Masterarbeit, 2009
176 Seiten
Die Masterarbeit untersucht die Debatte um eine europäische Verfassung in deutschen, österreichischen und schweizerischen Zeitungen. Ziel ist es, durch die Analyse der verwendeten Frames und Wir-Bezüge die Konstruktion von europäischer Identität in den Medien zu erforschen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Forschungsfrage und der Aufbau der Arbeit erläutert werden. Kapitel 2 beleuchtet die Herausforderungen und Defizite der Europäischen Union, die den Hintergrund für die Debatte um eine europäische Verfassung bilden. In Kapitel 3 werden verschiedene Konzepte und Theorien zur Herausbildung von europäischer Identität diskutiert. Hierbei werden insbesondere die Dimensionen einer europäischen Identität im Hinblick auf die Verfassungsdebatte fokussiert. Kapitel 4 beschreibt die methodische Umsetzung der Arbeit, die eine Frame-Analyse von Zeitungsartikeln aus Deutschland, Österreich und der Schweiz umfasst. Die Ergebnisse der Untersuchung werden in Kapitel 5 präsentiert, wo die Wir-Bezüge, Frames und deren Beziehung zu den Nationalitäten der Sprecher analysiert werden. Das Fazit und der Ausblick schließen die Arbeit ab.
Europäische Identität, Verfassung, Frame-Analyse, Wir-Bezüge, Zeitungsanalyse, Medien, Nationale Identität, Herausforderungen der Europäischen Union, Defizite der Europäischen Union, Politische Dimension, Kulturelle Dimension, Wirtschaftliche Dimension, Geographische Dimension, Rechtliche Dimension.
Die Arbeit untersucht dies kritisch und stellt fest, dass die EU weit davon entfernt ist, eine hinreichende politische Bürgeridentität als Ersatz für nationale Identitäten zu besitzen.
Es ist eine Untersuchungsmethode, mit der Deutungsmuster (Frames) in Medien bestimmt werden, um zu verstehen, wie Themen wie die EU-Verfassung gerahmt werden.
Die Arbeit unterscheidet politische, kulturelle, wirtschaftliche, geographische und rechtliche Dimensionen der Identitätsbildung.
Anhand der Debatte lässt sich zeigen, ob Sprecher in den Medien eher eine nationale oder eine europäische Perspektive („Wir-Bezüge“) einnehmen.
Es bedeutet, dass die EU eine kollektive Identität schaffen muss, um Akzeptanz für Mehrheitsentscheidungen zu finden, die über nationale Interessen hinausgehen.
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