Diplomarbeit, 2008
97 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Grundlagen zum Tourismus
2.1 Definition Tourismus
2.2 Tourismus als Freizeitfaktor
2.2.1 Ursprung der Freizeit
2.2.2 Motive der Reisenden
2.2.3 Wirtschaftliche und gesellschaftliche Einflussgrößen der künftigen Entwicklung im Tourismus
3 Sporttourismus
3.1 Zwei Megabereiche treffen aufeinander
3.2 Definition des Begriffs Sporttourismus
3.3 Der Markt für Sporttourismus
3.3.1 Die Struktur der Nachfrage
3.3.2 Struktur des Angebotes
3.4 Trends im Sporttourismus
4 Der Golfsport – allgemeine Grundlagen
4.1 Begriffsbestimmungen- eine Einführung in den Sport
4.2 Geschichte des Golfsports
4.3 Entwicklungsstadien von Golfmärkten
4.4 Einflussfaktoren auf den Golfmarkt
4.5 Die Stufen des Golferlebenszyklus
5 Die Struktur des deutschen Golfmarktes
5.1 Die quantitative Entwicklung des deutschen Golfmarkts
5.2 Der deutsche Golfmarkt im internationalen Vergleich
5.3 Determinanten der Nachfrage
5.3.1 Wichtige Trends und Entwicklungen für den Golfsport
5.3.2 Substitute zu Golf
5.3.2.1 Crossgolf
5.3.2.2 Swin Golf
5.3.2.3 Indoor Golf
5.3.3 Image des Golfsports
5.3.4 Potential und Interesse für Golf
5.3.5 Barrieren und Gründe gegen Golf
5.3.6 Das Persönlichkeitsprofil deutscher Golfer
5.3.7 Organisationen im deutschen Golfsportmarkt
5.4 Die Struktur des Angebots
5.4.1 Die Entwicklung des Golfangebots
5.4.2 Wirtschaftsfaktor Golf in Deutschland
5.4.3 Auslastung deutscher Golfanlagen
5.4.4 Die wirtschaftliche Situation deutscher Golfanlagen
6 Golftourismus – allgemeine Grundlagen
6.1 Formen des Golftourismus
6.2 Besonderheiten des Produktes „Golfreise“
6.3 Wirtschaftliche Bedeutung des Golftourismus
7. Aktivitäten auf dem deutschen Golftourismusmarkt
7.1 Golftouristisches Angebot in Deutschland
7.1.1 Touristische Orientierung deutscher Golfanlagen
7.1.2 Kooperationsformen im Golftourismus
7.1.3 Angebotsebenen im deutschen Golftourismus
7.1.4 Touristische Golf-Leistungen
7.2 Auslastungsmöglichkeiten deutscher Golfanlagen durch Golftouristen
7.3 Kennzahlen zum Reiseverhalten deutscher Golfer
7.3.1 Kennzahlen bei Tagesausflügen
7.3.2 Kennzahlen bei Golfreisen
7.3.2.1 Reisemotivation
7.3.2.2 Intensität und Dauer des Golfurlaubs
7.3.2.3 Organisation und Unterkunft des Golfurlaubs
7.3.2.4 Ausgaben
7.3.2.5 Reiseziele
7.3.2.6 Reisezeiten
7.3.2.7 Traumreiseziele
7.3.2.8 Golfkurse und Greenfee-Runden im Urlaub
7.4 Bedürfnisse und Erwartungen von Golfreisenden
7.5 Golfurlaub in Deutschland
7.6 Golftourismus international
7.7 Marketingaktivitäten in der Golftourismus-Branche
8 Die Zukunft des Golftourismusmarktes in Deutschland
8.1 Ziele, Rahmenbedingungen, Maßnahmen zukünftiger Golfentwicklung
8.2 Generelle Voraussetzungen für erfolgreiche golftouristische Aktivitäten
8.3 Chancen für Urlaubsregionen im regionalen Tourismus
8.4 Gestaltung der Marketingaktivitäten
8.4.1 Produktpolitik
8.4.2 Preispolitik
8.4.3 Distributionspolitik
8.4.4 Kommunikationspolitik
9 Zusammenfassung
Diese Arbeit untersucht das Potential des Golfsports in Deutschland als touristischer Standortfaktor durch eine umfassende Analyse der Nachfrage- und Angebotsstrukturen sowie eine Prognose für die künftige Marktentwicklung. Dabei werden sowohl die wirtschaftliche Bedeutung als auch die für den Tourismus relevanten Verhaltensweisen und Bedürfnisse der Zielgruppe betrachtet.
4.1 Begriffsbestimmungen- eine Einführung in den Sport
Wenn man über Golf spricht, ist es wichtig, das Spiel kurz zu erklären um grundlegende Dinge zu klären. Ein Golfplatz verfügt meist über 18 verschiedene Golfbahnen (auch „Löcher“ genannt) auf landschaftsintegrierten Rasenflächen. Möglich sind aber auch Golfplätze mit 9, 27 oder 36 Löchern. Ziel des Spiels ist es, am Ende von jeder der 18 Bahnen, die mehrere hundert Meter lang sein können, einen Golfball (4,2 cm Durchmesser, ca. 46 g schwer) mit Hilfe von Golfschlägern in ein kreisrundes Loch (ca. 10,8 cm Durchmesser) zu befördern, welches sich auf einer kurzgeschnittenen Rasenfläche („Green“) befindet. Dafür sollen möglichst wenige Schläge gebraucht werden. Das Handicap eines Spielers ist eine Kennzahl, welche die ungefähre Spielstärke eines Golfers darstellt. Je niedriger das Handicap eines Golfers, desto spielstärker ist dieser (vgl. Golfspielen).
Jede Spielbahn („Fairway“) beginnt mit einem in der Regel etwas erhöhten Abschlag („Tee“). Für diesen Abschlag ist ein spezieller Schläger notwendig. Insgesamt dürfen die Golfspieler höchstens 14 verschiedene Schläger mit auf eine Golfrunde nehmen. Unterschiede gibt es dabei bei der Ausformung der Schlägerköpfe („Hölzer bzw. „Eisen“), die über verschiedene Neigungswinkel verfügen. Diese bestimmen, ob die Flugbahn des Balles eher lang und flach oder kurz und hoch ist. Unterschiede bei den Golfsschlägern gibt es außerdem bei der Länge der Schäfte. Die Auswahl des Schlägers ist abhängig von der Länge des angestrebten Schlages bzw. von den Hindernissen (Bäume, Sträucher, Wasser, Sandbunker), welche überwunden werden müssen (vgl. Billion 1999, S.102 und Wikipedia Golf).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die wachsende Bedeutung des Tourismussektors in Deutschland ein und stellt die Relevanz des Golfsports als potentiellen, wachstumsstarken Standortfaktor dar.
2 Grundlagen zum Tourismus: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Basis über den Tourismus, inklusive Begriffsdefinitionen, der Bedeutung von Freizeit und der Analyse zentraler Reisemotive.
3 Sporttourismus: Hier werden die Megabereiche Sport und Tourismus zusammengeführt, der Begriff Sporttourismus definiert und der Markt hinsichtlich seiner Struktur und aktueller Trends beleuchtet.
4 Der Golfsport – allgemeine Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert grundlegende Aspekte des Golfspiels, beleuchtet seine historische Entwicklung und stellt Modelle wie den Golferlebenszyklus sowie Entwicklungsstadien von Golfmärkten vor.
5 Die Struktur des deutschen Golfmarktes: Eine detaillierte Analyse der quantitativen Entwicklung, des internationalen Vergleichs sowie der Determinanten der Nachfrage und Angebotsseite des deutschen Golfmarktes.
6 Golftourismus – allgemeine Grundlagen: Der Fokus liegt hier auf den Formen, Besonderheiten des Produkts "Golfreise" und der allgemeinen wirtschaftlichen Bedeutung des Golftourismus.
7. Aktivitäten auf dem deutschen Golftourismusmarkt: Dieses Kapitel analysiert das konkrete Angebot, das Reiseverhalten der Golfer, sowie die Bedürfnisse und Erwartungen der Zielgruppe im deutschen Raum.
8 Die Zukunft des Golftourismusmarktes in Deutschland: Eine strategische Ausrichtung mit Zielen, Rahmenbedingungen und Empfehlungen für Marketingaktivitäten, um den Golftourismus in Deutschland weiterzuentwickeln.
9 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bündelt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit und bekräftigt das Potential des Golfsports als Zukunftsfaktor für den deutschen Tourismus.
Golftourismus, Deutschland, Standortfaktor, Potentialanalyse, Sporttourismus, Golfmarktentwicklung, Marketing, Reiseverhalten, Golfanlagen, Nachfrage, Wirtschaftsfaktor, Golfurlaub, Golferlebenszyklus, Strategie, Tourismusmanagement.
Die Diplomarbeit untersucht, ob der Golfsport in Deutschland das Potential besitzt, sich als eigenständiger und wirtschaftlich bedeutender touristischer Standortfaktor zu etablieren.
Die Arbeit behandelt die Tourismusgrundlagen, Sporttourismus als Markt, die allgemeinen Grundlagen des Golfsports, die Struktur des deutschen Golfmarktes sowie spezielle Aspekte des Golftourismus und dessen Zukunftsgestaltung durch Marketing.
Das Ziel ist die Potentialanalyse des Golfsports für den deutschen Tourismus sowie die Erarbeitung von Strategien zur besseren Auslastung von Golfanlagen durch touristische Angebote.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, wobei repräsentative Umfragen und statistische Marktdaten des DGV und weiterer Institutionen ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Golfmarktstruktur in Deutschland, die Untersuchung des Reiseverhaltens deutscher Golfer und die Ableitung konkreter Marketing- und Kooperationsstrategien für die Tourismusbranche.
Zentrale Begriffe sind Golftourismus, Potentialanalyse, Deutschland, Golfmarktentwicklung, Marketingaktivitäten, Reiseverhalten und touristischer Standortfaktor.
Da viele Golfanlagen unter Auslastungsschwierigkeiten leiden, sind Kooperationen mit Beherbergungsbetrieben essenziell, um durch touristische Angebote Synergieeffekte zu nutzen und die Attraktivität für die Zielgruppe zu erhöhen.
Während bei "Hard-Golfern" das Golfspiel das Hauptmotiv und den Schwerpunkt der Reise bildet, fungiert der Golfsport bei "Soft-Golfern" lediglich als Zusatznutzen neben anderen Urlaubsaktivitäten.
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