
5.3.3 Definition der Landnutzung, Böden und Hangneigungen
5.3.4 Definition der hydrologischen Einheiten
5.3.5 Eingabetabellen für SWAT schreiben
5.3.6 Modelldurchführung
5.4 Kalibrierung und Validierung
5.4.1 Unsicherheiten des Modells
5.4.2 Kalibrierung und Validierung mit SWAT-CUP
5.4.3 Sensitivitätsanalyse
5.5 Landnutzungsänderung mit SWAT
6 Ergebnisse und Diskussion
6.1 Ergebnisse
6.1.1 Einzugsgebiet
6.1.2 Landnutzungsänderung
6.1.3 Kalibrierung und Validierung
6.1.4 Einfluss der Landnutzung auf die Hydrologie
6.2 Diskussion
7 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht das Einzugsgebiet des Napa River in Kalifornien hinsichtlich der Auswirkungen von Landnutzungsänderungen auf den Wasserkreislauf unter Verwendung des hydrologischen Modells SWAT (Soil and Water Assessment Tool). Das Ziel ist die Quantifizierung dieser Einflüsse, um die Qualität und Quantität der Wasserressourcen im Kontext historischer und zukünftiger Veränderungen bewerten zu können.
3.2 Hydrologie
Die Quelle des Napa Rivers liegt in den tiefen Schluchten des Mt. St. Helena am nördlichen Ende des Napa Valleys (GROSSINGER 2012:82). Der Oberlauf weist zum Teil ein großes Gefälle von bis zu 30° auf. Innerhalb der Zuflüsse ist die Variabilität hinsichtlich der Menge an Wasser und Sedimentfracht bedeutend (PEARCE & GROSSINGER 2004). Im Tal ist eine gute Entwässerung festzustellen. Der Napa River leitet eine signifikante Menge an Frischwasser in die San Francisco Bay, er ist der zweitgrößte Zufluss in die Bay (GROSSINGER 2012:8). Der Fluss folgt meist einem tiefen Kanal und scheint zwar mit der gewundenen Form und den Bäumen am Ufer natürlich, hat sich im Laufe der Zeit jedoch signifikant verändert. So fließt er heute in einer vereinfachten, weniger verzweigten Form. In Bruchstücken ist die ursprüngliche Form aber noch zu erkennen (GROSSINGER 2012:82f.).
Der Napa River ist und bleibt das geographische Merkmal des Napa Valleys, er verbindet die Berge im Norden und Zuflüsse im Tal mit der San Francisco Bay. Hochwässer bildeten das heutige, fruchtbare Land entlang des Flusses. Der Napa River ist der einzige Fluss, der das Napa Valley entwässert. Trotz der angrenzenden Deiche und der Landnutzung bleibt der Fluss dynamisch, so erodiert und überschwemmt das Fließgewässer sein Umland unvorhersehbar. Die Hochwässer 1995 und 1997 verursachten allein einen Schaden von über 100 Millionen Dollar. Bäche innerhalb des Napa Valleys wurden aus Gründen der Entwässerung mit dem Napa River vernetzt, desweiteren wurden Deiche angelegt. Beides führte dazu, dass heute Niederschläge zügiger als Abfluss effektiv werden und Ausweichflächen fehlen. Die Wassermenge nahm zu und die Ufer sind erosionsanfälliger (GROSSINGER 2012:82f.).
1 Einleitende Worte: Einführung in die dynamische Interaktion zwischen Landnutzung und Wasserkreislauf sowie Vorstellung des SWAT-Modells zur hydrologischen Analyse.
2 Stand der Forschung: Übersicht über Landnutzungsänderungen, anthropogene Einflüsse auf Ökosysteme und den Einsatz hydrologischer Modelle in der wissenschaftlichen Literatur.
3 Das Untersuchungsgebiet: Geologische, klimatische und hydrologische Charakterisierung des Napa Valley sowie dessen historische Landnutzungsentwicklung.
4 Das Soil and Water Assessment Tool: Detaillierte Beschreibung des SWAT-Modells, seiner Komponenten und der Anwendungsbereiche für die hydrologische Simulation.
5 Methodik: Darstellung der Datengrundlagen, der Modellkonfiguration und der Vorgehensweise bei Kalibrierung, Validierung und Sensitivitätsanalyse.
6 Ergebnisse und Diskussion: Präsentation der Simulationsergebnisse zur Landnutzungsänderung und deren Auswirkungen, gefolgt von einer kritischen Reflexion der Modellperformance.
7 Zusammenfassung: Abschluss der Arbeit mit der Beantwortung der Forschungsfrage und einer Einschätzung zur Nutzbarkeit von SWAT für die Aufgabenstellung.
Napa Valley, SWAT, Soil and Water Assessment Tool, Landnutzungsänderung, Hydrologie, Weinanbau, Abflussregime, Erosion, Sedimentzufuhr, Modellkalibrierung, Wasserhaushalt, hydrologische Simulation, GIS, Landnutzungsklassifikation, Umweltmanagement.
Die Arbeit untersucht, wie sich Veränderungen in der Landnutzung im Napa Valley, Kalifornien, auf den lokalen Wasserhaushalt und hydrologische Prozesse auswirken.
Die zentralen Themen sind hydrologische Modellierung, Landnutzungsänderungen, Einflussfaktoren wie der Weinanbau und Urbanisierung sowie die Evaluierung der Wasserqualität durch Sedimente.
Das Hauptziel ist zu demonstrieren, ob das SWAT-Modell geeignet ist, den Einfluss von Landnutzungsänderungen im Einzugsgebiet des Napa River präzise abzubilden.
Verwendet wird das hydrologische Simulationsmodell SWAT (Soil and Water Assessment Tool) in Verbindung mit geografischen Informationssystemen (GIS) für die Datenverarbeitung und Parameteranpassung.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte Beschreibung des Untersuchungsgebiets, die theoretischen Grundlagen des SWAT-Modells, die methodische Vorgehensweise der Modellierung sowie die Kalibrierung und Validierung der Ergebnisse.
Die wichtigsten Begriffe sind Napa Valley, SWAT-Modell, Hydrologie, Landnutzungsänderung, Weinanbau und Oberflächenabfluss.
Die Arbeit erreicht ein Bestimmtheitsmaß r² zwischen 0,52 und 0,60, was als zufriedenstellend für diese komplexe Anwendung gewertet wird, wobei der Autor auch auf modellbedingte Unsicherheiten hinweist.
Überraschenderweise zeigte sich, dass der Weinanbau im untersuchten Zeitraum nicht so stark zunahm wie erwartet; stattdessen spielten Veränderungen bei Buschland und urbanen Flächen eine signifikant größere Rolle bei den beobachteten hydrologischen Effekten.
Es bietet hervorragende Bedingungen, um Auswirkungen des Weinbaus und der Urbanisierung auf die Hydrologie zu bewerten, da der Napa River bereits stark durch Sedimentation beeinträchtigt ist.
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