Bachelorarbeit, 2021
57 Seiten, Note: 1,4
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Klassisches Marketing
3.2 Online-Marketing
3.2.1 Web 1.0, Web 2.0 und Social-Media
3.2.2 Social Media Marketing
3.2.3 Die Entwicklung der Medien in der Corona-Pandemie
3.3 Golfsport
3.3.1 Die Anfänge des Golfsports
3.3.2 Golfsport in Deutschland
3.3.3 Hürden der Golfbranche
3.3.4 Golfsport während der Corona-Pandemie
4 METHODIK
4.1 Wahl der Befragungsmethode
4.1.1 Fragebogen
4.1.2 Befragungsdurchführung
4.2 Vorgehensweise der Befragung
4.3 Gütekriterien
5 ERGEBNISSE
5.1 Darstellung der unternehmensbezogenen Daten
5.1.1 In welchem Jahr wurde Ihr Unternehmen gegründet?
5.1.2 Wie viele Mitarbeiter sind in Ihrem Unternehmen beschäftigt?
5.1.3 Wie viele Mitglieder hat Ihr Unternehmen?
5.2 Darstellung der themenbezogenen Daten
5.2.1 Bedeutung von Social-Media im Unternehmen
5.2.2 Bedeutung von Social-Media in dem nächstem Jahr
5.2.3 Aktuell im Unternehmen verwendete Social-Media-Kanäle
5.2.4 Follower Zahlen
5.2.5 Gründe für Nichtnutzung der Social-Media-Kanäle
5.2.6 Accountmanagement
5.2.7 Content Planung
5.2.8 Zeitmanagement
5.2.9 Zweck der Nutzung der Sozialen Medien
5.2.10 Erweiterung der Social-Media-Präsenz
5.2.11 Evaluierung
6 DISKUSSION
6.1 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
6.1.1 Golfspezifische Potentiale im Social-Media-Marketing
6.1.2 Golfspezifische Hürden im Social-Media-Marketing
6.2 Kritische Reflexion der Arbeit
7 ZUSAMMENFASSUNG
Die Arbeit untersucht den aktuellen Einsatz von Social-Media-Marketing innerhalb der deutschen Golfbranche. Ziel der Bachelor-Thesis ist es, durch eine empirische Befragung von Golfanlagen den derzeitigen Status quo der digitalen Kommunikation zu erheben, spezifische Erfolgsfaktoren sowie Hürden zu identifizieren und Handlungsempfehlungen zur Professionalisierung der Marketingstruktur abzuleiten.
3.1 Klassisches Marketing
In der Entwicklungsphasen des heute bekannten Marketings lag der Fokus auf der Distribution der Produkte. Man verwendete meist den Begriff Absatzwirtschaft und zielte damit auf die Verteilung und den Verkaufs erzeugter Güter ab. Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges folgte ein wirtschaftlicher Wachstum, welcher den Kern der Marketingaufwendungen auf Förderung des Absatzes organisierte (Kuß, 2011). Diese Arbeitsweise wurde weiterentwickelt, bis sich der Grundgedanke des heutigen Marketings in den meisten Unternehmen etabliert hatte. Somit hat das klassische Marketing zum Ziel, „die konsequente Ausrichtung des gesamten Unternehmens an den Bedürfnissen des Marktes“ (Bruhn, 2012) auszurichten. Eine einheitliche, inhaltlich identische Definition des Begriffs Marketing ist auf Grund der Vielfältigkeit nicht eindeutig festzulegen. Eine beispielhafte Definition gibt die American Marketing Association bereits 1985 bekannt: „Marketing bezeichnet die Aktivitäten, Institutionen und Prozesse zur Schaffung, Kommunikation, Bereitstellung und zum Austausch von Angeboten, die einen Wert für Kunden, Auftraggeber, Partner und die Gesellschaft insgesamt haben.“ Eine weitere Definition bietet Meffert, welcher schreibt: „Marketing bedeutet Planung, Koordination und Kontrolle aller aktuellen und potentiellen Märkte ausgerichteten Unternehmensaktivitäten. Durch eine dauerhafte Befriedigung der Kundenbedürfnisse sollen die Unternehmensziele im gesamtwirtschaftlichen Güterversorgungsprozess verwirklicht werden.“ (Meffert et al., 2012)
Aus diesen und vielen weiteren Definitionen lassen sich verschiedenen Merkmale des Marketings herausarbeiten. Weis (2009) fasst diese unter anderem wie folgt zusammen:
Marketing ist Führungsphilosophie
Marketing beinhaltet eine zielorientierte und rational geplante Ausrichtung aller Aktivitäten auf den Markt hin
Marketing beinhaltet die Anpassung der Organisation des Unternehmens auf die Ziele der Aktivitäten
Marketing umfasst kreativ-systematische Marktsuche und Marktschließung, die den Einsatz der Marktforschungsinstrumente erfordern
In allen Unternehmensbereichen setzt Marketing eine bewusste Absatz und Kundenorientierung voraus
Marketing achtet auf ökologische und gesellschaftliche Bedingungen
EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Relevanz der sozialen Medien für Unternehmen im Kontext der Digitalisierung und der Corona-Pandemie. Es wird die Notwendigkeit für Golfanlagen aufgezeigt, ihre Marketingstrategien anzupassen, um gegen das Image eines exklusiven "Snob-Sportes" zu wirken.
ZIELSETZUNG: Dieses Kapitel definiert das Ziel der Arbeit, den aktuellen Einsatz von Social-Media als Marketinginstrument in der Golfbranche zu evaluieren und Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen.
GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Es erfolgt eine theoretische Einordnung von klassischem Marketing sowie die detaillierte Darstellung von Web 2.0-Technologien, Social-Media-Marketing und der spezifischen Entwicklung des Golfsports in Deutschland.
METHODIK: Hier wird der Mixed-Methods-Ansatz beschrieben, der auf einer standardisierten Online-Befragung von 28 Golfclubs basiert, um quantitative und qualitative Daten zu generieren.
ERGEBNISSE: Das Kapitel präsentiert die empirischen Befunde zur Unternehmensstruktur, Mediennutzung, Content-Planung sowie den verfolgten Zielen der befragten Golfanlagen.
DISKUSSION: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt, wobei insbesondere die Kluft zwischen dem Potential der sozialen Medien und der tatsächlichen, oftmals durch Personalengpässe gehemmten Umsetzung, analysiert wird.
ZUSAMMENFASSUNG: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse gebündelt, um die Notwendigkeit fester Strukturen und strategischer Professionalisierung im Social-Media-Marketing der Golfbranche hervorzuheben.
Social-Media-Marketing, Golfbranche, Marketingstrategie, Online-Kommunikation, Mitgliederakquise, Imagepflege, Content-Marketing, Digitale Transformation, Zielgruppenansprache, Unternehmensführung, Social-Media-Plattformen, Online-Präsenz, Befragung, Online-Marketing-Mix, Kundenkommunikation
Die Arbeit untersucht den Stellenwert und die praktische Anwendung von Social-Media-Marketing als Instrument zur Unternehmenskommunikation und Kundengewinnung innerhalb der deutschen Golfbranche.
Die Arbeit umfasst theoretische Grundlagen zu Marketingmodellen, die Entwicklung von Social-Media-Plattformen und deren Relevanz während Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie sowie die historische und aktuelle Lage des Golfsports in Deutschland.
Ziel ist es, den Status quo der Social-Media-Nutzung in deutschen Golfclubs zu erfassen, aktuelle Hürden zu identifizieren und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie diese Anlagen durch digitale Kanäle ihre Marktpräsenz und Interaktion mit Zielgruppen verbessern können.
Die Autorin wählte einen Mixed-Methods-Ansatz und führte eine empirische Querschnittsstudie mittels eines standardisierten Online-Fragebogens durch, um Daten von 28 deutschen Golfanlagen zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Social Media im Marketingmix, eine detaillierte Analyse der Golfbranche sowie die systematische Auswertung und Diskussion der erhobenen Umfragedaten.
Zentrale Begriffe sind Social-Media-Marketing, Golfbranche, Mitgliederakquise, digitale Kommunikation, Content-Strategie und Imagepflege.
Die Branche kämpft mit dem Vorurteil, ein exklusiver und geschlossener Sport zu sein. Die Arbeit zeigt auf, dass soziale Medien eine entscheidende Rolle dabei spielen könnten, dieses Image aufzubrechen und durch eine direktere, niedrigschwelligere Kommunikation neue, insbesondere jüngere Zielgruppen anzusprechen.
Eine zentrale Erkenntnis ist, dass der Erfolg von Social Media durch die oft unklare oder nebenberufliche Zuständigkeit in den Clubs limitiert wird. Die Arbeit empfiehlt daher dringend feste Zuständigkeiten und eine strukturierte Planung, um Social-Media-Aktivitäten effizient zu gestalten.
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