Masterarbeit, 2023
82 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Somatoforme Störungen
2.1.1 Das biopsychosoziale Krankheitsmodell
2.1.2 Das Predictive Coding Modell
2.1.3 Das Konzept der somatosensorischen Verstärkung
2.1.4 Das kognitiv-behaviorale Modell somatoformer Störungen
2.2 Das Konzept der erlernten Hilflosigkeit
2.3 Das Modell der Salutogenese
2.4 Resilienz
2.5 Placebo- und Nocebo-Effekt
2.6 Psychoneuroimmunologie
2.7 Impfung gegen Covid-19
2.8 Häufig angegebene Post-Covid-Symptome
2.8.1 Kardiologische Beschwerden
2.8.2 Pneumologische Beschwerden
2.8.3 Sensorische Störungen
2.8.4 Fatigue
2.8.5 Schmerzen unklarer Genese
2.8.6 Kognitive Störungen
2.8.7 Parästhesien
2.8.8 Psychische Beeinträchtigungen
2.9 Hypothesenbildung
3 Methodisches Vorgehen
3.1 Instrumente und Operationalisierung
3.1.1 Essener Ressourcen Inventar (ERI)
3.1.2 Deutsches modifiziertes Health Anxiety Inventory (MK-HAI)
3.1.3 Ergänzungen zu den etablierten Instrumenten
3.1.4 Überprüfung der Gütekriterien
3.2 Pretest
3.3 Datenerhebung
3.4 Vorbereitung des Datensatzes und Stichprobenbeschreibung
3.5 Statistische Analysen
4 Überprüfung der Hypothesen
4.1 Hypothese 1
4.2 Hypothese 2
4.3 Hypothese 3
4.4 Hypothese 4
4.5 Hypothese 5
4.6 Hypothese 6
4.7 Hypothese 7
4.8 Hypothese 8
5 Diskussion
5.1. Interpretation und Diskussion der Stichprobe und der desriptiven Statistik
5.2 Interpretation und Diskussion der Hypothesen
5.2.1 Ressourcen und Post Covid - Symptome
5.2.2 Bildungsniveau und Post Covid - Symptome
5.2.3 Familiäres Umfeld und Post Covid - Symptome
5.2.4 Impfungen gegen Covid 19 und Post Covid - Symptome
5.2.5 Gesundheitsbezogene Ängste und Post Covid - Symptome
5.2.6 Geschlecht und Post Covid - Symptome
5.2.7 Moderation des Zusammenhangs zwischen gesundheitsbezogenen Ängsten und Post Covid - Symptomen durch Impfungen gegen Covid 19
5.2.8 Mediation des Zusammenhangs zwischen Ressourcen und Post Covid - Symptomen durch gesundheitsbezogene Ängste
6 Reflexion der Methodik
7 Zusammenfassung und Ausblick
8 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob sich psychologische Faktoren detektieren lassen, die einen protektiven Effekt auf die Entwicklung von Post-Covid-Symptomen haben. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie Ressourcen und gesundheitsbezogene Ängste zusammenhängen und welche Auswirkungen diese auf das Auftreten sowie die Schwere von Post-Covid-Beschwerden bei ehemaligen SARS-CoV-2-Patienten haben.
2.1.1 Das biopsychosoziale Krankheitsmodell
Nach dem biopsychosozialen Krankheitsmodell gibt es keine rein somatischen oder rein psychosomatischen Erkrankungen. Ausgehend von diesem Modell werden alle Erkrankungen durch psychosoziale Faktoren beeinflusst (vgl. Egger, 2015, S. 53ff), eine Einteilung in psychosomatische und nicht psychosomatische Erkrankungen wäre demzufolge sachlich falsch.
Es stellt sich nicht die Frage, ob psychosoziale Einflüsse die Äthiopathogenese und den Heilungsverlauf eines Krankheitsprozesses beeinflussen, sondern zu welchem Zeitpunkt, in welcher Weise und mit welcher Stärke (vgl. ebd.).
Graphisch kann dieser Ansatz vereinfacht wie folgt dargestellt werden:
Als protektive Faktoren gelten nach dem biopsychosozialen Verständnis z.B. Offenheit, Intelligenz, Optimismus, höherer sozioökonomischer Status, Partnerschaft sowie Bezugspersonen, als Risikofaktoren Depressivität, soziale Isolation, Hypersensibilität sowie Übergewicht (vgl. La Marca, 2016, S. 67).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der SARS-CoV-2-Infektionen und der daraus resultierenden Post-Covid-Symptomatik ein und definiert die zentrale Forschungsfrage der Thesis.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert verschiedene Krankheitsmodelle, wie das biopsychosoziale Modell, und stellt psychologische Konstrukte wie Resilienz, Salutogenese und somatoforme Störungen dar, um den theoretischen Rahmen für Post-Covid-Symptome zu bilden.
3 Methodisches Vorgehen: Hier wird der Aufbau der Datenerhebung über einen Online-Fragebogen sowie die operationalisierten Instrumente (ERI und MK-HAI) detailliert beschrieben und deren Gütekriterien überprüft.
4 Überprüfung der Hypothesen: In diesem Kapitel werden die empirischen Ergebnisse der statistischen Hypothesenprüfungen dargestellt, inklusive Korrelations- und Moderationsanalysen.
5 Diskussion: Die Ergebnisse aus der statistischen Auswertung werden hier interpretiert, kritisch mit dem aktuellen Forschungsstand verknüpft und Limitationen der Studie aufgezeigt.
6 Reflexion der Methodik: Dieses Kapitel beleuchtet kritisch das gewählte methodische Vorgehen, insbesondere im Hinblick auf Stichprobenverzerrungen durch die Internet-basierte Erhebung.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Abschließend werden die wichtigsten Erkenntnisse zusammengefasst und Ansätze für zukünftige Forschung sowie Implikationen für die therapeutische Praxis genannt.
8 Literaturverzeichnis: Hier sind sämtliche im Text verwendeten Quellen und Fachliteratur nach wissenschaftlichem Standard aufgelistet.
Post-Covid-Syndrom, SARS-CoV-2, somatoforme Störungen, Essener Ressourcen Inventar, ERI, MK-HAI, gesundheitsbezogene Ängste, Resilienz, Salutogenese, psychoneuroimmunologische Prozesse, Fatigue, psychosoziale Faktoren, Impfstatus, biopsychosoziales Krankheitsmodell
Die Arbeit beschäftigt sich mit den psychologischen Faktoren, die protektiv oder verstärkend auf das Post-Covid-Syndrom wirken, insbesondere unter Berücksichtigung von Ressourcen und Ängsten.
Zentrale Themen sind die somatoformen Störungen, das Ressourcenerleben, gesundheitsbezogene Ängste sowie der Einfluss einer Covid-19-Impfung auf die Symptomwahrnehmung.
Die Studie zielt darauf ab, protektive Faktoren zu identifizieren, die verhindern oder mildern können, dass Patienten nach einer SARS-CoV-2-Infektion langanhaltende Post-Covid-Symptome entwickeln.
Es handelt sich um eine quantitative Online-Befragung von 479 Probanden, die statistisch mittels Korrelationsanalysen, Mann-Whitney-U-Tests sowie Moderations- und Mediationsanalysen ausgewertet wurde.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung der eingesetzten Untersuchungsinstrumente sowie die detaillierte Präsentation und Diskussion der statistischen Testergebnisse.
Die Arbeit fokussiert auf Konstrukte wie das Essener Ressourcen Inventar (ERI), gesundheitsbezogene Ängste, Resilienz und verschiedene psychologische Erklärungsmodelle für somatoforme Störungen.
Die Arbeit untersucht, ob die Anzahl der Impfungen gegen Covid-19 als protektiver Faktor bzw. Moderator für den Zusammenhang zwischen Ängsten und der wahrgenommenen Symptomstärke fungiert.
Ressourcen werden als gesundheitsbezogene Faktoren definiert, die einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit haben, wie beispielsweise die personale Offenheit oder eine internale Kontrollüberzeugung.
Sie stellen einen zentralen Risikofaktor dar, der signifikant mit einer höheren Stärke der Post-Covid-Symptome und einer geringeren Ausprägung protektiver Ressourcen korreliert.
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