Masterarbeit, 2009
82 Seiten, Note: 1,2
Die Masterarbeit analysiert die Verlagerung von Produktionsstätten deutscher Unternehmen ins Ausland und die anschließende Rückverlagerung nach Deutschland. Die Arbeit beleuchtet die Motive für die Verlagerung ins Ausland und die Gründe für die Rückkehr nach Deutschland, untersucht die Erfahrungen von Unternehmen, die diese Entscheidungen getroffen haben, und bietet Empfehlungen für die Vermeidung von Fehlern und die Verbesserung der Entscheidungsfindungsprozesse.
Das erste Kapitel führt in das Thema der Verlagerung und Rückverlagerung von Produktionsstätten ein und stellt den thematischen und historischen Kontext dar.
Kapitel 2 analysiert die Motive für die Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland. Es untersucht die Vorgeschichte der Internationalisierung, charakterisiert typische Verlagerer und betrachtet die Gründe für die Entscheidung, die Produktion ins Ausland zu verlagern. Dieses Kapitel untersucht auch die bevorzugten Zielregionen für die Verlagerung.
Kapitel 3 untersucht die Gründe für die Rückverlagerung nach Deutschland. Es analysiert verschiedene Faktoren wie Qualität, Kosten, Personal, Kultur und Sprache, Lokale Anpassung, Standortwahl, Netzwerke, Gesetzeslage, Wirtschaftskriminalität und weitere Aspekte, die für Unternehmen entscheidend sind, ihre Produktionsstätten wieder nach Deutschland zu verlagern.
Kapitel 4 befasst sich mit den „Lessons learned“ aus den Erfahrungen mit Verlagerungen und Rückverlagerungen. Es bietet Empfehlungen für die Verbesserung der Informationsbeschaffung und Beratung, die Standortwahl, das Personalmanagement, die Kultur, die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität und andere relevante Bereiche.
Kapitel 5 beleuchtet verschiedene Alternativen zur Verlagerung von Produktionsstätten. Dieses Kapitel zeigt die Potentiale des deutschen Heimatstandortes auf und bietet alternative Strategien für Unternehmen an.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Produktionsverlagerung, Rückverlagerung, Standortwahl, Standortfaktoren, „Made in Germany“, Globalisierung, Internationalisierung, Kosten, Qualität, Personal, Kultur, Sprache, Wirtschaftskriminalität, strategische Entscheidungen, Informationsbeschaffung und Beratung.
Häufige Gründe sind mangelnde Qualität im Ausland, unterschätzte Logistikkosten, Probleme beim Schnittstellenmanagement und der Wunsch nach dem Gütesiegel „Made in Germany“.
Obwohl die Löhne in Deutschland höher sind, gleichen hohe Produktivität, Automatisierung und geringere Fehlerquoten diesen Nachteil oft wieder aus.
Unternehmen sollten die Komplexität nicht unterschätzen, eine gründliche Informationsbeschaffung betreiben und kulturelle sowie sprachliche Barrieren stärker in die Standortentscheidung einbeziehen.
„Made in Germany“ steht weltweit weiterhin für hohe Qualität, Zuverlässigkeit und Ingenieurskunst, was für viele Unternehmen ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist.
Alternativen sind die Prozessoptimierung am Heimstandort, Investitionen in Industrie 4.0 und die Nutzung lokaler Netzwerke und Fachkräfte in Deutschland.
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