Diplomarbeit, 2009
118 Seiten, Note: 1.0
1 Zusammenfassung / Abstract
2 Einleitung & Motivation
2.1 Ziele in der Anwendung
2.2 Ziele dieser Arbeit
2.3 Energy-Harvesting - Warum gerade jetzt?
2.4 Einschränkungen
3 Energy-Harvesting im Überblick / Stand der Technik
3.1 Grundlagen, Klassifizierung und Definitionen
3.1.1 Klassifizierung drahtloser Sensorsysteme
3.1.2 Einteilung der Prinzipien für Quellen und Generatoren
3.1.3 Künstliche Energiequellen
3.1.4 Klassifizierung nach Generatorprinzipien
3.1.5 Definition von Energy-Harvesting über die Quelle
3.1.6 Basistechnologien für Generatoren
3.2 Anforderungen an Generator und Wandler für Energy-Harvesting
3.2.1 Anforderung an einen Generator für Energy-Harvesting
3.2.2 Anforderungen an eine Wandlerschaltung für Energy-Harvesting
3.3 Mechanische Quellen und Generatoren
3.3.1 Mechanische Energiequellen
3.3.2 Induktive Generatoren
3.3.3 Piezoelektrische Generatoren
3.3.4 Elektrostatische Generatoren
3.3.5 Vergleich der mechanischen Generatorprinzipien für die Praxis
3.4 Nicht-mechanische Quellen und Generatoren
3.4.1 Thermoelektrische Generatoren
3.4.2 Thermoelektrische Generatoren mit Wärmespeicher
3.4.3 Photovoltaische Generatoren
3.5 Elektrische Wandlerschaltung
3.5.1 Passive AC/DC Topologien
3.5.2 Semi-Aktive Topologien
3.5.3 Aktive Topologien
3.5.4 Vergleich der Topologien (alpha * eta)
3.6 Energiespeicher
3.6.1 Anforderungen
3.6.2 Einsatzszenarien: Langzeitüberbrückungs- oder Sammelspeicher
3.6.3 Herkömmliche Kondensatoren
3.6.4 Doppelschichtkondensatoren
3.6.5 Akkumulatoren
3.6.6 Mechanische Speicher
3.6.7 Begrenzung der gespeicherten Energiemenge
3.6.8 Strategie zur volumenoptimalen Ausnutzung
3.6.9 Exkurs: Laboruntersuchung des Leckstrom ILeak
3.7 Exkurs: Primär-Batterien - die Alternative
3.7.1 Nutzungsprofil und Umgebungsbedingungen
3.7.2 Kapazität und Lebensdauer
3.7.3 Geeignete Primär-Zellen- Typen
3.7.4 Batterien als Benchmark für Energy-Harvesting
3.8 Datenverarbeitung und Übertragung bei niedrigem Energiebedarf
3.8.1 Randbedingungen - Leistung und Energiemenge
3.8.2 Sensor-Frontend
3.8.3 Mikrocontroller mit niedrigem Energiebedarf
3.8.4 Funk bei niedrigen Energiebedarf
3.8.5 Daten(vor)verarbeitung im „intelligenten“ Sensor
3.8.6 Integration von Funk-Chip und Mikrocontroller
3.8.7 ASIC - Integration auf Chip-Ebene
3.9 Forschungsaktivitäten und Anbieter
4 Entwurf und Entwicklung
4.1 Energy-Harvesting im Getriebe einer Windkraftanlage
4.1.1 Getriebeaufbau und Randbedingungen
4.1.2 Systemüberlegungen
4.1.3 Energiequellen
4.1.4 Wahl des Generatorprinzips
4.2 Entwicklung: Induktiver Generator
4.2.1 Werkstoffe
4.2.2 Basiskonzept
4.2.3 FEM-Simulation der magnetische Flussdichte Bx (x,y)
4.2.4 Auslegung der Wicklung und Berechnung der induzierten Spannung
4.2.5 Weiterentwicklung des Konzeptes
4.2.6 Überlegungen zum rotierenden System
4.2.7 Federn
4.2.8 Modellierung des Generators
4.2.9 Ergebnis der Entwicklung
4.3 Entwicklung: Wandlerschaltung
4.3.1 Problemstellung: Selbstschwingender AC/DC Wandler
4.3.2 DC/DC Wandler-Basis: „Joule Thief“
4.3.3 Weiterentwicklung zum neuartigen, aktiven AC/DC Wandler
4.3.4 Alternatives Schaltelement: Feldeffekt Transistor
4.3.5 Ergebnis der Entwicklung
4.4 Entwicklung: Spannungsüberwachter Speicher
4.4.1 Ziele & Randbedingungen
4.4.2 Hochsetzsteller mit Hysterese
4.4.3 Alternative: Direkter Betrieb aus Kondensator
4.4.4 Überlegungen zum kontinuierlichen Betrieb mittels LPM
4.4.5 Kommerzielle Alternative: EH300/EH301
4.4.6 Ergebnis der Entwicklung
4.5 Entwicklung: Datenverarbeitung und -Übertragung
4.5.1 Auswahl der Hardwarebasis
4.5.2 Mikrocontroller Programm
4.5.3 Energiesparende Ablaufsteuerung
4.5.4 Datenübertragung und Funkstrecke
4.5.5 Ergebnis der Entwicklung
4.6 Anwendungsfall: Körperschall
4.6.1 Exkurs: Köperschall (-Sensor)
4.6.2 Anforderungen an eine Verstärkerschaltung
4.6.3 Entwicklung: X100Amp - Verstärker Schaltung mit niedrigem Energie-Bedarf
4.6.4 Frequenzdetektion
4.6.5 Empfang auf dem PC
4.7 Lebensdauerbetrachtung
4.7.1 Mechanisch
4.7.2 Elektrisch
5 Prototypen, Simulationen & Tests
5.1 Generator
5.1.1 Generator Kenndaten
5.1.2 Validierung
5.1.3 Verfügbare Energie, Nutzungsgrade und Leistung
5.2 AC/DC Wandlerschaltung
5.2.1 Simulation bezüglich der Generatorparameter
5.2.2 Simulation der Verluste
5.2.3 Prototypen mit zwei Induktivitäten
5.2.4 Wirkungs- und Ausbeutegrad unter Laborbedingungen
5.2.5 Wirkungs- und Ausbeutegrad am 10mm Generator
5.2.6 Prototyp III mit nur einer Induktivität
5.2.7 Exkurs: Wirkungs- und Ausbeutegrad passiver Wandlertopologien
5.3 Tests
5.3.1 Energieverbrauch
5.3.2 Rotationstests
6 Ergebnis und Ausblick
Die Diplomarbeit zielt auf die Entwicklung eines autarken Sensormoduls ab, das mittels Energy-Harvesting-Technologien Energie aus rotierenden Systemen gewinnt, um Sensordaten aufzunehmen, zu verarbeiten und drahtlos per Funk an einen Rechner zu senden, ohne auf externe Energiequellen angewiesen zu sein.
4.2.6 Überlegungen zum rotierenden System
Abbildung 36 a-b-c zeigen mögliche Konfigurationen für die Montage des Generators auf einer rotierenden Welle. az ist die für den Generator stets in radialer Richtung wirkende Zentrifugalbeschleunigung. Sie hängt vom Radius r und der Drehfrequenz f ab. ag ist die Erdbeschleunigung, die aus Sicht des Generators während der Drehung mit einem Sinus moduliert wird:
a) Radiale Anordnung. Nachteil: Diese Anordnung ist nur für kleine Radien r und kleine Drehfrequenzen f einsetzbar. Die maximale Frequenz fmax ist durch az=ag festgelegt.
Bei einem Radius r=0,3m ergibt sich eine theoretische maximale Drehzahl von 54,6U/min. Weiterhin ist diese Anordnung für federnd gelagerte Generatoren nur dann geeignet, wenn die Einsatzdrehzahl genau bekannt und konstant ist. Der Arbeitspunkt, also die 0-Stellung des Kolben, verschiebt sich ansonsten drehzahlabhängig auf dem Radius durch die Wicklung. Ein Vorteil ergibt sich für kleine Drehzahlen allerdings dadurch, dass die Reibbelastung der Führung minimal ist. Die 4 Kipppunkte, also die Punkte an dem sich der Kolben in Bewegung setzt, ergeben sich durch nach Formel 21.
1 Zusammenfassung / Abstract: Die Arbeit präsentiert die Entwicklung eines autarken Sensormoduls, das mittels Energy-Harvesting auf rotierenden Wellen funktioniert und die Ergebnisse der Technologierecherche zusammenfasst.
2 Einleitung & Motivation: Es wird der Bedarf für wartungsfreie Sensorik in Condition-Monitoring-Systemen, insbesondere bei Windkraftgetrieben, sowie das Potenzial von Energy-Harvesting analysiert.
3 Energy-Harvesting im Überblick / Stand der Technik: Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über Energiequellen, Wandlerprinzipien, Energiespeicher sowie Datenverarbeitung bei extrem niedrigem Energiebedarf.
4 Entwurf und Entwicklung: Hier erfolgt die konkrete Definition der Anforderungen, der Entwurf des Generators, die Entwicklung einer neuen Wandlerschaltung sowie der Aufbau der Elektronik.
5 Prototypen, Simulationen & Tests: Dieser Abschnitt beschreibt die Implementierung der Prototypen, deren Simulation und die abschließenden Testergebnisse unter Labor- und Rotationsbedingungen.
6 Ergebnis und Ausblick: Zusammenfassendes Fazit zur Praxistauglichkeit des Demonstrators und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungsstufen im Bereich industrieller Condition-Monitoring-Anwendungen.
Energy-Harvesting, Condition-Monitoring, Induktiver Generator, Autarkes Sensormodul, rotierende Systeme, Wandlerschaltung, Energiespeicher, Funkübertragung, Niedrigenergie-Elektronik, Mikrocontroller, Windkraftanlage, Wirkungsgrad, Ausbeutegrad, Körperschall, Magnetfluss.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines autarken, energieautarken Sensormoduls, das Sensordaten auf rotierenden Maschinenteilen (wie Getriebewellen in Windkraftanlagen) erfasst und per Funk sendet, indem es Energie aus der Umgebung gewinnt.
Zentrale Themen sind die Auswahl von Energiequellen, das Design von induktiven Generatoren, die Entwicklung hochgradig effizienter AC/DC-Wandlerschaltungen sowie die Optimierung von Software und Hardware für minimalen Energieverbrauch.
Das Hauptziel ist die Entwicklung eines funktionsfähigen Prototyps, der die Energieversorgung eines Sensormoduls durch Energy-Harvesting sicherstellt und dabei die Herausforderungen von rotierenden Systemen bezüglich Mechanik und Elektronik löst.
Es wurde ein systematischer Ansatz gewählt, der eine fundierte Technologierecherche mit FEM-Simulationen für das magnetische Design und numerischen Berechnungen zur Wirkungsgradoptimierung kombiniert, ergänzt durch reale Messungen an Prototypen.
Der Fokus liegt auf dem mechanischen Design des induktiven Generators (Trippelkonzept) und einer innovativen, selbstschwingenden AC/DC-Wandlerschaltung, die speziell für diese Anwendung entwickelt wurde, um hohe Wirkungsgrade zu erzielen.
Die Arbeit ist stark interdisziplinär und verknüpft physikalische Grundlagen (Elektromagnetismus) mit praktischem Schaltungsdesign und Systemintegration für industrielles Condition-Monitoring.
Der "Joule Thief" dient als Basis für die Entwicklung der neuartigen selbstschwingenden AC/DC-Wandlerschaltung des Autors, die eine effiziente Eigenenergieversorgung des Wandlers ermöglicht.
Der Autor betont besonders die Problematik der Zentripetalbeschleunigung und die Notwendigkeit, ein vollständig abgeschlossenes System zu entwickeln, das gegenüber Öl, Vibrationen und hohen mechanischen Belastungen resistent ist.
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