Bachelorarbeit, 2007
129 Seiten, Note: 1.7
1. Einleitung
1.1. Ausgangslage
1.2. Aufgabenbeschreibung
1.3. Arbeitsprozess
1.4. Aufbau der Arbeit
2. Capturingmethoden
2.1. Kapitelübersicht
2.2. Screencapturingtools
2.2.1. Testfeld und Testverfahren
2.2.2. Testergebnisse
2.2.3. Fazit
2.2.4. Möglichkeiten der Integration in ein Autorentool
2.3. Digitalfotografie
2.4. Weitere Capturingalternativen
2.4.1. Proprietäres Capturing
2.4.2. Emulatoren
2.5. Bewertung der Screencapturingmethoden
3. Anforderungsanalyse
3.1. Ist-Zustand
3.2. Zielgruppe
3.3. Anforderungskatalog der SM
3.4. Weitere Anforderungen der SM
3.5. Selbstgesetzte Anforderungen
4. Konzept
4.1. Use Cases - Grob
4.2. Directory-Poller
4.3. Komponenten
5. Design
5.1. GUI für Lernende
5.1.1. Hauptansicht für Lernende
5.1.2. Alternativansicht für Lernende
5.2. GUI für Autoren
5.2.1. Alternativansicht
5.2.2. Hauptansicht für die Primärsprache
5.2.3. Grafikbearbeitungsfunktionalität
5.2.4. Hauptansicht für die Sekundärsprache
6. Spezifikation
6.1. Komponentenstruktur
6.2. Prozessdiagramme
6.3. Use Cases - fein
6.3.1. Use Cases – Autoren
6.3.2. Use Cases – Lernende
7. Hinweise zur Umsetzung
7.1. Hardwaretechnische Umsetzung
7.2. Softwaretechnische Umsetzung
8. Aufwandsvergleich
9. Weitere Konzepte
9.1. Lernkontrolle
9.2. Automatisch erstellte Animationen
9.3. Einbindung in andere Lernumgebungen
9.4. Simulationen
9.5. Lernen am Mobilgerät
10. Resümee
Diese Arbeit zielt darauf ab, ein effizientes Verfahren für das Erstellen von Schulungsunterlagen für Mobilgeräte zu entwickeln, wobei der Schwerpunkt auf der Evaluation von Screencapturing-Methoden liegt. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie durch den Einsatz von Digitalfotografie und ein spezialisiertes Autorentool die Produktion von Lerninhalten automatisiert und beschleunigt werden kann, um den Anforderungen eines Mobilfunkanbieters gerecht zu werden.
2.3. Digitalfotografie
Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten Screenshots von mobilen Endgeräten zur Produktion von Lerneinheiten anzufertigen, sollte das Fotografieren der Bildschirmausgabe als eine Technik des Capturings auf Praxistauglichkeit untersucht werden. Dies schließt eine Beurteilung ein, ob dieses Verfahren die gestellten Anforderung aus Kapitel 3 an Screenshots erfüllt, welche Voraussetzungen damit verbunden sind und welche Kosten und welcher Zeitaufwand aus dieser Art des Capturings resultieren.
Bei dem Erstellen der Screenshots kamen drei unterschiedliche Kameramodelle zum Einsatz, die sich hinsichtlich ihrer Funktionalität und Qualität teils deutlich unterschieden haben. Einmal die Canon EOS 350D Digital mit 8Megapixel und einem Tamron Super-Zoom Objektiv. Dies ist eine Spiegelreflexkamera, die sich an Einsteiger und Hobbyfotografen richtet und sich zum Zeitpunkt des Tests im Preissegment von 500-700 € befand (ohne Objektiv). Die zweite war eine Kodak Easyshare P880, ebenfalls mit 8 Megapixeln und einem Schneider-KREUZNACH-Festobjektiv mit einer Brennweite von 24-140mm, die sich im Bereich von 400-500 € bewegte. Als Stativ kam ein Dreibein zur Verwendung. Mit dieser Fotoausrüstung wurden folgende sechs Handy- bzw. PDA- Modelle fotografiert:
1. Einleitung: Beschreibt die Ausgangslage bei der SM, die Notwendigkeit zur Optimierung der Schulungsmaterialproduktion und den Aufgabenbereich der vorliegenden Arbeit.
2. Capturingmethoden: Evaluiert verschiedene Methoden zur Erstellung von Screenshots, wobei Screencapturingtools sowie die Digitalfotografie auf ihre Praxistauglichkeit hin untersucht werden.
3. Anforderungsanalyse: Analysiert den Ist-Zustand bei der SM und leitet daraus sowohl technische als auch methodisch-didaktische Anforderungen an das zu entwickelnde Autorentool ab.
4. Konzept: Präsentiert den groben Entwurf des Autorentools inklusive der Verwendung eines Directory-Pollers und einer ersten Komponentenstruktur.
5. Design: Detailliert das Design der Benutzeroberfläche und das Bedienkonzept des Autorentools unter Berücksichtigung von pädagogischen und ergonomischen Aspekten.
6. Spezifikation: Beschreibt die technische Spezifikation des Systems anhand von Komponentenstrukturen, Prozessdiagrammen und detaillierten Use Cases.
7. Hinweise zur Umsetzung: Bietet Empfehlungen zur hardware- und softwaretechnischen Realisierung des Gesamtsystems.
8. Aufwandsvergleich: Analysiert den potenziellen Effizienzgewinn durch den Einsatz des neuen Autorentools gegenüber dem aktuellen manuellen Verfahren.
9. Weitere Konzepte: Stellt zusätzliche Möglichkeiten zur Erweiterung des Systems vor, wie etwa Lernkontrollen oder die Einbindung in andere Lernumgebungen.
10. Resümee: Fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Erfüllung der Anforderungen.
Screencapturing, Mobilgeräte, Autorentool, Digitalfotografie, E-Learning, Anforderungsanalyse, Benutzungsschnittstelle, Prozessautomatisierung, Directory-Poller, Didaktik, Wissensvermittlung, Software-Ergonomie, Schulungsunterlagen, User Experience, Plattformunabhängigkeit
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Erstellung von Schulungsunterlagen für Mobilgeräte bei dem Mobilfunkanbieter SM, insbesondere durch die Entwicklung eines spezialisierten Autorentools.
Die zentralen Themen sind die Evaluation von Screencapturing-Methoden, die Konzeption einer effizienten Software zur Erstellung von Lerneinheiten und die praktische Anforderungsanalyse in einem betrieblichen Schulungskontext.
Ziel ist es, eine möglichst automatisierte und schnelle Art der Anfertigung von Lerninhalten zu etablieren, wobei insbesondere die Machbarkeit der Digitalfotografie als Capturing-Methode geprüft wird.
Es werden experimentelle Tests mit verschiedenen Capturingtools durchgeführt, eine Anforderungsanalyse anhand von Interviews erstellt sowie ein Grobkonzept und eine Spezifikation der Software entwickelt.
Der Hauptteil umfasst den Vergleich verschiedener Capturing-Verfahren, die Analyse der spezifischen SM-Anforderungen, die Darstellung des Software-Konzepts und des GUI-Designs sowie die technische Spezifikation.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Screencapturing, Autorentool, Digitalfotografie, E-Learning, Anforderungsanalyse, Benutzungsschnittstelle und Effizienzsteigerung.
Digitalfotografie bietet eine hohe Plattformunabhängigkeit, da sie keine softwareseitigen Installationen auf den Mobilgeräten erfordert und immer ein originalgetreues Abbild des Bildschirminhalts liefert.
Der Directory-Poller dient dazu, neu aufgenommene Bilder automatisch zu erkennen und an das Autorentool zu übertragen, was den Prozess des Datentransfers zwischen Kamera und PC massiv beschleunigt.
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