Masterarbeit, 2009
67 Seiten
Jura - Zivilrecht / Handelsrecht, Gesellschaftsrecht, Kartellrecht, Wirtschaftsrecht
1. INTRODUCTION AND HISTORICAL BACKGROUND
1.1 INTRODUCTION
1.2 Historical Background
1.3 Summary
2. INVESTMENT PROTECTION REGIME IN THE ECT
2.1 Introduction
2.2 What is an investment in the Treaty?
2.3 Who is an investor in the Treaty?
2.4 Limits to protection of investments and investors
2.5 Investment protection provisions
2.6 Summary
3. ARBITRATION PROVISIONS IN THE ECT
3.1 Introduction
3.2 Dispute settlement mechanisms in the ECT
3.3 The investment arbitration mechanism
3.4 Summary
4. INVESTMENT DISPUTES UNDER THE ECT
4.1 Introduction
4.2 NYKOMB SYNERGIES v. THE REPUBLIC OF LATVIA
4.3 Plama Consortium Limited v. The Republic of Bulgaria
4.4 Petrobart Limited v. Kyrgyz Republic
4.5 Alstom Power Italia SpA and Alstom SpA v. Mongolia
4.6 Yukos v. The Russian Federation
4.7 Summary
5. CRITICAL EVALUATION OF THE INVESTMENT PROTECTION AND DISPUTE SETTLEMENT MECHANISMS UNDER THE ECT
5.1 Introduction
5.2 Critique of applicable law
5.3 Critique of definition of investors and investments
5.4 Fork in the Road?
5.5 The Russian Perspective
5.6 Summary
6. CONCLUSIONS
6.1 Conclusions
Die Arbeit untersucht kritisch die Wirksamkeit des Energiecharta-Vertrags (ECT) als Instrument zum Schutz internationaler Investitionen im Energiesektor, wobei insbesondere die Mechanismen der Investitionssicherung und der Investor-Staat-Schiedsgerichtsbarkeit analysiert werden.
4.2 NYKOMB SYNERGIES v. THE REPUBLIC OF LATVIA
This dispute arose between a Swedish company, Nykomb Synergetics Technology Holding AB, and the Latvian Republic.
On the 6th of September 1995, the government of Latvia passed an Enterpreeurial law meant to attract investors, which provided for payment of double tariff for electric power which is produced from co-generation plants.
Nykomb was a company registered in Sweden. S/A Windau was a Latvian company and also a subsidiary of Nykomb. Latvenergo, on the other hand, was a publicly owned company with the Republic of Latvia being 100 % owner of shares in the company. The company was also involved in the production, purchase and distribution of electricity in Latvia.
On the 24th of March, 1997, Latvenrgo, Latvia’s state owned company and Windau entered into a contract which involved Windau agreeing to construct a cogeneration plant to produce electric power from natural gas. The plant was built and subsequently began production delivering electric power to Latvenergo, based on the agreement that the double tariff provided in the Entrepreneurial law will be paid.
1. INTRODUCTION AND HISTORICAL BACKGROUND: Das Kapitel erläutert die Entstehung des Energiecharta-Vertrags vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Integration nach dem Kalten Krieg und der Notwendigkeit einer rechtlichen Absicherung im Energiesektor.
2. INVESTMENT PROTECTION REGIME IN THE ECT: Es werden die Definitionen von Investoren und Investitionen im Vertrag sowie die zentralen Schutzmechanismen dargelegt, die Investitionen in den Mitgliedstaaten sichern sollen.
3. ARBITRATION PROVISIONS IN THE ECT: Hier wird das System der Streitbeilegung im Vertrag analysiert, mit besonderem Schwerpunkt auf den Schiedsverfahren zwischen Investoren und Staaten.
4. INVESTMENT DISPUTES UNDER THE ECT: Dieses Kapitel untersucht die praktische Anwendung des Vertrages anhand von Fallstudien, wie etwa den Verfahren Nykomb gegen Lettland oder Petrobart gegen Kirgisistan.
5. CRITICAL EVALUATION OF THE INVESTMENT PROTECTION AND DISPUTE SETTLEMENT MECHANISMS UNDER THE ECT: Es erfolgt eine kritische Evaluierung der Schwachstellen des Vertrages, inklusive der Problematik von "Fork in the Road"-Klauseln und der russischen Einwände gegen das Regelwerk.
6. CONCLUSIONS: Die Arbeit fasst zusammen, dass der ECT trotz seiner Einschränkungen einen robusten rechtlichen Rahmen bietet, dessen Wirksamkeit jedoch von der weiteren Klärung durch Schiedsgerichte und der internationalen politischen Kooperation abhängt.
Energiecharta-Vertrag, ECT, Investitionsschutz, Investor-Staat-Schiedsverfahren, Energiesektor, Nichtdiskriminierung, Nykomb, Petrobart, internationale Schiedsgerichtsbarkeit, politische Risiken, Enteignung, völkerrechtliche Verträge, Energiesicherheit, Russische Föderation, Streitbeilegung.
Die Arbeit analysiert die Effektivität des Energiecharta-Vertrags (ECT) bei der Absicherung grenzüberschreitender Investitionen im Energiesektor.
Im Fokus stehen die rechtlichen Schutzvorschriften des ECT, die Mechanismen der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit und die praktische Interpretation dieser Regeln durch Schiedstribunale.
Das Hauptziel ist es festzustellen, ob der ECT ein effektives Instrument darstellt, um ausländische Investoren vor politischen Risiken und willkürlichen staatlichen Eingriffen in den Energieländern zu schützen.
Der Autor wählt einen kritisch-analytischen Ansatz, der die Vertragsbestimmungen mit internationalen Präzedenzfällen abgleicht und die Rechtsauslegung durch Schiedsgerichte untersucht.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Schutzregimes, die detaillierte Darstellung der Schiedsverfahren sowie die Analyse spezifischer Rechtsstreitigkeiten wie den Fall Yukos oder Plama.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Investitionsschutz, Energiecharta-Vertrag (ECT), Schiedsgerichtsbarkeit, Nichtdiskriminierung und Energiesicherheit.
Der Autor beleuchtet die russische Skepsis und die formelle Abkehr Russlands als Herausforderung, die auf Bedenken bezüglich der Souveränität über natürliche Ressourcen und der Transitregeln basiert.
Es geht um die Frage, ob ein Investor, der bereits nationale Gerichte angerufen hat, sein Recht auf ein internationales Schiedsverfahren nach dem ECT verliert, was in der Arbeit als rechtlich komplex und umstritten dargestellt wird.
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